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CSD Karlsruhe 2018

ANA & ANDA beim CSD Karlsruhe 2018
CSD Karlsruhe 2018

CSD 2018 in Karlsruhe

Verliebt, verlobt, verfolgt

Am Samstag, 2. Juni, findet der Christopher Street Day (CSD) in Karlsruhe statt - und wir richten den Blick dieses Jahr auf Länder, in denen Menschen allein deshalb verfolgt, verschleppt oder sogar ermordet werden, weil sie lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell sind.

Die Schirmherrin des Karlsruher CSD 2018 ist Frau Bundesrichterin Prof. Dr. Schmidt-Räntsch, die auch eine Rede bei der Kundgebung halten wird. Außerdem sind queere Menschen aus den Partnerstädten Krasnodar und Nancy dabei und erzählen über die Situation in ihren Heimatländern.

Im Rahmenprogramm ist außerdem eine wunderbare Ausstellung im Karlsruher Hauptbahnhof zu sehen: "WE ARE PART OF CULTURE" zeigt über 30 queere Menschen von der Antike bis in die heutige Zeit, die auf unsere europäische Kultur einen bedeutenden Einfluss genommen haben. Unbedingt sehenswert!

Am 2. Juni findet ab 11 Uhr ein großes Familienfest auf dem Stephanplatz statt - und ab 14 Uhr bewegen wir uns dann in einer bunten Parade durch die Stadt und setzen wieder ein deutliches und wichtiges Zeichen für Sichtbarkeit. Zum Glück sind wir hier in Deutschland nicht mehr verfolgt, nur weil wir "anders lieben" - für Akzeptanz, Toleranz und Respekt kann und muss aber immer noch viel getan werden.

Wir freuen uns über alle, die mit dabei sind und uns unterstützen - ob mitlaufend oder zuschauend und applaudierend! ;-)

Lasst uns ein buntes Fest der Liebe und Vielfalt feiern!

Zur Homepage des CSD Karlsruhe

Das Rahmenprogramm des CSD Karlsruhe

Die Ausstellung "WE ARE PART OF CULTURE"

Ehe für alle - Regenbogen Hochzeit

Accessoires zur Hochzeit in Regenbogenfarben
Gay Hochzeit mit Regenbogen Accessoires

Ehe für alle: Regenbogen-Accessoires

Regenbogen Hochzeit mit LGBT-Accessoires

Die Ehe für alle wird endlich Realität! Wir feiern mit, indem wir unsere Kollektion für Accessoires in Regenbogenfarben erweitert haben.

Bisher konnten bei uns für die Regenbogen Hochzeit Krawatten, Fliegen und Tücher bestickt mit Gay-Motiven in Regenbogenfarben gekauft werden. Die Ehe für alle hat uns so inspiriert, dass wir ab sofort auch Accessoires wie Krawatten, Fliegen, Einstecktücher, Plastrons, Kummerbunde, Schals und Halstücher aus Bio-Seide herstellen, die wir zuvor von Hand mit dem Pinsel in Regenbogenfarben eingefärbt haben. Die Möglichkeiten der Gestaltung von Seiden Accessoires für eine Regenbogen Hochzeit erweitern sich damit deutlich.

Egal ob es bei der Regenbogen Hochzeit um das Hochzeitspaar, Trauzeugen oder Hochzeitsgäste geht: Bei uns können sich die Gäste, Bräutigame oder Bräute der Ehe für alle mit unterschiedlichen Hochzeits Accessoires in Regenbogenfarben ausstatten lassen.

Alle Seiden Accessoires für die Gay Hochzeit - egal, ob in Weiß und mit Bestickung in Regenbogenfarben oder komplett in den Farben des Regenbogens gefärbt, werden von uns individuell und von Hand gefertigt, so dass wir immer Ihre Modell- und Größenwünsche berücksichtigen können.

Wir freuen uns darauf, mit unseren hochwertigen LGBT Seiden Accessoires einen Beitrag zu einer gelungenen und farbenfrohen Regenbogen oder Gay Hochzeit leisten zu können. Die Ehe für alle heißt bei uns im wahrsten Sinne des Wortes: Farbe bekennen! :-)

Gerne beraten wir Sie zu Ihren persönlichen Seiden Accessoires in Regenbogenfarben für Ihre Gay Hochzeit. Rufen Sie uns an: 0721 830 61 29 oder schreiben Sie uns eine Mail an: info@anaundanda.de.

Mehr zu Hochzeitsaccessoires in Regenbogenfarben

Bilder von Regenbogen Accessoires zur Gay-Hochzeit und Ehe für alle

CSD Karlsruhe 2017: Bunte Liebe statt brauner Hass

ANA & ANDA zum CSD Karlsruhe
Bunte Liebe statt brauner Hass: CSD Karlsruhe

Bunte Liebe statt brauner Hass

CSD Karlsruhe 2017 zeigt Flagge gegen rechts

Seit einigen Jahren findet auch in Karlsruhe wieder regelmäßig ein CSD statt. Der "Christopher Street Day" wird weltweit von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen ("LGBTTI") begangen, um für Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz einzutreten.

Fast immer wird das mit einem großen Fest und einer bunten Parade eingefordert - eine friedliche Veranstaltung für Vielfalt.

Dieses Jahr liegt leider ein Schatten über dem CSD Karlsruhe. Am gleichen Tag, dem 3. Juni, findet in Karlsruhe Durlach der "Tag der deutschen Zukunft" statt. Was so harmlos klingt, hat es in sich: Hunderte von Rechtsradikalen werden erwartet, die sich unter diesem Motto in Durlach versammeln und demonstrieren wollen.

Wer fragt, wofür demonstriert werden soll, liegt schon falsch. Hier geht es vor allem um "dagegen"! Gegen Flüchtlinge, gegen die Regierung, gegen Homoehen, gegen links, gegen den Islam, gegen, gegen, gegen.

Wie soll eigentlich eine Zukunft durch "Dagegen-Haltung" gestaltet werden? Die Zukunft existiert ja noch nicht - sie wird erst durch das, was wir tun, beschließen und umsetzen. Aus einem Gebrüll gegen alles, was uns vielleicht gerade nicht gefällt, wächst aber bestimmt keine lebenswerte Zukunft, sondern allenfalls ein Bollwerk, das uns nicht schützt, sondern schadet!

Zukunft ist Hoffnung! Von Zukunft reden wir, weil wir Dinge optimieren, verbessern, neu erfinden wollen! Solange wir an eine Zukunft glauben, bleiben wir kreativ und lebendig. Ob deutsch oder nicht: Zukunft ist jedenfalls genau das Umgekehrte dessen, was unter dem Tag der deutschen Zukunft veranstaltet wird.

"Bunte Liebe statt brauner Hass" - noch selten war ein CSD-Motto in Karlsruhe aktueller als an diesem 3. Juni. Wir werden noch bunter als sonst auf die Straße gehen, noch fröhlicher feiern und noch überzeugter für Vielfalt, Offenheit, Respekt und Toleranz einstehen! Die Zukunft sind wir, in unserer ganzen Verschiedenheit, mit all unseren unterschiedlichen Wünschen und Lebensentwürfen! In einem so schönen, offenen und friedlichen Land wie Deutschland hat all dies Platz - und das werden wir beim CSD 2017 zeigen.

Vielleicht müssen wir ja dieses Jahr wenigstens etwas weniger oft erklären, warum es den CSD immer noch braucht. Ein paar Schritte weiter in Durlach wird dies sehr sichtbar sein...

Und vielleicht müssen sich dieses Jahr ja auch die ganz "bunten Vögel" unter uns nicht wieder dafür rechtfertigen, dass sie nicht in "Sack und Asche" durch die Straßen laufen, sondern es einmal im Jahr genießen, geschminkt, kostümiert, aufgebrezelt oder sonstwie in aller Öffentlichkeit flanieren zu dürfen!

Der Tag der deutschen Zukunft wird in Karsruhe zu einem Tag der bunten Liebe - wenn das kein wunderbares Signal für ein Leben in Frieden und Vielfalt ist!

Wir freuen uns auf alle, die uns bei der Parade begleiten - sei es durch Mitlaufen oder Applaus am Straßenrand!

3. Juni, 14 Uhr: CSD Karlsruhe 2017 mit Straßenparade, Startpunkt Stephanplatz. Schirmherr ist Generalintendant Peter Spuhler vom Badischen Staatstheater - danke!

Mehr zum CSD Karlsruhe

Mehr über die Aktionen gegen den "Tag der deutschen Zukunft"

CSD Karlsruhe 2016: In Vielfalt angekommen. Sicher?

ANA & ANDA zum CSD Karlsruhe 2016
CSD Karlsruhe 2016

CSD mit Straßenparade in Karlsruhe

Motto CSD 2016: "In Vielfalt angekommen. Sicher?"

Zum Glück ist es auch in Karlsruhe inzwischen schon Tradition geworden: Einmal im Jahr gehen Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle auf die Straße, um den Chrstopher Street Day zu feiern und für Gleichberechtigung, Toleranz und Akzeptanz einzutreten.

Am 28. Mai findet der diesjährige CSD in Karlsruhe statt, und zwar unter dem Motto: "In Vielfalt angekommen. Sicher?"

Damit nimmt der CSD Karlsruhe auf zwei Themen Bezug, die für queere Menschen hierzulande bedeutend sind:

Das ist einmal die Flüchtlingsthematik. Denn auch unter Flüchtlingen gibt es natürlich homosexuelle Menschen - und oft genug ist die Homosexualität auch der Fluchtgrund. Denn leider ist es nach wie vor in vielen Ländern dieser Welt so, dass Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle verfolgt, bestraft, gedemüdigt und diskriminiert werden.

Wenn solche Menschen dann hier ankommen, sind sie längst nicht in Sicherheit. Sie begegnen hier nicht nur den Vorbehalten anderer Flüchtlinge, die aufgrund ihrer Herkunft Homosexualität ablehnen, sondern auch zunehmend deutschen Rechtspopulisten, die erneut für ein Klima der Angst, Diskriminierung und Intoleranz sorgen.

Die Fluchtursache Homosexualität ist darüber hinaus oft genug bei den Behörden schwer durchzusetzen und für viele homosexuelle Flüchtlinge ist es nicht leicht, über ihre Homosexualität zu sprechen - zu internalisiert ist die Homophobie, in der sie aufgewachsen sind und zu groß sind die Ängste vor verbalen oder tätlichen Angriffen.

Die zweite Thematik aber, die der CSD Karlsruhe 2016 mit seinem Motto aufgreift, ist die sinnbildliche Ebene des Ausdrucks "Ankommen". Denn um sich wohl, sicher und akzeptiert zu fühlen, müssen alle Menschen in ihrem Umfeld "ankommen", sich zuhause und in Sicherheit fühlen.

Für homosexuelle Menschen bedeutet das auch, die von der Mehrheit abweichende sexuelle Orientierung und Idendität offen und ohne Angst leben zu können. Gerade das aber gelingt vielen nach wie vor nicht wirklich. Immer noch ist es oft ein langer Weg, bis sich Lesben, Schwule, Bi-, Trans- oder Intersexuelle trauen, ganz offen zu sich und ihrer Eigenart zu stehen. Und leider bestehen die Ängste davor oft zu Recht:

Immer noch kann z.B. in kirchlichen Bereichen Homosexualität ein Kündigungsgrund sein - unmöglich also, offen dazu zu stehen! Und zunehmend gehen Gruppierungen auf die Straße, die offen gegen die Gleichberechtigung von Homosexuellen demonstrieren. Ganz zu schweigen von den vielen subtilen Äußerungen, die es schwer machen, offen lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell zu leben.

Ankommen - das ist ein Wunsch vieler von uns "queeren" oder LGBTTI-Menschen. Dazu aber brauchen wir die Akzeptanz und Toleranz der Gesellschaft, in der wir leben. Es nützt uns nichts, wenn es die Menschen um uns herum "nicht interessiert", mit wem wir ins Bett gehen! Darum geht es ja nicht! Es sollte sie interessieren, ob wir die gleichen Rechte haben, wenn wir füreinander sorgen, uns miteinander verbinden, gemeinsam Kinder haben wollen!

Und jedes Jahr hören wir auch wieder die gleiche, ermüdende Anmerkung zum CSD Karlsruhe: Es sei vielleicht keine gute Strategie, so schrill, bunt und damit "provozierend" durch die Straßen zu ziehen...

Um es einmal mehr zu betonen: Wir gehen mit keiner "Strategie" auf die Straße! Aber wir erlauben es uns, einmal im Jahr unsere Andersartigkeit zu zelebrieren, einmal im Jahr ganz öffentlich die Klischees von "Mann und Frau" ordentlich durcheinander wirbeln zu dürfen, eben gerade einmal ganz ohne Angst so vor die Haustür treten zu können, wie wir uns jeweils am wohlsten fühlen.

Das ist keine Strategie, sondern ein lebendiges, ernst gemeintes Eintreten für gleiche Rechte - auch wenn es (zum Glück) mit einer guten Portion Humor geschieht. Soll uns das zum Vorwurf gemacht werden?

Die Akzeptanz und Toleranz, für die wir auf die Straße gehen, bedeutet eben gerade auch das Akzeptieren dieses "Aufzugs", das Mitklatschen, Mitfeiern und sich mit uns freuen, dass es wenigstens an diesem einen Tag im Jahr möglich ist, ganz offen "queer" zu sein!

Wir freuen uns über alle, die das morgen mit uns tun mögen!

28. Mai, 14 Uhr: Straßenparade des CSD Karlsruhe durch die Innenstadt, Startpunkt Stephanplatz hinter der Postgalerie

Mehr zum CSD Karlsruhe und das gesamte Programm vor und nach der Parade

Bilder lesbischer Frauen und schwuler Männer

ANA & ANDA Modell für Daniela Waitzmann
ANA & ANDA als Aktmodell

queerKULTUR-Festival: Ausstellung von Daniela Waitzmann

Zeichnungen lesbischer Frauen und schwuler Männer in Karlsruhe

Vom 15.-30. April findet das queerKULTUR-Festival 2016 in Karlsruhe statt und wir freuen uns sehr über das vielfältige Programm, das vom Orga-Team zusammengetragen wurde.

Ein besonderes Highlight ist für uns die Ausstellung von Daniela Waitzmann. In vielen Monaten und bei unzähligen Treffen sind eine Vielzahl von Bleistift- und Tuschezeichnungen, sowie kleine aquarellierte Zeichungen von lesbischen Frauen und schwulen Männern entstanden.

Auch wir sind für Daniela Waitzmann Modell gestanden und werden somit Teil der Ausstellung sein. Es war etwas ganz Besonderes für uns, ANA & ANDA als Aktmodell zur Verfügung zu stellen und damit ein anderes "Frauenkonzept" als das Konventionelle darzustellen. Wir sind Daniela Waitzmann sehr dankbar für ihre überaus feinfühlige Art der Zusammenarbeit und ihre Fähigkeit, Wesentliches intuitiv zu erfassen und gekonnt mit manchmal nur ein paar Strichen auf Papier umzusetzen.

Ein Teil der Zeichnungen lesbischer Frauen war bereits letztes Jahr in Stuttgart zu sehen und wir können die Ausstellung nur wärmstens empfehlen.

Zur Eröffnung am 20. April um 19 Uhr im Speisehaus Gurke werden wir persönlich anwesend sein und freuen uns auf die Einführung von Daniela Waitzmann und den Austausch mit den Gästen hinterher.

Wer schon vorab einen Eindruck von der Arbeit Daniela Waitzmanns haben möchte, besucht am besten ihre Homepage.

Mittwoch, 20. April, 19 Uhr: Ausstellungseröffnung Daniela Waitzmann, Speisehaus Gurke, Augustastr. 3, 76137 Karlsruhe.

zur Homepage des queerKULTUR-Festivals Karlsruhe

Kunst Bilder von Frauen

ANA & ANDA Modell für Kunst Bilder von Frauen
Modell für die Ausstellung "la femme - les femmes"

Ausstellung la femme - les femmes im SARAH Stuttgart

Daniela Waitzmann zeigt gemalte Frauen-Bilder

Das wird eine Veranstaltung der besonderen Art für uns! Denn obwohl wir Teil der Veranstaltung sind, werden wir nichts zu tun haben...!

Am Sonntag, 4. Oktober, findet die Vernissage "la femme - les femmes" von Daniela Waitzmann im Frauenkulturzentrum SARAH in Stuttgart statt. Und dort werden auch Zeichnungen und Bilder zu sehen sein, für die wir als ANA & ANDA Modell gestanden haben.

Monatelang hat sich die Malerin Daniela Waitzmann mit Frauen in Stuttgart und Karlsruhe getroffen, um sie zu malen und zu zeichnen. Entstanden ist dabei eine Ausstellung, die fast 30 Frauen in Kunst-Bildern wiederspiegelt. Eine ganz besondere Sammlung von Bildern und Zeichnungen, denn sie zeigt Frauen durch die Augen einer Frau betrachtet.

Als wir über das Frauenkulturzentrum SARAH vom Projekt erfuhren, waren wir sofort begeistert. Daniela Waitzmann suchte im Umfeld des SARAH nach Frauen, die Modell stehen wollten - und da wir dort bereits einmal mit einem Konzert gastiert haben, meldeten wir uns.

Ein erstes Treffen fand bei uns im Karlsruher Atelier statt und Daniela Waitzmann malte und zeichnete ANA & ANDA in verschiedenen Posen und Zusammenhängen. Das Treffen war für beide Seiten so inspirierend, dass wir gleich ein weiteres vereinbarten. Wir hatten Mut geschöpft und uns bereit erklärt, beim zweiten Mal als Akt Modell zu stehen.

Wann gibt es schon Akt Bilder von Frauen, die von einer Frau gemalt wurden? Wir freuen uns sehr, dass wir diese Möglichkeit hatten und dass wir in Daniela Waitzmann eine so einfühlsame und "unaufdringliche" Künstlerin gefunden haben, die außerdem nie den Versuch machte, irgend etwas zu "korrigieren" oder Körper von uns zu zeichnen, die mehr den Konventionen entsprechen als es in der Realität der Fall ist.

Nun werden die ANA & ANDA-Bilder und -Zeichungen also zusammen mit den anderen Kunst Bildern von Frauen erstmals in Stuttgart gezeigt - und wir hoffen sehr, dass es uns gelingt, die Ausstellung nächstes Jahr auch nach Karlsruhe zu holen!

Besonders schön finden wir auch die Art der Vernissage: Sie findet im Rahmen des sonntäglichen Brunchs im Frauenkulturzentrum SARAH statt, wird von der Sängerin Sarah Zich musikalisch begleitet und von der Kunsthistorikerin Julia Walter eingeführt.

Wir freuen uns auf alle, die in Stuttgart dabei sein werden!

Sonntag, 4. Oktober: "la femme - les femmes", Brunch und Vernissage. 11 Uhr Beginn Brunch, 13 Uhr Vernissage/Eröffnung der Ausstellung. Frauenkulturzentrum SARAH, Johannesstr. 13, 70176 Stuttgart. Eintritt Brunch und Veranstaltung: 10.- EUR.

CSD Karlsruhe 2015

ANA & ANDA beim CSD Karlsruhe 2015
CSD Karlsruhe 2015

Karlsruher CSD 2015

"Bunt gefächert": Der Christopher Street Day in Karlsruhe 2015

Schon das fünfte Jahr in Folge findet auch dieses Jahr wieder ein CSD in Karlsruhe statt. "Bunt gefächert" heißt das Motto, unter dem Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle ein Fest für Gleichberechtigung feiern und für Toleranz und Akzeptanz in einer bunten Parade durch die Straßen ziehen.

Die Frage, ob es solche Anlässe heutzutage überhaupt noch braucht, ist leider dieses Jahr besonders leicht mit "ja!" zu beantworten. Denn seit einiger Zeit gibt es in Karlsruhe sogenannte "Kargida"-Demonstrationen. Anlass ist eine angebliche "Islamisierung des Abendlandes" - wer aber genauer hinguckt, erkennt schnell, dass sich die Demonstrationen gegen alles wenden, was mit Toleranz, Akzeptanz und Vielfalt zu tun hat. Auch Homosexualität hat in dieser Gesinnung keinen Platz - genau so wenig wie Flüchtlinge, muslimische Menschen oder andere Minderheiten.

Am 23. Mai haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karlsruhe mit einem großen Fest der Vielfalt gezeigt, dass wir hier weiterhin in einer weltoffenen Stadt leben wollen, die von Toleranz und Offenheit geprägt ist.

Bunt gefächert soll diese Stadt sein und bleiben - das finden auch wir Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. Wir möchten nicht weiter hören müssen, dass unsere sexuelle Orientierung "krank" und "therapierbar" sei, dass in unseren Lebensmodellen das Kindeswohl zu kurz komme oder dass wir uns für diesen "Lebensstil" entschieden hätten! Wir haben uns für unsere sexuelle Orientierung genau so wenig entschieden wie Heterosexuelle - sie wurde uns einfach mit auf den Weg gegeben (je nach Weltanschauung durch die Gene, von Gott, durch das Karma oder was auch immer...). Und Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität ist kein Lebenstil - es gibt unter uns genau so viele verschiedene Weltanschauungen wie unter Heterosexuellen.

Deshalb sind wir auch "Bunt gefächert": Groß, klein, dick, dünn, gläubig, ungläubig, Famillien, Singles, konservativ, liberal, und und und...

Alles das hat am 30. Mai auf dem CSD seinen Platz und seine Berechtigung - und wir laden alle auch alle Heterosexuellen dazu ein, sich mit uns solidarisch für diese bunte Vielfalt einzusetzen.

Vielen Dank dafür - wir freuen uns auf Euch!

Mehr zum CSD Karlsruhe 2015

CSD-Konzert in Stuttgart

ANA & ANDA, Konzert CSD Stuttgart
Konzert zum CSD Stuttgart

Vorschau CSD-Konzert Stuttgart

Von Dornröschen bis zur Heteroheilerin

Der Countdown läuft: Morgen Samstag, den 12. Juli, geht es los in die Liederhalle Stuttgart, zu unserem CSD-Konzert des Frauenkulturzentrums SARAH. In den letzten Wochen haben wir deshalb täglich Lieder und Instrumental-Musik rund um die Themen Homosexualität, Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen, Regenbogenfamilien, Coming Out und die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen (LGBT oder LGBTTIQ) geprobt.

Unsere Themenkonzerte haben immer zur Folge, dass auch wir selber uns verstärkt mit dem jeweiligen Thema beschäftigen, da wir unsere Programme stets maßgeschneidert für die entsprechende Veranstaltung schreiben und zusammenstellen.

Im Mittelpunkt unseres CSD-Konzerts in Stuttgart steht die Sicht der Gesellschaft auf das Thema Homosexualität und die Auswirkung von Vorurteilen und Diskriminierungen auf Lesben, Schwule und LGBT-Menschen. Den Roten Faden bildet ein fiktiver Mailwechsel eines lesbischen Liebespaars. Mit Vorliebe sammeln die beiden Frauen Zitate, die sie meist in Deutschland in Bezug auf Homosexualität finden. Diese Zitate sind übrigens leider nicht fiktiv, sondern echt und tatsächlich so gesagt worden. Vom Teufel ist da die Rede, der bekennende Christen zur Akzeptanz von Homosexualität bringen könne, vom besonderen Schutz von Ehe und Familie als einzige Stütze der Gesellschaft durch das Grundgesetz, von der "besonderen Lebensphilosophie", die Homosexuelle angenommen hätten etc.pp.

Diese Mails führen jeweils ein Lied oder Instrumental-Musikstück ein:

Mit "Dornröschen" und "Froschkönig" greifen wir z. B. zwei bekannte und beliebte Grimm-Märchen auf und unterziehen sie in unseren Liedern einer kleinen Modernisierung. Denn die Frage stellt sich doch: Wie lange wollen wir uns noch die alten Geschichten von schlafenden Prinzessinnen, wachküssenden Prinzen und sich verwandelnden Fröschen erzählen? Diese Märchen passen ja schon für Heterosexuelle nicht - auch auf symbolischer Ebene wird wohl aus keinem Frosch je durch einen Frauenkuss ein Prinz! Für Lesben und Schwule aber können die heterosexuell geprägten Geschichten fatal sein, vor allem, wenn sie als junge Menschen keine Alternativen zu Ohren bekommen. Wenn Dornröschen lesbisch ist, können noch so viele Prinzen zum Küssen kommen, sie wird auch nach mehr als 13 Jahren nicht aufwachen davon. Dafür kann sie viel Lebenszeit damit verlieren, auf das Falsche zu warten.

Mit "Maria und Fatima" präsentieren wir ein Lied, das wir bereits 2008 zum Artikel 16 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geschrieben haben. Dort heißt es: "(1) Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne Beschränkung durch Rasse, Staatsbürgerschaft oder Religion das Recht, eine Ehe zu schließen und eine Familie zu gründen."...
"(2) Die Ehe darf nur auf Grund der freien und vollen Willenseinigung der zukünftigen Ehegatten geschlossen werden." ...
Aus dem Recht auf Eheschließung wird aber in vielen Staaten dieser Welt ein Zwang, denn "solo" zu bleiben ist oft undenkbar. Für Lesben und Schwule ist diese Situation besonders schlimm, weil nicht nur der Partner oder die Partnerin nicht passen, sondern das ganze heterosexuelle Lebenskonzept verkehrt ist. Es bedeutet ein Leben voller Verstellungen, Lügen und Ängsten, das kaum Momente von Glück oder Erfüllung bietet.

Mit "Neustart" plädieren wir deshalb an Klavier, vietnamesischem Holzschlagzeug und Perkussion für einen Neuanfang, ein Umdenken in der Definition von "Ehe", "Familie" und dem, was ein Familienleben ausmacht.

Um die Folgen eines heterosexuell definierten Familienbegriffs geht es auch in unserem Lied "Paul und Kai". Darin erzählen wir die Geschichte zweier Jungs, von denen einer ganz "normal hetereosexuelle" Eltern hat, der andere aber von zwei Vätern aufgezogen wird. Eines vorweg: Die Geschichte hat kein Happy End, weil es die Gesetze des Staates nicht zulassen...

An Akkordeon und vietnamesischem Holzschlagzeug präsentieren wir "Conversation", ein rasantes Stück, das Kommunikation musikalisch aufgreift und umsetzt. Denn Eines sollten wir alle in der Gesellschaft nie aufhören: Miteinander zu reden.

Eines der für uns bedrückendsten Themen rund um die LGBT-Thematik ist für uns die "Heilung" von Homosexualität. Auch in Deutschland gibt es sie leider immer noch und immer wieder: Die "Homoheiler", die behaupten, Homosexualität sei eine Krankheit oder psychische Störung und könne durch entsprechende Therapien geheilt werden. Wer den oft schwierigen Weg bis zum eigenen Coming Out gegangen ist und erlebt hat, wie viel seelische Genesung dies mit sich bringt, kann sich nur schaudernd von solchen "Heilsversprechen" abwenden. Die Heilung geschieht - wenn sie denn überhaupt nötig ist - ja gerade umgekehrt!

Als Antwort darauf haben wir kurzerhand die "Heteroheilerin" geschrieben. In diesem Lied begrüßt diese Dame als Direktorin eines dubiosen Institutes vom Weg abgekommene Heterosexuelle und verspricht ihnen, sie wieder zu anständigen Homosexuellen zu machen. Durch die Umdrehung machen wir sichtbar, wie absurd die Argumente von "Homoheilern" sind - sie lassen sich nämlich umgekehrt genau so rechtfertigen...!

Zum Schluss laden wir ins "Varieté der Randfiguren" und überlassen es Jeder und Jedem im Publikum selbst, inwiefern sie oder er sich in dieser "Show der Sensationen" wieder findet.

Und den allerletzten Punkt setzen wir mit einem Musikstück für Klavier und Akkordeon, mit dem wir den musikalischen Beweis antreten, dass ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben von Homo- und Heterosexuellen eben doch möglich ist.

Auf das Konzert in Stuttgart freuen wir uns sehr:

Samstag, 12. Juli, 20 Uhr, CSD-Konzert im Silchersaal der Liederhalle Stuttgart, Berliner Platz 1-3, Eintritt: 10.- /8.- EUR, Veranstalterin: SARAH, Kulturzentrum für Frauen e.V.

Mehr zum CSD-Konzert in Stuttgart

Konzert zum CSD Stuttgart

ANA & ANDA Konzert CSD Stuttgart
Konzert zum CSD Stuttgart

Auftritt zum CSD Stuttgart 2014

Konzert für Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen

Vom 18.-27. Juli findet der Christopher Street Day (CSD) Stuttgart 2014 statt. Aber schon im Vorfeld gibt es Veranstaltungen rund um das Thema Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle (LSBTTI).

Wir freuen uns sehr darüber, dass auch wir auf Einladung des Frauenkulturzentrums SARAH dabei sein dürfen. Am Samstag, den 12. Juli geben wir um 20 Uhr ein Konzert für Gleichberechtigung und Akzptanz von Lesben und Schwulen in der Liederhalle Stuttgart, Silchersaal.

Natürlich haben wir auch dieses Konzertprogramm extra für die Veranstaltung in der Liederhalle aus unseren Liedern und Instrumentalmusik-Stücken zusammengestellt und präsentieren einen Abend, den wir so noch nirgendwo anders aufgeführt haben. Thematische Arbeit ist unsere Leidenschaft und wir schreiben am liebsten jedes Konzertprogramm neu.

"Wir machen Aufruhr!" heißt das Motto des diesjährigen CSD Stuttgart, das wir indirekt auch in unserem Konzert aufgreifen. Wer Aufruhr macht, muss zunächst selbst in innerer Aufruhr sein. Aber gibt es dafür heute in Deutschland wirklich noch Grund? Oder sollten wir einfach froh sein, dass wir es hier so gut haben?

Die Antworten darauf gibt der fiktive Mailwechsel eines lesbischen Liebespaars, mit dem wir durch das Programm führen. Die zwei Frauen schreiben sich kurze e-Mails, in denen sie sich gegenseitig auf Zitate aus Deutschland und der Welt aufmerksam machen, die mit dem Thema Homosexualität verbunden sind. Die Zitate sind übrigens alle echt und so wirklich gesagt und geschrieben worden. Da ist davon die Rede, dass nur die - heterosexuelle - Familie die Gesellschaft stabilisiert und ihr Fortkommen sichert, dass es der Teufel sei, der zur Akzeptanz von praktizierter Homosexualität führen würde oder dass es sich beim Dasein von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen um eine besondere "Lebensphilophie" handle und die stille Mehrheit eine Stimme gegen diese schrille Minderheit bekommen müsse.

Die Mailausschnitte führen zu den Liedern und Instrumental-Musikstücken, die natürlich der Kern unseres Musik- und Bühnenkunst-Schaffens sind. In den nächsten Tagen werden wir die Stücke einzeln vorstellen, aber so viel sei schon verraten:

Wir erzählen das Märchen von Dornröschen neu, sehen Maria zu, die einen Mann heiratet, obwohl sie Fatima liebt, wagen an Klavier und Perkussion einen "Neustart", weigern uns, den Froschkönig zu küssen, begleiten den Jungen Paul, der zwei Väter hat, üben "Conversation" an Akkordeon und vietnamesischem Holzschlagzeug, lassen die "Heteroheilerin" ein Gastspiel geben und laden ins "Varieté der Randfiguren". Und ganz zum Schluss treten wir auch noch den - musikalischen - Gegenbeweis an, dass Homo- und Heterosexuelle nicht in Frieden zusammenleben könnten...

Und das werden wir bei unserem Gastspiel in Stuttgart, wie bei all unseren anderen Konzerten auch, mit unserem gegen den Zeitgeist gebürsteten Stil tun: Mit kraftvoller Ruhe, viel Zeit für beredte Pausen und einer ausgeprägten Mimik und Gestik präsentieren wir unsere in Liedform vorgetragenen Geschichten und unsere von ungeraden Rhythmen und überraschenden Melodien geprägten Instrumental-Kompositionen.

Samstag, 12. Juli, 20 Uhr, ANA & ANDA zum CSD Stuttgart, Liederhalle am Berliner Platz, Silchersaal, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR.

Mehr über unsere thematische Musik und Bühnenkunst

zur Pressemitteilung über das Konzert zum CSD Stuttgart

CSD Karlsruhe vom 3.5.-14.6.2014

ANA, ANDA, CSD, lesbisch, schwul
ANA & ANDA mit LGBTTI-Accessoire zum CSD 2014

CSD Karlsruhe mit großem Programm

CSD Karlsruhe mit Parade am 31.5.2014

Auch in diesem Jahr haben die Organisatorinnen und Organisatoren des Karlsruher CSD ein umfangreiches Programm erarbeitet. Unter dem Motto "Wir gehören dazu. Du auch" finden bereits seit dem 3. Mai eine ganze Reihe von abwechslungsreichen Veranstaltungen in Karlsruhe statt.

Der Höhepunkt des diesjährigen Karlsruher CSD ist am Samstag, 31. Mai erreicht. Bereits ab 11 Uhr beginnt das Familienfest auf dem Stephanplatz, die große Parade durch die Innenstadt (Beginn und Ende am Stephanplatz) folgt um 14 Uhr, um 16 Uhr wird sich eine politische Kundgebung auf der Hauptbühne anschließen und danach wird das Unterhaltungsprogramm mit Bühnenprogramm, Essen und Trinken, Informations- und Verkaufsständen weitergehen. Den Abschluss bilden dann ab 22 Uhr die CSD After Party im Café Prinz-S und die Rosapark Dance Night im Nachtwerk.

Gay-Accessoire, bestickter Schal
Gay-Accessoire aus Bio-Seide
Der CSD in Karlsruhe wird vom CSD Karlsruhe e.V. organisiert. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen durch ihren tatkräftigen Einsatz dafür, dass in Karlsruhe auch 2014 ein CSD stattfinden kann.

Mit dem Motto "Wir gehören dazu. Du auch" soll auf die Vielfalt und Buntheit menschlichen Lebens und Liebens aufmerksam gemacht werden. Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen wollen die Veranstalterinnen und Veranstalter des Karlsruher CSD Informationen entgegensetzen. Allen Bürgerinnen und Bürgern soll die Begegnung mit Menschen der LGBTTI-Community ermöglicht werden, denn Viele wissen nicht, dass auch in ihrem direkten Umfeld Nicht-Heterosexuelle leben. Den Veranstaltenden ist klar, dass Toleranz zu oft nur dann existiert, wenn ein Thema das eigene Leben nicht tangiert, wenn es versteckt und unausgesprochen bleibt.

Noch bis zum 14. Juni werden Veranstaltungen zum CSD 2014 in Karlsruhe stattfinden.

Das Orga-Team sowie alle Lesben, Schwulen, Bi- Trans- und Intersexuellen in Karlsruhe freuen sich auf viele Interessierte, die mitmachen, mitfeiern oder sich informieren wollen.

Nachdem wir, ANA & ANDA, bereits vor einigen Wochen ein Video zum Motto des diesjährigen Karlsruher CSD produziert hatten, haben wir dieser Tage anlässlich der diesjährigen CSD-Saison ein neues Produkt für unser Ökomode-Label "ANA & ANDA nachhaltige eleganz" entwickelt. Hochwertige Schals, Tücher, Krawatten und Fliegen können - bestickt mit den typischen LGBTTI-Symbolen in Regenbogenfarben - bei uns erworben werden. Alle Gay-Accessoires werden individuell nach Bestellung aus fair gehandelter Bio-Seide angefertigt. Pro verkauftem LGBTTI-Accessoire geht 1,- EUR als Spende an den CSD Verein Karlsruhe. Alles ist möglich: lesbische, schwule und transident-Symbole können auf Schals, Tücher, Fliegen oder Krawatten gesticktwerden.

Wir freuen uns auf die CSD-Parade am kommenden Samstag. Gerne beteiligen wir uns als Fußgruppe an dem Umzug durch die Karlsruher Innenstadt und hoffen, dabei viele bekannte Gesichter zu sehen.

Mehr zum CSD 2014 in Karlsruhe

Mehr zu den Accessoires zum CSD von ANA & ANDA nachhaltige eleganz

CSD-Kollektion: Ökofaire LGBTTI-Seidenaccessoires

Fliegen mit Regenbogenstickerei, ANA & ANDA
ANA & ANDA CSD-Kollektion

Ökomode goes LGBTTI

Seidenaccessoires mit Regenbogen-Bestickung

Pünktlich zur diesjährigen CSD-Saison präsentieren wir der LGBTTI-Community die passenden Fliegen und Schleifen, Krawatten, Tücher und Schals aus fair trade Bio-Seide mit regenbogenfarbener Stickerei. Die Stickmotive sind frei wählbar. Jede Bilddatei kann in ein Stickmuster verwandelt und auf ein Seidenaccessoires aufgebracht werden.

LGBT, lesbisch, schwul, CSD, Bio, Seide
Die lesbische Fliege aus Bio-Seide
Zur Auswahl stehen z. B. das doppelte Venussymbol für Lesben, das doppelte Marssymbol für Schwule sowie Transident-Symbole. Die Symbole können auch kombiniert auf die Fliegen, Krawatten oder Tücher aufgestickt werden. Ergänzt wird das Angebot durch Bestickung mit verschiedenen Zierstichen bei denen regenbogenfarbenes Stickgarn verwendet wird.

Die Farbe der Krawatten, Fliegen, Schleifen, Tücher und Schals ist ebenfalls individuell wählbar, wir empfehlen jedoch weiß, da die Regenbogenfarben auf Weiß optimal zur Geltung kommen.

Eine Besonderheit bei den Fliegen ist, dass die zweiteiligen Exemplare auch so getragen werden können, dass die Bestickung nicht zu sehen ist. Eine weitere Variante ist die zweiteilige zweifarbige Fliege, die kombiniert in zwei verschiedenen Farben getragen werden kann.

Jedes Bio-Seidenaccessoire wird individuell nach Bestellung hergestellt und bestickt. Die verwendeten Materialien sind nach nachhaltigen, ökologischen und fair trade Kriterien ausgewählt.

Interessierte beraten wir gerne unter Tel. 0721/8306129 oder per mail unter: info@anaundanda.de

"Wir gehören dazu. Du auch." heißt das diesjährige Motto des CSD Karlsruhe. Dazugehören ist ein wichtiges, elementares Thema für alle Menschen, denn ohne Zugehörigkeit gibt es kaum ein Überleben. Wenn Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle ausgegrenzt werden, muss dagegen immer wieder protestiert werden. Wir wollen dazugehören und in der Gesellschaft die gleichen Rechte und Pflichten haben, wie Heterosexuelle auch.

Dazu haben wir unser Video "Dazugehören ist einfach!" produziert: Video gegen Homophobie und Rassismus.

Seidentuch bestickt mit LGBTTI-Motiv
CSD-Tasse mit CSD-Seidentuch
Für die Gleichberechtigung von LGBTTI-Menschen setzt sich in unserer Heimatstadt Karlsruhe mit viel Engagement der CSD-Verein ein. Und weil wir das unterstützen möchten, spenden wir von jedem verkauften "CSD-Accessoire" einen Euro an den CSD-Verein.

Mehr zu den mit Motiv bestickten Fliegen

Mehr zum CSD-Verein Karlsruhe

Mehr zum Ökomode-Label "nachhaltige eleganz"

Kiss-in in Karlsruhe am 17.05.2014

ANA, ANDA, Kiss-in, CSD, Karlsruhe
ANA & ANDA Kiss-in

Kiss-in am CSD-Stand in Karlsruhe

ANA & ANDA beim Kiss-in in Karlsruhe

Am Samstag, 17. Mai, wird um 17:05 Uhr für die Dauer von 10 Minuten in Karlsruhe ein Kiss-in im Rahmen des IDAHOT stattfinden. Der IDAHOT ist der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie.

Treffpunkt für die Flashmob-Aktion ist der Platz vor der Kleinen Kirche in der Nähe des Marktplatzes. Anwesend sind vor Ort neben dem CSD-Verein auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener lesbisch-schwuler Vereine sowie hoffentlich viele Menschen, die mitmachen wollen.

Alle, die am Flashmob Kiss-in teilnehmen möchten, finden sich am 17. Mai um 17:05 Uhr am Treffpunkt ein und küssen oder umarmen eine Person ihrer Wahl. Wir wollen möglichst Viele sein, um ein Zeichen gegen das "Übersehen" zu setzen. Nicht darüber zu reden ist auch heute noch eine weitverbreitete Strategie vieler Menschen im Umgang mit Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass Zärtlichkeiten unter gleichgeschlechtlichen Menschen in der Öffentlichkeit noch immer keine Selbstverständlichkeit sind. Viele Lesben und Schwule fürchten sich davor, ihre Liebe zu einem Menschen des gleichen Geschlechts im der Öffentlichkeit zu zeigen, während es für Heterosexuelle selbstverständlich ist, sich küssend, umarmend und Hand in Hand zu präsentieren.

Das Kiss-in soll einerseits Homosexuellen Mut zu mehr Öffentlichkeit machen und andererseits einen Beitrag leisten für mehr Akzeptanz und Toleranz vom heterosexuellen Teil der Bevölkerung.

Und natürlich machen wir mit dem Kiss-in auch auf den diesjährigen CSD in Karlsruhe am 31. Mai aufmerksam, der unter dem Motto: "Wir gehören dazu. Du auch." steht. Dazugehören heißt nämlich auch, sich in der Öffentlichkeit als homosexuelles Paar zeigen zu können, ohne dass es Nasenrümpfen oder gar Ekelbekundungen von Umstehenden gibt! Wir laden deshalb gerne alle Heterosexuellen ein, beim Kiss-in mitzumachen und uns - auch mit heterosexuellen Küssen ;-) - zu unterstützen.

Was könnte es Schöneres geben, als einen Kusstermin in den Kalender einzutragen :-)

Mehr zum Kiss-in auf der CSD Karlsruhe-Seite

CSD Karlsruhe 2014

CSD 2014 mit großer Parade in der Innenstadt

Auch 2014 wieder ein CSD in Karlsruhe

Am 31. Mai 2014 ist es wieder soweit. Unter dem Motto "Wir gehören dazu. Du auch" findet die diesjährige Parade zum CSD in Karlsruhe statt. Ganz besonders freuen wir uns, dass der CSD-Verein in diesem Jahr die Sportlerin Regina Halmich als Schirmfrau gewinnen konnte. Jedes Jahr zum Christopher Street Day gehen weltweit Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle, die sogenannte LGBTTI-Community, auf die Straße und demonstrieren einerseits für Ihre Rechte, stärken sich aber andererseits auch gegenseitig mit bunten Paraden in ihrem Selbstbewusstsein und dem Mut, sich öffentlich als "anders" zu bekennen.

Das Motto "Wir gehören dazu. Du auch" will das Bewusstsein dafür wecken, dass LGBTTI-Menschen trotz ihrer Andersartigkeit ein Teil der Gesellschaft sind und zur Gesellschaft dazugehören wollen, wie alle anderen Menschen auch. Das Motto soll deutlich machen, wie vielfältig und bunt menschliches Leben sich gestaltet. Menschen der LGBTTI-Community leben mitten in unserer Gesellschaft, sie haben die gleichen Hobbys, die gleichen Berufe, die gleichen Lebensziele wie Heterosexuelle auch.

Leider gibt es noch immer viele Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. So gibt es Berufsgruppen, in denen es Homosexuelle besonders schwer haben, wenn sie geoutet leben wollen. So sind z. B. geoutete aktive Fußballer nach wie vor ein Tabu.

Oft sind Vorurteile gegenüber der LGBTTI-Community subtil oder unterschwellig vorhanden, aber dennoch präsent.

Aber das Motto dreht den Spieß auch um: Dazugehören ist keine Einbahnstraße. Nicht nur wir LGBTTI-Menschen wollen zur Gesellschaft dazugehören, sondern wir laden umgekehrt auch die heterosexuellen Mitmenschen dazu ein, bei uns dabei zu sein. Der CSD in Karlsruhe ist offen für alle: Wir freuen uns, wenn auch Heterosexuelle an der Parade teilnehmen, mitdemonstrieren, uns fotografieren, applaudieren und mitfeiern, -tanzen und -lachen!

"Wir gehören dazu. Du auch." richtet sich somit an beide Seiten und plädiert für ein Aufeinander-Zugehen - ein Prozess, der in Karlsruhe glücklicherweise mit dem neuen Bürgermeister kräftig an Fahrt gewonnen hat.

Der CSD in Karlsruhe will 2014 auf die Buntheit und Vielfalt der Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam machen und so einen Beitrag leisten für mehr Offenheit, Toleranz und Akzeptanz, auch für vielleicht Ungewohntes.

Mit unserem Video "Dazugehören ist einfach!" haben wir das Motto des diesjährigen CSD in Karlsruhe aufgegriffen. Das Video entstand bereits zu den "Wochen gegen Rassismus" in Karlsruhe, die zum Thema "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" veranstaltet wurden. In diesem Video gegen Homophobie und Rassismus beschäftigen wir uns damit, dass Angepasstheit und Unauffälligkeit meist toleriert wird, Auffälliges und Ungewohntes jedoch Toleranz erfordert.

Das Video wurde vom Kulturbüro der Stadt Karlsruhe gefördert und bei der Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus uraufgeführt. Wir freuen uns, es nun auch zum CSD Karlsruhe hier öffentlich präsentieren zu können.

Mehr zum CSD am 31. Mai 2014 in Karlsruhe

Spenden aus CD-Verkäufen

ANA & ANDA Spenden CD-Verkäufe
Spenden aus CD-Verkäufen

Spenden aus CD-Verkäufen 2013

Musik und Spenden für Menschenrechte

Aus den Verkäufen unserer CDs "Zu Recht gebogen" und "Neustart!" fließen ein Euro pro verkauftem Exemplar an amnesty international bzw. TERRE DES FEMMES. Jährlich wählen wir bei beiden Organisationen ein Projekt aus, für das wir die angesammelten Spenden überweisen. Bedingt durch die Großaufträge, die wir für die "nachhaltige eleganz" bekommen haben, sind wir erst jetzt dazu gekommen, die Spenden aus den CD-Verkäufen 2013 zu überweisen.

Die Spenden aus dem Verkauf der Menschenrechts-CD "Zu Recht gebogen - 19 gesungene Kommentare zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" ließen wir diesmal der Gruppe "Queeramnesty" von amnesty international zukommen. Queeramnesty setzt sich für die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Homosexuellen weltweit ein. Angesichts der zum Teil drastischen Menschenrechtsverletzungen an Lesben und Schwulen in vielen Ländern halten wir es für außerordentlich wichtig, dass es bei amnesty international eine Gruppe gibt, die sich ganz gezielt diesem Thema widmet und es an die Öffentlichkeit bringt. Wir wünschen der Gruppe viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit und danken allen Käuferinnen und Käufern der CD für ihre Spende!

Die Spenden aus dem Verkauf der CD "Neustart! Zwölf musikalische Visionen" fließen zugunsten der Aktion "Vergewaltigung stoppen - Schluss mit Straflosigkeit" an TERRE DES FEMMES. Damit setzt sich die Organisation dafür ein, dass eine Vergewaltigung auch dann bestraft werden kann, wenn die Frau zwar "nein!" gesagt hat, der Täter aber keine physische Gewalt angewandt hat. Unglaublich, aber wahr, dass dies zur Zeit in Deutschland noch nicht möglich ist. Hier muss dringend eine Gesetzesreform her, weshalb wir nicht nur gespendet haben, sondern auch Mitunterzeichnerinnen der Aktion geworden sind. Auch hier bedanken wir uns herzlich bei den Käuferinnen und Käufern der CD für die Spenden, die wir durch sie sammeln konnten!

Auch dieses Jahr sammeln wir wieder die Spenden aus den CD-Verkäufen und freuen uns deshalb über jedes verkaufte Exemplar doppelt!

Mehr zu den CDs "Zu Recht gebogen" und "Neustart!"

Mehr zu Queeramnesty

Mehr zur Aktion "Vergewaltigung stoppen" von TERRE DES FEMMES

Abschlussfest Wochen gegen Rassismus

Video Wochen gegen Rassismus ANA & ANDA
Abschluss der Wochen gegen Rassismus

Videoaufführung beim Abschlussfest

Abschluss der Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe

Am nächsten Sonntag, 30. März, ist es soweit: Die Karlsruher Wochen gegen Rassismus gehen mit dem großen Abschlussfest "Wir feiern die Vielfalt" im Tollhaus zu Ende.

Das Fest beginnt um 14 Uhr und dauert bis 20 Uhr. Auf der Bühne des Tollhauses gibt es ein durchgehendes Kultur-Programm aus Musik, Lesung, Comedy, Friedensgebeten und Videos. Mit dabei auch unser Video gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach!", das um 15:50 Uhr gezeigt wird. Dazu gibt es ein großes Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt - und alles bei freiem Eintritt!

Damit gehen zwei äußerst intensive Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe zu Ende. Eine unglaubliche Vielfalt an Veranstaltungen hat über Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit informiert und zum aktiven Eintreten dagegen aufgerufen. Ein großer Erfolg, wie wir finden.

Wir freuen uns auf alle, die beim Abschlussfest am Sonntag dabei sind und gratulieren ganz Karlsruhe zu diesen gelungenen Wochen gegen Rassismus 2014!

Zum Programmflyer des Abschlussfestes im Tollhaus

zum Video gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach"