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CSD Karlsruhe 2018

ANA & ANDA beim CSD Karlsruhe 2018
CSD Karlsruhe 2018

CSD 2018 in Karlsruhe

Verliebt, verlobt, verfolgt

Am Samstag, 2. Juni, findet der Christopher Street Day (CSD) in Karlsruhe statt - und wir richten den Blick dieses Jahr auf Länder, in denen Menschen allein deshalb verfolgt, verschleppt oder sogar ermordet werden, weil sie lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell sind.

Die Schirmherrin des Karlsruher CSD 2018 ist Frau Bundesrichterin Prof. Dr. Schmidt-Räntsch, die auch eine Rede bei der Kundgebung halten wird. Außerdem sind queere Menschen aus den Partnerstädten Krasnodar und Nancy dabei und erzählen über die Situation in ihren Heimatländern.

Im Rahmenprogramm ist außerdem eine wunderbare Ausstellung im Karlsruher Hauptbahnhof zu sehen: "WE ARE PART OF CULTURE" zeigt über 30 queere Menschen von der Antike bis in die heutige Zeit, die auf unsere europäische Kultur einen bedeutenden Einfluss genommen haben. Unbedingt sehenswert!

Am 2. Juni findet ab 11 Uhr ein großes Familienfest auf dem Stephanplatz statt - und ab 14 Uhr bewegen wir uns dann in einer bunten Parade durch die Stadt und setzen wieder ein deutliches und wichtiges Zeichen für Sichtbarkeit. Zum Glück sind wir hier in Deutschland nicht mehr verfolgt, nur weil wir "anders lieben" - für Akzeptanz, Toleranz und Respekt kann und muss aber immer noch viel getan werden.

Wir freuen uns über alle, die mit dabei sind und uns unterstützen - ob mitlaufend oder zuschauend und applaudierend! ;-)

Lasst uns ein buntes Fest der Liebe und Vielfalt feiern!

Zur Homepage des CSD Karlsruhe

Das Rahmenprogramm des CSD Karlsruhe

Die Ausstellung "WE ARE PART OF CULTURE"

Europäische Kulturtage 2018 in Karlsruhe

Revolution! Für Anfänger*innen: Ausstellung im Badischen Landesmuseum
EKT 2018 im Badischen Landesmuseum

Europäische Kulturtage 2018 in Karlsruhe

Umbrüche, Aufbrüche, gleiche Rechte für alle

Zwei ganz besondere Wochen haben heute in Karlsruhe begonnen: Die Europäischen Kulturtage 2018 zum Thema Umbrüche, Aufbrüche, gleiche Rechte für alle. Wir waren eingeladen, an der dreiteiligen Eröffnung teilzunehmen und erste Einblicke in das zu bekommen, was Interessierte die nächsten zwei Wochen erwartet.

Wir können nur sagen: Wow! Das Programm füllt ein ganzes Buch von 204 Seiten und verspricht eine absolut spannende Auseinandersetzung mit den Themen Revolutionen, Revolten und Gleichberechtigung. In zwei Wochen werden 80 Kultur-Veranstaltungen von 34 Kulturinitiativen, Gruppen und einzelnen Kunstschaffenden gestaltet - die Qual der Wahl dürfte daher das vorherrschende Thema bei der persönlichen Terminplanung sein... ;-)

Besonders beeindruckt sind wir von der Ausstellung "Revolution! Für Anfänger*innen" im Badischen Landesmuseum Der Kurator Oliver Sänger und die Projektassistentin Maren Dull lassen im Karlsruher Schloss die Revolution ausbrechen - aber wie! Wer die Ausstellung betritt, findet sich vor Trümmerfeldern vergangener Aufstände und Revolten wieder, die perfekt in Szene gesetzt auf Spurensuche einladen:

Das fängt mit der Suche nach der Definition des Begriffs "Revolution" an, geht über die Frage nach der typischen Verlaufsform und endet bei der Überlegung, wie wir von vergangenen Revolutionen geprägt sind und wie wir uns selber verhalten würden, wenn...

Dafür gibt es sogar ein kleines Spiel, das so ganz nebenbei während dem Besuch der Ausstellung mitgemacht werden kann. Beim "Kampf um Liegestühle" auf einem Kreuzfahrtschiff kann das eigene revolutionäre Potenzial erforscht werden. Am Ende kann ein "Revolutionärsausweis" mit dem eigenen Profil ausgedruckt werden: Wir endeten als "Entspannte Nichtbesitzerinnen" mit dem Prädikat: "Sie bringt nichts aus der Ruhe"... :-) ;-) So etwas macht Spaß, ist aber gerade auch für Schulklassen und andere Kinder- oder Jugendgruppen auf spannende Weise lehrreich und unterhaltsam.

Da die Ausstellung den Bogen von der Französischen Revolution über die Badische Revolution und die "Wende" in der ehemaligen DDR bis zum Arabischen Frühling spannt, ist es gut, dass sie bis zum 11. November läuft und richtig viel Zeit bleibt, um das Thema zu vertiefen.

Eine weitere sehr interessante Ausstellung wird von der Fotografen-Gruppe "Blickwechsel" präsentiert: "Revolutionen im Fokus". Vier Mitglieder der Gruppe zeigen in fotografischen Kunstwerken jeweils ihre ganz persönliche Sichtweise des Themas. Einer der ausstellenden Künstler ist auch ONUK - Bernhard Schmitt - der uns vor 17 Jahren als erster Fotograf abgelichtet hat und während der Arbeit an der Ausstellung verstorben ist. Wir trauern um einen sehr lieben Künstler-Kollegen! :-(

Die japanische Fotografin Makkiko hat für ihren Beitrag zur Ausstellung unter Anderem auch uns fotografiert und die Bilder künstlerisch gestaltet und wir freuen uns sehr, auf diese Weise als ANA & ANDA Teil von "Revolutionen im Fokus" zu werden.

Zum Thema der Europäischen Kulturtage 2018 leiten wir außerdem eine Theater-AG an der Hans-Thoma-Schule. Im Windeseile haben sich die Kinder fünf Szenen zum Thema "Gleiche Rechte für alle" ausgedacht und proben sie jetzt mit Feuereifer ein. Die öffentliche Aufführung findet dann im Rahmen der Kinderliteraturtage am 8. Juni statt.

Es gäbe noch so viel zu berichten und empfehlen - aber an dieser Stelle legen wir jetzt einfach allen das Studium des umfangreichen Programms der EKT 2018 ans Herz:

Einblick in die EKT 2018-Ausstellung im Badischen Landesmuseum
Revolution! Für Anfänger*innen
Installation in der Ausstellung im Badischen Landesmuseum
Was ist eine Revolution?
Spiel zum Thema Revolution im Badischen Landesmuseum
Revolution! Am runden Tisch


Zur Homepage der Europäischen Kulturtage

Zur Homepage der Kinderliteraturtage

Ehe für alle - Regenbogen Hochzeit

Accessoires zur Hochzeit in Regenbogenfarben
Gay Hochzeit mit Regenbogen Accessoires

Ehe für alle: Regenbogen-Accessoires

Regenbogen Hochzeit mit LGBT-Accessoires

Die Ehe für alle wird endlich Realität! Wir feiern mit, indem wir unsere Kollektion für Accessoires in Regenbogenfarben erweitert haben.

Bisher konnten bei uns für die Regenbogen Hochzeit Krawatten, Fliegen und Tücher bestickt mit Gay-Motiven in Regenbogenfarben gekauft werden. Die Ehe für alle hat uns so inspiriert, dass wir ab sofort auch Accessoires wie Krawatten, Fliegen, Einstecktücher, Plastrons, Kummerbunde, Schals und Halstücher aus Bio-Seide herstellen, die wir zuvor von Hand mit dem Pinsel in Regenbogenfarben eingefärbt haben. Die Möglichkeiten der Gestaltung von Seiden Accessoires für eine Regenbogen Hochzeit erweitern sich damit deutlich.

Egal ob es bei der Regenbogen Hochzeit um das Hochzeitspaar, Trauzeugen oder Hochzeitsgäste geht: Bei uns können sich die Gäste, Bräutigame oder Bräute der Ehe für alle mit unterschiedlichen Hochzeits Accessoires in Regenbogenfarben ausstatten lassen.

Alle Seiden Accessoires für die Gay Hochzeit - egal, ob in Weiß und mit Bestickung in Regenbogenfarben oder komplett in den Farben des Regenbogens gefärbt, werden von uns individuell und von Hand gefertigt, so dass wir immer Ihre Modell- und Größenwünsche berücksichtigen können.

Wir freuen uns darauf, mit unseren hochwertigen LGBT Seiden Accessoires einen Beitrag zu einer gelungenen und farbenfrohen Regenbogen oder Gay Hochzeit leisten zu können. Die Ehe für alle heißt bei uns im wahrsten Sinne des Wortes: Farbe bekennen! :-)

Gerne beraten wir Sie zu Ihren persönlichen Seiden Accessoires in Regenbogenfarben für Ihre Gay Hochzeit. Rufen Sie uns an: 0721 830 61 29 oder schreiben Sie uns eine Mail an: info@anaundanda.de.

Mehr zu Hochzeitsaccessoires in Regenbogenfarben

Bilder von Regenbogen Accessoires zur Gay-Hochzeit und Ehe für alle

CSD Karlsruhe 2017: Bunte Liebe statt brauner Hass

ANA & ANDA zum CSD Karlsruhe
Bunte Liebe statt brauner Hass: CSD Karlsruhe

Bunte Liebe statt brauner Hass

CSD Karlsruhe 2017 zeigt Flagge gegen rechts

Seit einigen Jahren findet auch in Karlsruhe wieder regelmäßig ein CSD statt. Der "Christopher Street Day" wird weltweit von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen ("LGBTTI") begangen, um für Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz einzutreten.

Fast immer wird das mit einem großen Fest und einer bunten Parade eingefordert - eine friedliche Veranstaltung für Vielfalt.

Dieses Jahr liegt leider ein Schatten über dem CSD Karlsruhe. Am gleichen Tag, dem 3. Juni, findet in Karlsruhe Durlach der "Tag der deutschen Zukunft" statt. Was so harmlos klingt, hat es in sich: Hunderte von Rechtsradikalen werden erwartet, die sich unter diesem Motto in Durlach versammeln und demonstrieren wollen.

Wer fragt, wofür demonstriert werden soll, liegt schon falsch. Hier geht es vor allem um "dagegen"! Gegen Flüchtlinge, gegen die Regierung, gegen Homoehen, gegen links, gegen den Islam, gegen, gegen, gegen.

Wie soll eigentlich eine Zukunft durch "Dagegen-Haltung" gestaltet werden? Die Zukunft existiert ja noch nicht - sie wird erst durch das, was wir tun, beschließen und umsetzen. Aus einem Gebrüll gegen alles, was uns vielleicht gerade nicht gefällt, wächst aber bestimmt keine lebenswerte Zukunft, sondern allenfalls ein Bollwerk, das uns nicht schützt, sondern schadet!

Zukunft ist Hoffnung! Von Zukunft reden wir, weil wir Dinge optimieren, verbessern, neu erfinden wollen! Solange wir an eine Zukunft glauben, bleiben wir kreativ und lebendig. Ob deutsch oder nicht: Zukunft ist jedenfalls genau das Umgekehrte dessen, was unter dem Tag der deutschen Zukunft veranstaltet wird.

"Bunte Liebe statt brauner Hass" - noch selten war ein CSD-Motto in Karlsruhe aktueller als an diesem 3. Juni. Wir werden noch bunter als sonst auf die Straße gehen, noch fröhlicher feiern und noch überzeugter für Vielfalt, Offenheit, Respekt und Toleranz einstehen! Die Zukunft sind wir, in unserer ganzen Verschiedenheit, mit all unseren unterschiedlichen Wünschen und Lebensentwürfen! In einem so schönen, offenen und friedlichen Land wie Deutschland hat all dies Platz - und das werden wir beim CSD 2017 zeigen.

Vielleicht müssen wir ja dieses Jahr wenigstens etwas weniger oft erklären, warum es den CSD immer noch braucht. Ein paar Schritte weiter in Durlach wird dies sehr sichtbar sein...

Und vielleicht müssen sich dieses Jahr ja auch die ganz "bunten Vögel" unter uns nicht wieder dafür rechtfertigen, dass sie nicht in "Sack und Asche" durch die Straßen laufen, sondern es einmal im Jahr genießen, geschminkt, kostümiert, aufgebrezelt oder sonstwie in aller Öffentlichkeit flanieren zu dürfen!

Der Tag der deutschen Zukunft wird in Karsruhe zu einem Tag der bunten Liebe - wenn das kein wunderbares Signal für ein Leben in Frieden und Vielfalt ist!

Wir freuen uns auf alle, die uns bei der Parade begleiten - sei es durch Mitlaufen oder Applaus am Straßenrand!

3. Juni, 14 Uhr: CSD Karlsruhe 2017 mit Straßenparade, Startpunkt Stephanplatz. Schirmherr ist Generalintendant Peter Spuhler vom Badischen Staatstheater - danke!

Mehr zum CSD Karlsruhe

Mehr über die Aktionen gegen den "Tag der deutschen Zukunft"

Eröffnung Wochen gegen Rassismus

Karlsruher Wochen gegen Rassismus mit ANA & ANDA
Wochen für Vielfalt und Toleranz

Tanzen und Genießen für Vielfalt

Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus

Mit einer wunderschönen Eröffnung haben die Karlsruher Wochen gegen Rassismus begonnen, die noch bis zum 26. März dauern. Mitgenommen haben wir von dieser Eröffnung vor allem Eines: Wir treten nicht gegen etwas an, sondern setzen uns für etwas ein:

Für Vielfalt, Toleranz, ein friedliches Miteinander und ein Zusammenleben in Verschiedenheit!

Das ist ein großer Unterschied, denn die innere Haltung ist eine andere, wenn wir gegen etwas ankämpfen, als wenn wir uns für etwas engagieren.

Bei der Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus haben wir getanzt! Und das war vielleicht die beste aller Botschaften, die wir in dieser Zeit nach außen tragen konnten. Nicht ein miesepetriges Abschotten, Abgrenzen und Mauern hochziehen verhilft uns zu einem zufriedenen Leben, sondern das Tanzen und die Lebensfreude!

Wir laden alle dazu ein, die Wochen gegen Rassismus als Wochen für Vielfalt zu begehen - und zwar am besten genießerisch und voller Menschenliebe!

Genuss und Lebensfreude sind deshalb auch das Motto unseres Bunt und Fröhlich!-Ateliercafés am Samstag, 18. März von 14-18 Uhr. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu genießen! Und wenn Sie wollen, spielen Sie das Vorurteils-Quiz mit uns und staunen Sie über die bunte Vielfalt, die Sie dabei entdecken können.

Wir freuen uns darauf, die Wochen für Vielfalt mit Ihnen begehen zu können!

Mehr über das "Bunt und Fröhlich!"-Ateliercafé

Mehr über das "Vorurteils-Quiz"

CSD Karlsruhe 2016: In Vielfalt angekommen. Sicher?

ANA & ANDA zum CSD Karlsruhe 2016
CSD Karlsruhe 2016

CSD mit Straßenparade in Karlsruhe

Motto CSD 2016: "In Vielfalt angekommen. Sicher?"

Zum Glück ist es auch in Karlsruhe inzwischen schon Tradition geworden: Einmal im Jahr gehen Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle auf die Straße, um den Chrstopher Street Day zu feiern und für Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz einzutreten.

Am 28. Mai findet der diesjährige CSD in Karlsruhe statt, und zwar unter dem Motto: "In Vielfalt angekommen. Sicher?"

Damit nimmt der CSD Karlsruhe auf zwei Themen Bezug, die für queere Menschen hierzulande bedeutend sind:

Das ist einmal die Flüchtlingsthematik. Denn auch unter Flüchtlingen gibt es natürlich homosexuelle Menschen - und oft genug ist die Homosexualität auch der Fluchtgrund. Denn leider ist es nach wie vor in vielen Ländern dieser Welt so, dass Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle verfolgt, bestraft, gedemüdigt und diskriminiert werden.

Wenn solche Menschen dann hier ankommen, sind sie längst nicht in Sicherheit. Sie begegnen hier nicht nur den Vorbehalten anderer Flüchtlinge, die aufgrund ihrer Herkunft Homosexualität ablehnen, sondern auch zunehmend deutschen Rechtspopulisten, die erneut für ein Klima der Angst, Diskriminierung und Intoleranz sorgen.

Die Fluchtursache Homosexualität ist darüber hinaus oft genug bei den Behörden schwer durchzusetzen und für viele homosexuelle Flüchtlinge ist es nicht leicht, über ihre Homosexualität zu sprechen - zu internalisiert ist die Homophobie, in der sie aufgewachsen sind und zu groß sind die Ängste vor verbalen oder tätlichen Angriffen.

Die zweite Thematik aber, die der CSD Karlsruhe 2016 mit seinem Motto aufgreift, ist die sinnbildliche Ebene des Ausdrucks "Ankommen". Denn um sich wohl, sicher und akzeptiert zu fühlen, müssen alle Menschen in ihrem Umfeld "ankommen", sich zuhause und in Sicherheit fühlen.

Für homosexuelle Menschen bedeutet das auch, die von der Mehrheit abweichende sexuelle Orientierung und Idendität offen und ohne Angst leben zu können. Gerade das aber gelingt vielen nach wie vor nicht wirklich. Immer noch ist es oft ein langer Weg, bis sich Lesben, Schwule, Bi-, Trans- oder Intersexuelle trauen, ganz offen zu sich und ihrer Eigenart zu stehen. Und leider bestehen die Ängste davor oft zu Recht:

Immer noch kann z.B. in kirchlichen Bereichen Homosexualität ein Kündigungsgrund sein - unmöglich also, offen dazu zu stehen! Und zunehmend gehen Gruppierungen auf die Straße, die offen gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen demonstrieren. Ganz zu schweigen von den vielen subtilen Äußerungen, die es schwer machen, offen lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell zu leben.

Ankommen - das ist ein Wunsch vieler von uns "queeren" oder LGBTTI-Menschen. Dazu aber brauchen wir die Akzeptanz und Toleranz der Gesellschaft, in der wir leben. Es nützt uns nichts, wenn es die Menschen um uns herum "nicht interessiert", mit wem wir ins Bett gehen! Darum geht es ja nicht! Es sollte sie interessieren, ob wir die gleichen Rechte haben, wenn wir füreinander sorgen, uns miteinander verbinden, gemeinsam Kinder haben wollen!

Und jedes Jahr hören wir auch wieder die gleiche, ermüdende Anmerkung zum CSD Karlsruhe: Es sei vielleicht keine gute Strategie, so schrill, bunt und damit "provozierend" durch die Straßen zu ziehen...

Um es einmal mehr zu betonen: Wir gehen mit keiner "Strategie" auf die Straße! Aber wir erlauben es uns, einmal im Jahr unsere Andersartigkeit zu zelebrieren, einmal im Jahr ganz öffentlich die Klischees von "Mann und Frau" ordentlich durcheinander wirbeln zu dürfen, eben gerade einmal ganz ohne Angst so vor die Haustür treten zu können, wie wir uns jeweils am wohlsten fühlen.

Das ist keine Strategie, sondern ein lebendiges, ernst gemeintes Eintreten für gleiche Rechte - auch wenn es (zum Glück) mit einer guten Portion Humor geschieht. Soll uns das zum Vorwurf gemacht werden?

Die Akzeptanz und Toleranz, für die wir auf die Straße gehen, bedeutet eben gerade auch das Akzeptieren dieses "Aufzugs", das Mitklatschen, Mitfeiern und sich mit uns freuen, dass es wenigstens an diesem einen Tag im Jahr möglich ist, ganz offen "queer" zu sein!

Wir freuen uns über alle, die das morgen mit uns tun mögen!

28. Mai, 14 Uhr: Straßenparade des CSD Karlsruhe durch die Innenstadt, Startpunkt Stephanplatz hinter der Postgalerie

Mehr zum CSD Karlsruhe und das gesamte Programm vor und nach der Parade

Bilder lesbischer Frauen und schwuler Männer

ANA & ANDA Modell für Daniela Waitzmann
ANA & ANDA als Aktmodell

queerKULTUR-Festival: Ausstellung von Daniela Waitzmann

Zeichnungen lesbischer Frauen und schwuler Männer in Karlsruhe

Vom 15.-30. April findet das queerKULTUR-Festival 2016 in Karlsruhe statt und wir freuen uns sehr über das vielfältige Programm, das vom Orga-Team zusammengetragen wurde.

Ein besonderes Highlight ist für uns die Ausstellung von Daniela Waitzmann. In vielen Monaten und bei unzähligen Treffen sind eine Vielzahl von Bleistift- und Tuschezeichnungen, sowie kleine aquarellierte Zeichungen von lesbischen Frauen und schwulen Männern entstanden.

Auch wir sind für Daniela Waitzmann Modell gestanden und werden somit Teil der Ausstellung sein. Es war etwas ganz Besonderes für uns, ANA & ANDA als Aktmodell zur Verfügung zu stellen und damit ein anderes "Frauenkonzept" als das Konventionelle darzustellen. Wir sind Daniela Waitzmann sehr dankbar für ihre überaus feinfühlige Art der Zusammenarbeit und ihre Fähigkeit, Wesentliches intuitiv zu erfassen und gekonnt mit manchmal nur ein paar Strichen auf Papier umzusetzen.

Ein Teil der Zeichnungen lesbischer Frauen war bereits letztes Jahr in Stuttgart zu sehen und wir können die Ausstellung nur wärmstens empfehlen.

Zur Eröffnung am 20. April um 19 Uhr im Speisehaus Gurke werden wir persönlich anwesend sein und freuen uns auf die Einführung von Daniela Waitzmann und den Austausch mit den Gästen hinterher.

Wer schon vorab einen Eindruck von der Arbeit Daniela Waitzmanns haben möchte, besucht am besten ihre Homepage.

Mittwoch, 20. April, 19 Uhr: Ausstellungseröffnung Daniela Waitzmann, Speisehaus Gurke, Augustastr. 3, 76137 Karlsruhe.

zur Homepage des queerKULTUR-Festivals Karlsruhe

3. Karlsruher Vesperkirche

3. Karlsruher Vesperkirche noch bis zum 7. Februar 2016.
3. Karlsruher Vesperkirche

Vesperkirche Karlsruhe

Ort der Gemeinschaft und der Begegnung

Am Sonntag, 10. Januar, eröffnete die 3. Karlsruher Vesperkirche unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup mit einem bunten und unkonventionellen Gottesdienst ihre Pforten für Menschen in Not, für Arme und Bedürftige, aber auch für alle Bürgerinnen und Bürger, die Gemeinschaft leben wollen und die Vesperkirche als Ort der Begegnung schätzen.

Nachdem wir vor einigen Wochen erfuhren, dass noch Helferinnen und Helfer für die diesjährige Vesperkirche gesucht werden, meldeten wir uns kurzentschlossen als Helferinnen für drei Sonntage an.

Unseren ersten Dienst verbrachten wir am vergangenen Sonntag als Ordnerinnen im Team, das für die Sicherheit zuständig war. Eine Tätigkeit, die uns viel Spaß machte und auch mit vielen menschlichen Begegnungen verbunden war. Im Team und in den Begegnungen mit den Gästen erfuhren wir den ganzen Tag über ein hohes Maß an Wertschätzung, Freundlichkeit und Warmherzigkeit. Die Vesperkirche ist für uns eine neue wunderschöne Erfahrung, die wir nicht missen möchten. Wir schätzen uns glücklich, dabei sein zu dürfen und freuen uns schon heute auf unseren Einsatz am nächsten Sonntag.

Noch bis zum 7. Februar öffnet die Vesperkirche in der Johanniskirche am Werderplatz täglich von 11-16 Uhr. Im mit Tischen und Stühlen ausgestatteten Kirchenraum werden gleich zu Beginn Kaffee, Tee und Gebäck ausgegeben. Um die Mittagszeit erhalten die Gäste zum symbolischen Preis von einem Euro ein warmes Mittagessen mit Dessert. Nachmittags wird zu Kaffee und Tee auch Kuchen serviert und wer sich auf den Heimweg macht, kann noch ein kostenloses Vesperpaket einschließlich Obst mitnehmen.

Abgerundet wird das Vesperkirchenangebot durch ein kulturelles Programm, Aktionen für Kinder, soziale Beratung und Seelsorge. Zeitungen, Bücher, Brett- und Kartenspiele stehen allen Gästen zur Benutzung zur Verfügung.

Ergänzend können die Gäste der Vesperkirche auch die ärztliche Sprechstunde wahrnehmen und die Dienstleistung ehrenamtlich tätiger Frisörinnen und Frisöre in Anspruch nehmen. Für die Haustiere der Vesperkirchen-Gäste gibt es Termine mit Tierarztsprechstunden.

Jeder Vesperkirchentag endet mit einer Andacht.

Ermöglicht wird die Vesperkirche durch Geld- und Sachspenden engagierter Firmen und Privatleute, sowie durch ein großes zeitliches Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer. Das bestens organisierte Team der Vesperkirche rund um Frau Pfarrerin Lara Pflaumbaum leistet einen enormen Beitrag zur reibungslosen Durchführung der Veranstaltung, die täglich weit mehr als nur eine logistische Herausforderung darstellt.

Die Vesperkirche in der Johanniskirche am Werderplatz in der Südstadt hat noch bis zum 7. Februar täglich von 11-16 Uhr geöffnet. Das jeweilige Tagesteam freut sich auf zahlreiche Gäste.

Wer uns dort begegnen möchte, trifft uns an den Sonntagen 17. und 24. Januar, sowie 7. Februar an. Wir können den Besuch der sehr ansprechend gestalteten und von menschlicher Wärme beseelten Vesperkiche nur empfehlen - und wer nicht bedürftig oder in Not ist, kann natürlich jederzeit einen finanziellen Beitrag in den Spendentopf legen.

Mehr über die 3. Karlsruher Vesperkirche

Kunst Bilder von Frauen

ANA & ANDA Modell für Kunst Bilder von Frauen
Modell für die Ausstellung "la femme - les femmes"

Ausstellung la femme - les femmes im SARAH Stuttgart

Daniela Waitzmann zeigt gemalte Frauen-Bilder

Das wird eine Veranstaltung der besonderen Art für uns! Denn obwohl wir Teil der Veranstaltung sind, werden wir nichts zu tun haben...!

Am Sonntag, 4. Oktober, findet die Vernissage "la femme - les femmes" von Daniela Waitzmann im Frauenkulturzentrum SARAH in Stuttgart statt. Und dort werden auch Zeichnungen und Bilder zu sehen sein, für die wir als ANA & ANDA Modell gestanden haben.

Monatelang hat sich die Malerin Daniela Waitzmann mit Frauen in Stuttgart und Karlsruhe getroffen, um sie zu malen und zu zeichnen. Entstanden ist dabei eine Ausstellung, die fast 30 Frauen in Kunst-Bildern wiederspiegelt. Eine ganz besondere Sammlung von Bildern und Zeichnungen, denn sie zeigt Frauen durch die Augen einer Frau betrachtet.

Als wir über das Frauenkulturzentrum SARAH vom Projekt erfuhren, waren wir sofort begeistert. Daniela Waitzmann suchte im Umfeld des SARAH nach Frauen, die Modell stehen wollten - und da wir dort bereits einmal mit einem Konzert gastiert haben, meldeten wir uns.

Ein erstes Treffen fand bei uns im Karlsruher Atelier statt und Daniela Waitzmann malte und zeichnete ANA & ANDA in verschiedenen Posen und Zusammenhängen. Das Treffen war für beide Seiten so inspirierend, dass wir gleich ein weiteres vereinbarten. Wir hatten Mut geschöpft und uns bereit erklärt, beim zweiten Mal als Akt Modell zu stehen.

Wann gibt es schon Akt Bilder von Frauen, die von einer Frau gemalt wurden? Wir freuen uns sehr, dass wir diese Möglichkeit hatten und dass wir in Daniela Waitzmann eine so einfühlsame und "unaufdringliche" Künstlerin gefunden haben, die außerdem nie den Versuch machte, irgend etwas zu "korrigieren" oder Körper von uns zu zeichnen, die mehr den Konventionen entsprechen als es in der Realität der Fall ist.

Nun werden die ANA & ANDA-Bilder und -Zeichungen also zusammen mit den anderen Kunst Bildern von Frauen erstmals in Stuttgart gezeigt - und wir hoffen sehr, dass es uns gelingt, die Ausstellung nächstes Jahr auch nach Karlsruhe zu holen!

Besonders schön finden wir auch die Art der Vernissage: Sie findet im Rahmen des sonntäglichen Brunchs im Frauenkulturzentrum SARAH statt, wird von der Sängerin Sarah Zich musikalisch begleitet und von der Kunsthistorikerin Julia Walter eingeführt.

Wir freuen uns auf alle, die in Stuttgart dabei sein werden!

Sonntag, 4. Oktober: "la femme - les femmes", Brunch und Vernissage. 11 Uhr Beginn Brunch, 13 Uhr Vernissage/Eröffnung der Ausstellung. Frauenkulturzentrum SARAH, Johannesstr. 13, 70176 Stuttgart. Eintritt Brunch und Veranstaltung: 10.- EUR.

Faire Woche 2015: Öko-faire Entdeckungstour durch Durlach

Mit ANA & ANDA während der Fairen Woche 2015 Karlsruhe-Durlach öko-fair entdecken.
Mit ANA & ANDA auf öko-fairer Entdeckungstour

Faire Woche mit ökofairer Entdeckungstour durch Durlach

ANA & ANDA laden zur ökofairen Entdeckungstour durch Durlach

Vom 11.-25. September findet wieder bundesweit die Faire Woche statt. "Fairer Handel schafft Transparenz", heißt dieses Jahr das Motto - und das trifft genau "unser" Thema!

Für viele Menschen wird es immer wichtiger, beim Einkaufen auf faire oder ökologische Produkte zu achten. Gleichzeitig stellt sich oftmals die Frage, wo es im persönlichen Umfeld Geschäfte gibt, die faire Bio-Waren anbieten und nicht immer können geeignete Angebote, die diesen Kriterien entsprechen, auf den ersten Blick erkannt werden. Umso wichtiger ist es, auch in der eigenen Stadt über das ökofaire Warenangebot gut informiert zu sein.

Als Künstlerinnen und Betreiberinnen des eigenen Ökomode-Labels "ANA & ANDA nachhaltige eleganz" sind wir über faire und ökologische Warenangebote gut informiert, denn schließlich verwenden wir für unsere eigene Produktion ausschließlich Materialien, die ökologischen und/oder fairen Kriterien entsprechen.

Unser Wissen geben wir gerne an andere Interessierte weiter. Deshalb führen wir regelmäßig öko-faire Stadttouren durch. Zur Fairen Woche 2015 wird erstmals eine Tour im Karlsruher Stadtteil Durlach stattfinden. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der VHS Karlsruhe.

Am 25. September treffen wir uns um 16 Uhr an der Straßenbahnhaltestelle "Auer Straße/Dr. Willmar Schwabe" und starten von dort aus zu Fuß in den Durlacher Stadtkern. Auf einem gemütlichen Spaziergang werden wir verschiedene Geschäfte aufsuchen, dort die Ladeninhaberinnen und -inhaber selbst zu Wort kommen lassen und während der Tour umfassend über ökofaires Handeln informieren. Die Teilnehmenden erfahren z. B. etwas über die Bedeutung öko-fairen Konsumierens für den täglichen Einkauf oder wo ökofaire Textilien, faire Schokolade oder Naturkosmetik erhältlich sind. Ein weiterer Themenkomplex sind die Kriterien, auf die wir als Konsumentinnen und Konsumenten beim Einkauf achten sollten, um zu erkennen, ob ein Produkt wirklich als öko oder fair bezeichnet werden kann.

Wichtig bei den Entdeckungstouren sind uns neben fundierten Informationen auch Lebens-, Genuss- und Konsumfreude. Der Fokus liegt bei unseren öko-fairen Touren nicht auf Verzicht sondern auf Lebensqualität.

Wenn Sie an der öko-fairen Entdeckungstour durch Durlach teilnehmen möchten, dann können Sie sich direkt bei uns oder bei der VHS Karlsruhe anmelden.

Termin: 25. September, 16-18 Uhr, Treffpunkt: Straßenbahnhaltestelle "Auer Straße/Dr. Willmar Schwabe", Teilnahmebeitrag: 7.- EUR

Anmeldung an info@anaundanda.de.

Zur Anmeldeseite der VHS Karlsruhe

CSD Karlsruhe 2015

ANA & ANDA beim CSD Karlsruhe 2015
CSD Karlsruhe 2015

Karlsruher CSD 2015

"Bunt gefächert": Der Christopher Street Day in Karlsruhe 2015

Schon das fünfte Jahr in Folge findet auch dieses Jahr wieder ein CSD in Karlsruhe statt. "Bunt gefächert" heißt das Motto, unter dem Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle ein Fest für Gleichberechtigung feiern und für Toleranz und Akzeptanz in einer bunten Parade durch die Straßen ziehen.

Die Frage, ob es solche Anlässe heutzutage überhaupt noch braucht, ist leider dieses Jahr besonders leicht mit "ja!" zu beantworten. Denn seit einiger Zeit gibt es in Karlsruhe sogenannte "Kargida"-Demonstrationen. Anlass ist eine angebliche "Islamisierung des Abendlandes" - wer aber genauer hinguckt, erkennt schnell, dass sich die Demonstrationen gegen alles wenden, was mit Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt zu tun hat. Auch Homosexualität hat in dieser Gesinnung keinen Platz - genau so wenig wie Flüchtlinge, muslimische Menschen oder andere Minderheiten.

Am 23. Mai haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karlsruhe mit einem großen Fest der Vielfalt gezeigt, dass wir hier weiterhin in einer weltoffenen Stadt leben wollen, die von Toleranz und Offenheit geprägt ist.

Bunt gefächert soll diese Stadt sein und bleiben - das finden auch wir Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. Wir möchten nicht weiter hören müssen, dass unsere sexuelle Orientierung "krank" und "therapierbar" sei, dass in unseren Lebensmodellen das Kindeswohl zu kurz komme oder dass wir uns für diesen "Lebensstil" entschieden hätten! Wir haben uns für unsere sexuelle Orientierung genau so wenig entschieden wie Heterosexuelle - sie wurde uns einfach mit auf den Weg gegeben (je nach Weltanschauung durch die Gene, von Gott, durch das Karma oder was auch immer...). Und Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität ist kein Lebenstil - es gibt unter uns genau so viele verschiedene Weltanschauungen wie unter Heterosexuellen.

Deshalb sind wir auch "Bunt gefächert": Groß, klein, dick, dünn, gläubig, ungläubig, Famillien, Singles, konservativ, liberal, und und und...

Alles das hat am 30. Mai auf dem CSD seinen Platz und seine Berechtigung - und wir laden alle auch alle Heterosexuellen dazu ein, sich mit uns solidarisch für diese bunte Vielfalt einzusetzen.

Vielen Dank dafür - wir freuen uns auf Euch!

Mehr zum CSD Karlsruhe 2015

Präsentation EFI-Kalender 2015

ANA & ANDA wirken beim EFI Kalender 2015 mit.
ANA & ANDA Mitwirkende beim EFI Kalender 2015

EFI Kalenderpräsentation im ZKM

Neuer EFI-Kalender 2015 wird vorgestellt

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des "Eltern und Freunde für Inklusion e. V. Karlsruhe" (EFI) hat der Verein einen Kalender für das Jahr 2015 produziert. EFI engagiert sich für die selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und hat sich zum zweiten Mal dazu entschlossen, Kinder und Jugendliche des Vereins zusammen mit Prominenten der Stadt Karlsruhe zu fotografieren.

Als wir vor einigen Monaten von EFI e. V. eine Anfrage für ein Fotoshooting erhielten, haben wir uns sehr gefreut und spontan zugesagt. Das Fotoshooting fand bei uns im Atelier statt und alle Beteiligten hatten großen Spaß an der Aktion.

Wir halten Inklusion für ein äußerst wichtiges Thema und unterstützen Aktivitäten auf diesem Gebiet sehr gerne, denn noch immer gibt es zum Thema Inklusion Informationsdefizite bei weiten Teilen der Bevölkerung und daraus resultierend Vorurteile im Denken und Handeln.

Am 4. Dezember wird um 18.30 Uhr die Kalenderpräsentation im ZKM Medientheater unter der Schirmherrschaft von Herrn OB Dr. Frank Mentrup für die Öffentlichkeit stattfinden. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss gibt es Getränke und einen Imbiss.

Der neue EFI-Kalender 2015 kann bei der Präsentationsveranstaltung auch gekauft werden. Ansonsten ist der Kalender auch per Mail oder z. B. in der INKA-Geschäftsstelle erhältlich. Mehr dazu auf der Homepage von EFI:

Mehr zum EFI-Kalenderprojekt

Mehr über unsere künstlerische Arbeit zum Thema Inklusion

Buch "Clever konsumieren"

ANA & ANDA Buch Clever konsumieren
Interview-Partnerinnen bei "Clever konsumieren"

Interview-Partnerinnen im Buch "Clever konsumieren"

Ratgeber mit Kapitel über Krawatten, Fliegen und Tücher

Das Erkennen von Qualität beim Konsumieren von Kleidung, Accessoires, Körperpflegeprodukten etc. ist gar nicht so einfach: Während es in anderen Produktbereichen Prüfsiegel wie den TÜV, die Stiftung Warentest o. ä. gibt, fehlen solche Qualitäts-Zeichen ausgerechnet im Bereich der oben genannten "Kleingüter".

Die Imageberaterin und Modedesignerin Katharina Starlay hat sich deshalb daran gemacht, diese Lücke zu schließen: Ihr neues Buch "Clever konsumieren" hilft Konsumentinnen und Konsumenten, echte Qualität auch beim Kauf von Cremes und Lotionen, Textilien und Schmuckstücken zu erkennen und das Preis-Leistungs-Verhältnis richtig einschätzen zu können.

Es ist uns eine sehr große Freude und Ehre, dass wir als Interview-Partnerinnen das Kapitel über "Krawatten, Tücher und textile Accessoires" maßgeblich mitgestalten durften! In ausführlichen Antworten auf die Fragen von Katharina Starlay erklären wir genau, worauf es bei Krawatten, Fliegen, Seidenschals und -tüchern ankommt, wie Qualität erkennbar wird und warum wir Nachhaltigkeit, Fairness und ökologisches Produzieren so wichtig finden.

"Clever konsumieren" ist es sehr schöner Ratgeber für den Einkauf von allem, was uns an Textilien, Taschen, Accessoires, Statussymbolen und Körperpflegeprodukten so umgibt - und damit auch ein attraktives Geschenk für Menschen, die Wert auf Stil und Qualität legen!

Das Buch beinhaltet 240 Seiten, ist beim "FrankfurterAllgemeineBuch-Verlag" erschienen und kann direkt bei uns gekauft werden: info@anaundanda.de

"Clever konsumieren - Wertvolles Wissen für eine bewusste Wahl": 240 Seiten, FrankfurterAllgemeineBuch-Verlag, ISBN 978-3-95601-058-3.

Mehr über das Buch auf fazbuch.de

Mehr über Bio-Krawatten, Fliegen und Tücher

CSD-Konzert in Stuttgart

ANA & ANDA, Konzert CSD Stuttgart
Konzert zum CSD Stuttgart

Vorschau CSD-Konzert Stuttgart

Von Dornröschen bis zur Heteroheilerin

Der Countdown läuft: Morgen Samstag, den 12. Juli, geht es los in die Liederhalle Stuttgart, zu unserem CSD-Konzert des Frauenkulturzentrums SARAH. In den letzten Wochen haben wir deshalb täglich Lieder und Instrumental-Musik rund um die Themen Homosexualität, Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen, Regenbogenfamilien, Coming Out und die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen (LGBT oder LGBTTIQ) geprobt.

Unsere Themenkonzerte haben immer zur Folge, dass auch wir selber uns verstärkt mit dem jeweiligen Thema beschäftigen, da wir unsere Programme stets maßgeschneidert für die entsprechende Veranstaltung schreiben und zusammenstellen.

Im Mittelpunkt unseres CSD-Konzerts in Stuttgart steht die Sicht der Gesellschaft auf das Thema Homosexualität und die Auswirkung von Vorurteilen und Diskriminierungen auf Lesben, Schwule und LGBT-Menschen. Den Roten Faden bildet ein fiktiver Mailwechsel eines lesbischen Liebespaars. Mit Vorliebe sammeln die beiden Frauen Zitate, die sie meist in Deutschland in Bezug auf Homosexualität finden. Diese Zitate sind übrigens leider nicht fiktiv, sondern echt und tatsächlich so gesagt worden. Vom Teufel ist da die Rede, der bekennende Christen zur Akzeptanz von Homosexualität bringen könne, vom besonderen Schutz von Ehe und Familie als einzige Stütze der Gesellschaft durch das Grundgesetz, von der "besonderen Lebensphilosophie", die Homosexuelle angenommen hätten etc.pp.

Diese Mails führen jeweils ein Lied oder Instrumental-Musikstück ein:

Mit "Dornröschen" und "Froschkönig" greifen wir z. B. zwei bekannte und beliebte Grimm-Märchen auf und unterziehen sie in unseren Liedern einer kleinen Modernisierung. Denn die Frage stellt sich doch: Wie lange wollen wir uns noch die alten Geschichten von schlafenden Prinzessinnen, wachküssenden Prinzen und sich verwandelnden Fröschen erzählen? Diese Märchen passen ja schon für Heterosexuelle nicht - auch auf symbolischer Ebene wird wohl aus keinem Frosch je durch einen Frauenkuss ein Prinz! Für Lesben und Schwule aber können die heterosexuell geprägten Geschichten fatal sein, vor allem, wenn sie als junge Menschen keine Alternativen zu Ohren bekommen. Wenn Dornröschen lesbisch ist, können noch so viele Prinzen zum Küssen kommen, sie wird auch nach mehr als 13 Jahren nicht aufwachen davon. Dafür kann sie viel Lebenszeit damit verlieren, auf das Falsche zu warten.

Mit "Maria und Fatima" präsentieren wir ein Lied, das wir bereits 2008 zum Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschrieben haben. Dort heißt es: "(1) Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder Religion das Recht, eine Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen."...
"(2) Die Ehe darf nur auf Grund der freien und vollen Willenseinigung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden." ...
Aus dem Recht auf Eheschließung wird aber in vielen Staaten dieser Welt ein Zwang, denn "solo" zu bleiben ist oft undenkbar. Für Lesben und Schwule ist diese Situation besonders schlimm, weil nicht nur der Partner oder die Partnerin nicht passen, sondern das ganze heterosexuelle Lebenskonzept verkehrt ist. Es bedeutet ein Leben voller Verstellungen, Lügen und Ängsten, das kaum Momente von Glück oder Erfüllung bietet.

Mit "Neustart" plädieren wir deshalb an Klavier, vietnamesischem Holzschlagzeug und Perkussion für einen Neuanfang, ein Umdenken in der Definition von "Ehe", "Familie" und dem, was ein Familienleben ausmacht.

Um die Folgen eines heterosexuell definierten Familienbegriffs geht es auch in unserem Lied "Paul und Kai". Darin erzählen wir die Geschichte zweier Jungs, von denen einer ganz "normal hetereosexuelle" Eltern hat, der andere aber von zwei Vätern aufgezogen wird. Eines vorweg: Die Geschichte hat kein Happy End, weil es die Gesetze des Staates nicht zulassen...

An Akkordeon und vietnamesischem Holzschlagzeug präsentieren wir "Conversation", ein rasantes Stück, das Kommunikation musikalisch aufgreift und umsetzt. Denn Eines sollten wir alle in der Gesellschaft nie aufhören: Miteinander zu reden.

Eines der für uns bedrückendsten Themen rund um die LGBT-Thematik ist für uns die "Heilung" von Homosexualität. Auch in Deutschland gibt es sie leider immer noch und immer wieder: Die "Homoheiler", die behaupten, Homosexualität sei eine Krankheit oder psychische Störung und könne durch entsprechende Therapien geheilt werden. Wer den oft schwierigen Weg bis zum eigenen Coming Out gegangen ist und erlebt hat, wie viel seelische Genesung dies mit sich bringt, kann sich nur schaudernd von solchen "Heilsversprechen" abwenden. Die Heilung geschieht - wenn sie denn überhaupt nötig ist - ja gerade umgekehrt!

Als Antwort darauf haben wir kurzerhand die "Heteroheilerin" geschrieben. In diesem Lied begrüßt diese Dame als Direktorin eines dubiosen Institutes vom Weg abgekommene Heterosexuelle und verspricht ihnen, sie wieder zu anständigen Homosexuellen zu machen. Durch die Umdrehung machen wir sichtbar, wie absurd die Argumente von "Homoheilern" sind - sie lassen sich nämlich umgekehrt genau so rechtfertigen...!

Zum Schluss laden wir ins "Varieté der Randfiguren" und überlassen es Jeder und Jedem im Publikum selbst, inwiefern sie oder er sich in dieser "Show der Sensationen" wieder findet.

Und den allerletzten Punkt setzen wir mit einem Musikstück für Klavier und Akkordeon, mit dem wir den musikalischen Beweis antreten, dass ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben von Homo- und Heterosexuellen eben doch möglich ist.

Auf das Konzert in Stuttgart freuen wir uns sehr:

Samstag, 12. Juli, 20 Uhr, CSD-Konzert im Silchersaal der Liederhalle Stuttgart, Berliner Platz 1-3, Eintritt: 10.- /8.- EUR, Veranstalterin: SARAH, Kulturzentrum für Frauen e.V.

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ANA & ANDA Konzert CSD Stuttgart
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Auftritt zum CSD Stuttgart 2014

Konzert für Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen

Vom 18.-27. Juli findet der Christopher Street Day (CSD) Stuttgart 2014 statt. Aber schon im Vorfeld gibt es Veranstaltungen rund um das Thema Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle (LSBTTI).

Wir freuen uns sehr darüber, dass auch wir auf Einladung des Frauenkulturzentrums SARAH dabei sein dürfen. Am Samstag, den 12. Juli geben wir um 20 Uhr ein Konzert für Gleichberechtigung und Akzptanz von Lesben und Schwulen in der Liederhalle Stuttgart, Silchersaal.

Natürlich haben wir auch dieses Konzertprogramm extra für die Veranstaltung in der Liederhalle aus unseren Liedern und Instrumentalmusik-Stücken zusammengestellt und präsentieren einen Abend, den wir so noch nirgendwo anders aufgeführt haben. Thematische Arbeit ist unsere Leidenschaft und wir schreiben am liebsten jedes Konzertprogramm neu.

"Wir machen Aufruhr!" heißt das Motto des diesjährigen CSD Stuttgart, das wir indirekt auch in unserem Konzert aufgreifen. Wer Aufruhr macht, muss zunächst selbst in innerer Aufruhr sein. Aber gibt es dafür heute in Deutschland wirklich noch Grund? Oder sollten wir einfach froh sein, dass wir es hier so gut haben?

Die Antworten darauf gibt der fiktive Mailwechsel eines lesbischen Liebespaars, mit dem wir durch das Programm führen. Die zwei Frauen schreiben sich kurze e-Mails, in denen sie sich gegenseitig auf Zitate aus Deutschland und der Welt aufmerksam machen, die mit dem Thema Homosexualität verbunden sind. Die Zitate sind übrigens alle echt und so wirklich gesagt und geschrieben worden. Da ist davon die Rede, dass nur die - heterosexuelle - Familie die Gesellschaft stabilisiert und ihr Fortkommen sichert, dass es der Teufel sei, der zur Akzeptanz von praktizierter Homosexualität führen würde oder dass es sich beim Dasein von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen um eine besondere "Lebensphilophie" handle und die stille Mehrheit eine Stimme gegen diese schrille Minderheit bekommen müsse.

Die Mailausschnitte führen zu den Liedern und Instrumental-Musikstücken, die natürlich der Kern unseres Musik- und Bühnenkunst-Schaffens sind. In den nächsten Tagen werden wir die Stücke einzeln vorstellen, aber so viel sei schon verraten:

Wir erzählen das Märchen von Dornröschen neu, sehen Maria zu, die einen Mann heiratet, obwohl sie Fatima liebt, wagen an Klavier und Perkussion einen "Neustart", weigern uns, den Froschkönig zu küssen, begleiten den Jungen Paul, der zwei Väter hat, üben "Conversation" an Akkordeon und vietnamesischem Holzschlagzeug, lassen die "Heteroheilerin" ein Gastspiel geben und laden ins "Varieté der Randfiguren". Und ganz zum Schluss treten wir auch noch den - musikalischen - Gegenbeweis an, dass Homo- und Heterosexuelle nicht in Frieden zusammenleben könnten...

Und das werden wir bei unserem Gastspiel in Stuttgart, wie bei all unseren anderen Konzerten auch, mit unserem gegen den Zeitgeist gebürsteten Stil tun: Mit kraftvoller Ruhe, viel Zeit für beredte Pausen und einer ausgeprägten Mimik und Gestik präsentieren wir unsere in Liedform vorgetragenen Geschichten und unsere von ungeraden Rhythmen und überraschenden Melodien geprägten Instrumental-Kompositionen.

Samstag, 12. Juli, 20 Uhr, ANA & ANDA zum CSD Stuttgart, Liederhalle am Berliner Platz, Silchersaal, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR.

Mehr über unsere thematische Musik und Bühnenkunst

zur Pressemitteilung über das Konzert zum CSD Stuttgart