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Musik in der Ausstellung

ANA & ANDA, Musik in der Ausstellung
ANA & ANDA, Konzert ins Bodenlose

Musik zur Landesausstellung "bodenlos"

Interview und Berichte zum "Konzert ins Bodenlose"

Die Eröffnung des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE in Karlsruhe am 21. Juni steht kurz bevor - und somit rückt auch unser "Konzert ins Bodenlose" zur großen Landesausstellung "bodenlos" im Naturkundemuseum immer näher.

Täglich schwimmen, tauchen, fliegen und schweben wir nun bei den Proben für das Konzert durch unser Atelier und machen unsere Zeitmaschine "Auerbach" für die Reise Millionen von Jahren zurück fahr-, flieg- und tauchfähig ;-)

Denn im Konzert haben wir Einiges vor: Wir fliegen zurück ins Paläozoikum und schauen aus luftiger Höhe zu, wie sich nach und nach das Leben an Land entwickelt und sich dann mit den Pterosauriern in die Lüfte erhebt. Wir begleiten den Menschen bei der Verwirklichung seines Traums vom Fliegen. Schwimmend im Mittelmeer entdecken wir, dass Europa nicht aus dem Traum vom Fliegen, sondern aus dem Traum vom Schwimmen entstand. Und schließlich besuchen wir auch Chelone, die Schildkröte der griechischen Mythologie, bevor wir uns dann vom Nachtlied der Fledermäuse begleitet nach Hause begeben.

Es kommen so viele Perkussions-Instrumente zum Einsatz, dass wir sogar ein neues "Ablagesystem" erschaffen mussten. Neue Instrumente sind neben den "Stamminstrumenten" wie Klavier und vietnamesischem Holzschlagzeug auch dabei: Schon mal etwas von einem "Trung", einem "Flexaton" oder einer "Rührtrommel" gehört?

Das Konzert findet bereits im Vorfeld viel mediales Interesse, worüber wir uns natürlich sehr freuen:

Der SONNTAG, herausgegeben von den BNN Karlsruhe, hat am 16.06. sogar ein großes Interview mit uns veröffentlicht:
Interview zum Konzert ins Bodenlose im Naturkundemuseum

Das INKA-Magazin berichtet über EFFEKTE und den Stadtgeburtstag und erwähnt dabei unser Konzert ebenfalls:
Konzertreise ins Bodenlose im INKA-Magazin online

Auch "Boulevard Baden" berichtet über unser Konzert zur Ausstellung "bodenlos": Pressemitteilung "Konzert-Effekte im Naturkundemuseum

Das Konzert ins Bodenlose findet am Samstag, den 29. Juni um 15 Uhr im Auerbachsaal des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Für Ausstellungsbesuchende ist der Eintritt frei.

Konzert in Salzgitter

Musik, Konzert, Ausstellungen, gegen, Gewalt, Salzgitter
ANA & ANDA in der "Garderobe"

Ausstellung über Selbstbewusstsein und Gewalt

"Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du"

Am 4. Juni begann unser Tag bereits um 4.30 Uhr, denn pünktlich um 7 Uhr mussten wir unsere Fahrt Richtung Salzgitter zum Gastspiel zur Ausstellungseröffnung "Die Hälfte des Himmels" starten. Die Eröffnung war für 18 Uhr geplant und so hieß es für uns, ab 13 Uhr für die Vorbereitungen vor Ort zu sein.

Vor Ort wurde wir sehr freundlich von unserer Auftraggeberin und der Ausstellungsinitiatorin in Empfang genommen. Beide waren noch intensiv mit den Vorbereitungen für Veranstaltung am Abend beschäftigt. Schnell leerte sich unser Auto und ebenso schnell füllte sich unsere "Garderobe" mit Musikinstrumenten, Auftrittskleidung und allen anderen Gepäckstücken. Als Garderobe fungierte diesmal ein Nebenraum. Er diente uns diesmal aber nicht nur zum Umkleiden und Schminken, sondern auch für den Aufbau der Instrumente und die Probe. Denn der eigentliche Veranstaltungsraum war bis 17 Uhr besetzt. Also bauten wir auf kleinstem Raum unsere Instrumente auf und probten einen Durchlauf zwischen Koffern, Schminkutensilien und Verpflegung. Das Foto davon gibt's oben links.

Konzert in der Ausstellung
ANA & ANDA Konzert in der Ausstellung
Bereits beim ersten Rundgang durch die Ausstellung spürten wir die Faszination, die von der Ausstellung ausgeht. Gezeigt werden 99 Frauenporträts, 99 Lebensperspektiven und 99 Interviews auf Audio-Guide. Den porträtierten Frauen wurden immer die gleichen fünf Fragen gestellt, auf die sie ihre Antworten gaben. Auf der 100. Tafel ist ein Spiegel angebracht. Die Betrachterin ist an dieser Stelle dazu aufgefordert, sich selbst die fünf gestellten Fragen zu beantworten.

Porträtiert werden Frauen aus verschiedenen Kulturkreisen, in sich unterscheidenden Lebenssituationen und mit den unterschiedlichsten Lebenserfahrungen. Viele von ihnen haben Gewalt - entweder gegenüber sich selbst oder aus der Rolle der Beobachtenden - erlebt. Jede hat eine eigene Lebensperspektive und eine eigene Art, mit ihren Erfahrungen umzugehen.

Wir haben jedenfalls nur selten eine derart spannende und eindrucksvolle Ausstellung gesehen.

Umso mehr konnten wir uns darüber freuen, dass wir für diese Ausstellung engagiert wurden, um einen Beitrag in Form eines musikalischen Rahmenprogramm beizusteuern. Unsere Auftraggeberin von der Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt Salzgitter e.V. hatte uns im vergangenen November auf unserer "Tour gegen Gewalt" live erlebt und uns daraufhin engagiert.

Das Konzertprogramm hatten wir wie immer eigens für den Anlass aus unserem Repertoire zusammengestellt und inhaltlich genau auf die Ausstellung abgestimmt. Diese Vorgehensweise hat sich - trotz des erhöhten Aufwandes - in den vielen Jahren unserer musikalischen Arbeit immer wieder bewährt. So bleibt gewährleistet, dass Musik und Ausstellung optimal zueinander passen.

In Salzgitter aber erhielten wir ganz besondere Unterstützung: Annette Schiffmann, die Ausstellungsinitiatorin, baute die Stellwände mit den Frauenporträts kurzerhand rund um unsere Instrumente herum auf - ein passenderes Ambiente hätten wir uns nicht wünschen können - siehe Foto links!

Um 18 Uhr eröffneten wir die Ausstellung mit dem ersten musikalischen Beitrag in einem gut besuchten Saal im Kniestedter Herrenhaus in Salzgitter Bad. Die darauf folgende sehr bewegenden Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Annette Schiffmann passte so gut zu unserem musikalischen Beitrag, dass es so wirkte, als hätten wir den Inhalt der Rede schon vorher gekannt. So setzten wir unser Konzert nach der Rede fort, als wäre alles von einer unsichtbaren Regisseurin genau so geplant worden. Ein äußerst aufmerksames Publikum begleitete uns während der gesamten Aufführung.

Hotelzimmer Salzgitter
Hotelzimmer in Salzgitter
Im Anschluss an das Konzert freuten wir uns über das große Interesse der Ausstellungsgäste nicht nur an der Ausstellung, sondern auch an Gesprächen mit uns.

Die Ausstellung "Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du" ist noch bis 25. Juni 2013 im Kniestedter Herrenhaus, Braunschweiger Str. 137, Salzgitter Bad, zu den Öffnungszeiten der VHS, zu sehen. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Zum Dankesschreiben der Veranstalterin

Mehr zur Ausstellung "Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du"

Mehr über die Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt Salzgitter e.V.

Mehr zu den Konzerten gegen Gewalt an Frauen

Mehr über Musik zu Ausstellungen

CSD Karlsruhe 2013

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ANA & ANDA Der CSD 2013 kann beginnen

Heute findet in Karlsruhe der diesjährige CSD statt

Große CSD-Parade in der Karlsruher Innenstadt

Der CSD 2013 in Karlsruhe steht in den Startlöchern. Nach wochenlangen intensiven Vorbereitungen kann es heute um 14 Uhr am Karlsruher Friedrichsplatz mit der Parade beginnen. Erwartet werden zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Motorrad oder auf einem Wagen, teils mit politischen Anliegen, teils in Feierlaune, der Parade ein Gesicht geben. Das Motto des CSD Karlsruhe 2013 lautet: "Schau nicht weg!" und die Parade zum Christopher Street Day legt damit einen wichtigen Schwerpunkt auf Wahrnehmung und Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen.

Mit dabei sein werden auch unterschiedliche Lesben- und Schwulengruppen aus Karlsruhe und den umliegenden Bundesländern sowie Menschen, die sich zwar der LGBT-Community nicht als zugehörig empfinden, aber dennoch ihre Solidarität bekunden wollen.

Wir hoffen darauf, dass unsere Anliegen von vielen Passantinnen und Passanten in der Karlsruher Innenstadt bei strahlendem Sonnenschein am heutigen Samstag wahrgenommen werden.

Die sich der Parade anschließende Kundgebung um ca. 16 Uhr hat zum Thema die alltägliche Diskriminierung, beispielsweise am Arbeitsplatz, in der Schule oder auf der Straße.

Passend dazu war in den vergangenen Tagen den Medien zu entnehmen, dass das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die steuerliche Gleichstellung von "Homo-Paaren" anordnet. Aktuell ist zu erfahren, dass die Union bereits in der kommenden Woche ein Gesetz zum Ehegattensplitting für eingetragene Lebenspartnerschaften einbringen will.

Nachdem sich die Union in der Vergangenheit standhaft weigerte, Bewegung in diese Debatte zu bringen, bleibt nur zu hoffen, dass nun endlich die entscheidenden Schritte für eine Reform des Ehegattensplittung zu Gunsten lesbischer und schwuler Paare getan werden.

Für die Feierlustigen bietet der heutige CSD ab 17 Uhr das Hoffest vor dem "Nachtwerk" in der Pfannkuchstraße 14 an. Das "Nachtwerk" ist mit der Tramlinie 6, Haltestelle "Stadtwerke" gut zu erreichen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, erreicht das "Nachtwerk" über die Kriegsstraße, Richtung Rheinhafen. Zahlreiche Darbietungen des Unterhaltungsprogramms sowie eine vielseitige Bewirtung erwartet die Gäste des Hoffestes.

Das vollständige Programm des heutigen CSD in Karlsruhe

Unser Video "Schau nicht weg!" zum Motto des CSD 2013

Mehr zur aktuellen Debatte über das Ehegattensplitting auf queer.de

Schau nicht weg! zum CSD 2013 in Karlsruhe

Video zum Motto des CSD Karlsruhe 2013

Ein Plädoyer für Toleranz und Akzeptanz

Während am Fronleichnams-Feiertag die meisten Menschen die Sonne im Freien genießen wollten, hatten wir uns zurückgezogen, um unser neuestes Video zu produzieren. Der CSD 2013 findet in Karlsruhe am 8. Juni statt und so wollten wir keine Zeit verlieren.

Nachdem wir an unserem neuen Schirm in Regenbogenfarben so viel Freude haben, war klar, dass der Schirm auf jeden Fall seinen Platz im Video finden muss. Das Farbenfrohe des Regenbogens steht für die Vielfalt und Buntheit menschlichen Lebens.

Ausgestattet mit unserem geliebten "Regenbogen-Schirm" stellten wir uns vor die Kamera, um verschiedene Statements gegen Homophobie und für die Akzeptanz und Toleranz von Lesben und Schwulen zu formulieren.

Der CSD Karlsruhe hat im Jahr 2013 das Motto "Schau nicht weg!" Er postuliert und appelliert damit an die Zivilcourage aller Menschen, denn noch immer herrscht in vielen Teilen des gesellschaftlichen Lebens im In- und Ausland eine homophobe Grundhaltung, die nicht übersehen werden darf.

Mobbing von Lesben und Schwulen am Arbeitsplatz, Spötteleien am Stammtisch, Beschimpfungen auf dem Schulhof, Diskriminierung, rechtliche Benachteiligungen, und und und - das ist vielerorts noch immer trauriger Alltag.

Doch auch Lesben und Schwule sind dazu aufgefordert, nicht wegzuschauen, denn nach wie vor haben Viele von uns ein schwieriges und mitunter langwieriges Coming-Out. Viele von uns neigen - meist in jungen Jahren - dazu, ihre sexuelle Orientierung zu verleugnen und zu ignorieren. Während noch bis in die neunziger Jahre Homosexualität ganz offiziell als "Krankheit" galt, wissen wir heute, dass es gerade das Ignorieren der eigenen sexuellen Orientierung ist, das uns krank machen kann. Irgendwann bringen uns die Lebensumstände dazu, doch hinzuschauen. Oft fühlen sich dann Bekannte, Angehörige und Freund/innen vor den Kopf gestoßen. Ein solch schmerzhafter Prozess könnte in einer Gesellschaft, die sich nicht nur tolerant gibt, sondern auch wirklich tolerant ist, unnötig werden.

Zur diesjährigen CSD-Demo-Parade in Karlsruhe, freuen wir uns über rege Teilnahme von Menschen, die sich der LGBT-Community zugehörig fühlen, aber auch von all denen, die sich solidarisch mit uns fühlen. Die Parade durch die Innenstadt beginnt um 14 Uhr am Friedrichsplatz und endet um ca. 16 Uhr ebenfalls am Friedrichsplatz.

CSD, Karlsruhe, 2013, Lesben, Schwule
ANA & ANDA Vorbereitungen zum CSD 2013
Für die anschließende Kundgebung hat sich der CSD-Verein Karlsruhe etwas Besonderes einfallen lassen: Statt Politikerinnen und Politiker der verschiedenen Parteien, kommen dieses Jahr der Koordinator des Schulaufklärungsprojekts SchLau in Rheinland-Pfalz, Joachim Schulte, und Dr. Ulli Biechele, Vorstand von PLUS Mannheim, der psychologischen Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V.zu Wort.

Und wer in Feierlaune ist, kommt beim Hoffest vor dem "Nachtwerk", Pfannkuchstraße 14, nicht zu kurz. Dort erwartet die Besucherinnen und Besucher neben einer umfangreichen Bewirtung auch ein vielseitiges Rahmenprogramm.

Dem CSD-Verein in Karlsruhe ist es auch in diesem Jahr gelungen, ein Programm auf die Beine zu stellen, das politische Anliegen mit unbefangener Feierlaune verbindet.

Mehr zur CSD Parade mit Rahmenprogramm in Karlsruhe

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