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Konzert zum CSD Stuttgart

ANA & ANDA Konzert CSD Stuttgart
Konzert zum CSD Stuttgart

Auftritt zum CSD Stuttgart 2014

Konzert für Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen

Vom 18.-27. Juli findet der Christopher Street Day (CSD) Stuttgart 2014 statt. Aber schon im Vorfeld gibt es Veranstaltungen rund um das Thema Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle (LSBTTI).

Wir freuen uns sehr darüber, dass auch wir auf Einladung des Frauenkulturzentrums SARAH dabei sein dürfen. Am Samstag, den 12. Juli geben wir um 20 Uhr ein Konzert für Gleichberechtigung und Akzptanz von Lesben und Schwulen in der Liederhalle Stuttgart, Silchersaal.

Natürlich haben wir auch dieses Konzertprogramm extra für die Veranstaltung in der Liederhalle aus unseren Liedern und Instrumentalmusik-Stücken zusammengestellt und präsentieren einen Abend, den wir so noch nirgendwo anders aufgeführt haben. Thematische Arbeit ist unsere Leidenschaft und wir schreiben am liebsten jedes Konzertprogramm neu.

"Wir machen Aufruhr!" heißt das Motto des diesjährigen CSD Stuttgart, das wir indirekt auch in unserem Konzert aufgreifen. Wer Aufruhr macht, muss zunächst selbst in innerer Aufruhr sein. Aber gibt es dafür heute in Deutschland wirklich noch Grund? Oder sollten wir einfach froh sein, dass wir es hier so gut haben?

Die Antworten darauf gibt der fiktive Mailwechsel eines lesbischen Liebespaars, mit dem wir durch das Programm führen. Die zwei Frauen schreiben sich kurze e-Mails, in denen sie sich gegenseitig auf Zitate aus Deutschland und der Welt aufmerksam machen, die mit dem Thema Homosexualität verbunden sind. Die Zitate sind übrigens alle echt und so wirklich gesagt und geschrieben worden. Da ist davon die Rede, dass nur die - heterosexuelle - Familie die Gesellschaft stabilisiert und ihr Fortkommen sichert, dass es der Teufel sei, der zur Akzeptanz von praktizierter Homosexualität führen würde oder dass es sich beim Dasein von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen um eine besondere "Lebensphilophie" handle und die stille Mehrheit eine Stimme gegen diese schrille Minderheit bekommen müsse.

Die Mailausschnitte führen zu den Liedern und Instrumental-Musikstücken, die natürlich der Kern unseres Musik- und Bühnenkunst-Schaffens sind. In den nächsten Tagen werden wir die Stücke einzeln vorstellen, aber so viel sei schon verraten:

Wir erzählen das Märchen von Dornröschen neu, sehen Maria zu, die einen Mann heiratet, obwohl sie Fatima liebt, wagen an Klavier und Perkussion einen "Neustart", weigern uns, den Froschkönig zu küssen, begleiten den Jungen Paul, der zwei Väter hat, üben "Conversation" an Akkordeon und vietnamesischem Holzschlagzeug, lassen die "Heteroheilerin" ein Gastspiel geben und laden ins "Varieté der Randfiguren". Und ganz zum Schluss treten wir auch noch den - musikalischen - Gegenbeweis an, dass Homo- und Heterosexuelle nicht in Frieden zusammenleben könnten...

Und das werden wir bei unserem Gastspiel in Stuttgart, wie bei all unseren anderen Konzerten auch, mit unserem gegen den Zeitgeist gebürsteten Stil tun: Mit kraftvoller Ruhe, viel Zeit für beredte Pausen und einer ausgeprägten Mimik und Gestik präsentieren wir unsere in Liedform vorgetragenen Geschichten und unsere von ungeraden Rhythmen und überraschenden Melodien geprägten Instrumental-Kompositionen.

Samstag, 12. Juli, 20 Uhr, ANA & ANDA zum CSD Stuttgart, Liederhalle am Berliner Platz, Silchersaal, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR.

Mehr über unsere thematische Musik und Bühnenkunst

zur Pressemitteilung über das Konzert zum CSD Stuttgart

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