Unvergleichlich! Kulturelle Schulprojekte

Kreatives Schreiben an der Werner-von-Siemens Grundschule
AG Kreatives Schreiben

Schultheaterwoche von ANA & ANDA im TEMPEL

Unvergleichlich!-Festivalwoche mit den kulturellen Schulprojekten

Fünf kulturelle Schulprojekte führen wir im Schuljahr 2012/13 durch - vier Theater-AGs und eine AG "Kreatives Schreiben". Und da alle AGs etwas vorzuführen haben, war der Entschluss schnell gefasst: Vom 1.-5. Juli werden die Kinder aller von uns geleiteten kulturellen Schulprojekte ihre Werke in einer Festivalwoche vor Publikum zur Aufführung bringen.

Es beginnt am 1. Juli um 14 Uhr mit der Ausstellungseröffnung der AG "Kreatives Schreiben" mit Zweitklässler/innen der Werner-von-Siemens Grundschule. Die vom Rotary Club Karlsruhe finanzierte und durch eine großzügige Sachspende des Papier Fischer Karlsruhe geförderte AG stellt nicht nur ihre äußerst fantasievollen Werke in Schrift und Bild aus, sondern wird auch eine gemeinsam erfundene Geschichte auf der Bühne szenisch umsetzen. Die Werke werden während der ganzen Festivalwoche ausgestellt sein.

Am 2. Juli folgt unsere Theater-AG von Erst- und Zweitklässler/innen aus der Tullaschule. Sie wurde durch Förderungszuschüsse des Round Table 46 Karlsruhe, des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe und der Pfeiffer & May-Stiftung ermöglicht. Das von den Kindern selbst erfundene Stück heißt "Kämpfe der Macht" und wir haben mit den Kindern die Spezialform "moderiertes Theater" erfunden, damit sie den Überblick über ihre komplexe Geschichte besser behalten können.
"Vampires, Werewolves and More" ist der Titel des Theaterstücks der Werner-von-Siemens Werkrealschul-Theater-AG. Neun Mädchen der 6. Klasse bringen ihr Stück am 3. Juli zur Aufführung. Ein Werwolf, ein Zombie, ein Vampir und ihre menschlichen Geschwister geraten in einen gefährlichen Kampf mit Hexen - mehr sei noch nicht verraten... Möglich wurde diese AG durch eine Spende der Fritz- und Thekla Funke-Stiftung.

Am 4. Juli folgt "Das unglaubliche Abenteuer in der Wüste". So heißt das Theaterstück unserer interreligiösen Theater-AG mit Dritt- und Viertklässler/innen an der Werner-von-Siemens Grundschule. Die einzige unserer AGs, die von Anfang an ein Thema vorgegeben hatte, hat ein beeindruckendes Stück über Religionskriege erfunden, in dem Kinder dafür Sorgen, dass es schließlich wieder Frieden gibt. Diese Theater-AG wurde durch einen Sonderzuschuss des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe gefördert.

Den Abschluss macht die Theater-AG mit Kindern der 2.-4. Klasse der Hans-Thoma-Schule in Karlsruhe. "Geheimnisvolle Nacht" heißt das Stück der Kinder, die uns kürzlich sogar damit überraschten, dass sie heimlich schon vor unserer Ankunft alles selbstständig vorbereiteten und aufbauten für die Probe! Die AG wurde im Rahmen des Programms "Schule und Kultur" vom Kulturbüro der Stadt Karlsruhe bezuschusst.

Groß ist die Aufregung schon jetzt bei allen Kindern. Immer wieder kommen Fragen wie z.B.: "Wie lange dauert es noch bis zur Aufführung?" und "Können da auch unsere Eltern und Geschwister kommen?".

Mit allen Theatergruppen befinden wir uns bereits im Endspurt, d. h. es gibt nur noch wenige Proben, die schon jetzt im wesentlichen von den Kindern ohne größere Interventionen unsererseits bewältigt werden müssen.

Am Aufführungstag müssen die Kinder nicht nur ihr Theaterstück spielen können, darüber hinaus übernehmen sie auch den Umbau der einzelnen Szenen und sie müssen sich in ihre jeweiligen Rollen verkleiden können.

Bis auf eine Ausnahme handelt es sich um schuljahrsbegleitende Projekte, bei denen die Kinder ihre Theaterstücke selber schreiben, sich die dazugehörigen Rollen selbst ausdenken und die Texte in improvisierter Form sprechen.

Nach Möglichkeit sollen alle Kinder, die in den Theater-AGs aktiv sind, nicht nur bei der eigenen Aufführung anwesend sein, sondern auch die Aufführungen der anderen AG-Kinder besuchen. Auch hoffen wir auf zahlreiche Gäste aus dem Kreis der Eltern, der weiteren Angehörigen, der Lehrerinnen und Lehrer, der Schulleitungen sowie von Menschen aus der interessierten Öffentlichkeit. Alle Aufführungen finden bei freiem Eintritt statt.

Wir freuen uns über die großzügige Unterstützung des Kulturvereins TEMPEL, der einen wesentlichen Beitrag dazu leistet, dass diese "Unvergleichlich!"-Festivalwoche stattfinden kann.

Alle Veranstaltungen finden im Kulturzentrum TEMPEL, Hardtstr. 37a, 76185 Karlsruhe, jeweils von 14 - 15 Uhr, statt.

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Christopher Street Day in Karlsruhe

ANA & ANDA CSD 2013 Karlsruhe lesbisch schwul Demoparade Kundgebung
ANA & ANDA gut ausgestattet zum CSD in Karlsruhe

CSD Karlsruhe 2013 mit großem Programm

Warum es immer noch CSD-Veranstaltungen braucht

Kaum ist der Internationale Gedenktag gegen Homophobie (17. Mai) verstrichen, können wir uns auf das nächste LGBT-Event vorbereiten.

Am 08. Juni 2013 findet der diesjährige CSD in Karlsruhe statt und wir freuen uns darüber, dass es dem CSD-Verein auch in diesem Jahr gelungen ist, eine Demoparade mit anschließender Kundgebung sowie ein Hoffest mit umfangreichem Rahmenprogramm auf die Beine zu stellen.

Ganz besonders freuen wir uns darüber, dass Herr Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als unser Nachfolger die Schirmherrschaft für den diesjährigen Karlsruher CSD übernommen hat.

Nach unserer Einschätzung braucht es in Deutschland nach wie vor Demoparaden von Lesben und Schwulen, denn auch in Deutschland gibt es noch viel Nachbesserungsbedarf, wenn es um die Rechte von Lesben und Schwulen geht. Noch immer gibt es keine Gleichstellung der sog. "Homo-Ehe" neben der heterosexuellen Ehe, sondern nur die "eingetragene Partnerschaft". Haben gleichgeschlechtliche Paare einen Kinderwunsch, wird es erst recht kompliziert und mitunter völlig unmöglich, diesen zu verwirklichen.

Noch immer wagen es viele Menschen nicht, über ihre sexuelle Orientierung offen zu sprechen, weil sie Diskriminierung im Alltag oder im Berufsleben befürchten und auf Schulhöfen sind Beschimpfungen, die homosexuelle Attribute beinhalten, seit Jahr und Tag traurige Normalität.

Am 17. Mai 2013, dem Internationalen Gedenktag gegen Homophobie ist eine europäische Studie veröffentlicht worden, die besagt, dass nach wie vor ein großer Teil von Lesben und Schwulen in der EU unter den Auswirkungen homophober Denkhaltungen zu leiden hat. Wir finden dies skandalös, denn in der EU geben wir uns tolerant und weltoffen; die Wahrung der Menschenrechte hat - zumindest auf dem Papier - oberste Priorität.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Community, aber auch über viele Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem heterosexuellen Umfeld.

Extra für den CSD haben wir uns übrigens einen Schirm in Regenbogenfarben gekauft, der wahlweise als Regenschirm oder als Sonnenschirm seinen Einsatz finden kann. Wer es noch nicht weiß: Der Regenbogen mit seinen vielen verschiedenen Farben steht für die Vielfalt und Buntheit der LGBT-community.

Der CSD Karlsruhe 2013 findet am Samstag, den 08. Juni, statt. Beginn der Demoparade ist um 14 Uhr auf dem Friedrichsplatz, die anschließende Kundgebung - ebenfalls auf dem Friedrichsplatz - beginnt gegen 16 Uhr.

Ab 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher das Hoffest vor dem "Nachtwerk" in der Pfannkuchstraße 14.

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Hochzeitsfliege einteilig und Gürtel

Seidenfliege und Gürtel rot passend zum Brautkleid

Hochzeitsfliege und Gürtel für den Bräutigam

Seidenfliege und Gürtel farblich passend zum Brautkleid

Einen besonders interessanten Auftrag erteilte uns kürzlich ein Hochzeitspaar. Der Bräutigam sollte nicht nur eine einteilige Seidenfliege in der passenden Farbe "Korallenrot" zum Brautkleid erhalten, darüber hinaus bestellten sie für den Bräutigam einen Gürtel in gleicher Farbe und aus dem gleichen Material wie die einteilige Seidenfliege. Diesmal handelte es sich um ein sehr besonderes Korallenrot. Das von uns verwendete Material ist jeweils ein fair gehandeltes Bio-Seidensatin.

Die passende Farbe für den Stoff war schnell gemischt, denn als Farbmuster diente uns das komplette Brautkleid in Korallenrot, das die Kundin uns zugeschickt hatte. Auch die einteilige Seidenfliege in Korallenrot war schnell gefertigt. Dann ging es an die Herstellung des Gürtels. Da wir einen solchen Auftrag bisher noch nie hatten, schlich sich ein wenig Aufregung bei uns ein. Wir waren unsicher, ob uns der korallenrote Gürtel gleich gelingen würde oder ob mehrere Anläufe nötig wären.

Glücklicherweise gelang uns der Gürtel in Korallenrot gleich beim ersten Versuch und wir waren froh um die Routine, die wir inzwischen beim Nähen von Hochzeits-Accessoires haben.

Schön, dass es bei den Hochzeits Accessoires so viele Möglichkeiten gibt und uns die Kundschaft immer wieder die besten Ideen liefert.

Auf dem nebenstehenden Foto sind nicht nur die einteilige Fliege und der Gürtel, sondern auch das als Farbmuster dienende Brautkleid in Korallenrot, zu sehen.

Mehr zu Fliegen und Schleifen in passender Farbe

Karlsruhe zeigt Flagge gegen Rechts

Flagge zeigen gegen Rechts

Gegen Nazis in Karlsruhe: Video mit Statements gegen Rechts

Der 25. Mai ist kein guter Tag für Karlsruhe: Rechtsradikale haben für diesen Tag zu einer "nationalen Großdemonstration" in Karlsruhe aufgerufen.

In unserer Stadt ist aber kein Platz für Nazis, Neonazis und Rechtsradikale jedweder Art! Das finden zum Glück nicht nur wir: Der Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ruft höchstpersönlich zur Teilnahme an der Gegenkundgebung auf und der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat eine "Resolution für Toleranz und Vielfalt im städtischen Miteinander - gegen Rechtsextremismus" verfasst. Vielen Dank dafür!

Auch wir schließen uns dem Aufruf an: In unserem Video gegen Rechts zählen wir ein paar Gründe auf, warum wir keine Nazis in Karlsruhe wollen. Das Video kann direkt hier im Beitrag angesehen werden. Wir freuen uns aber auch über Besuche auf unserem Youtube-Kanal oder auf Facebook! Dort kann das Video gegen Rechts auch geteilt und so auf die Kundgebung "Karlsruhe zeigt Flagge" am 25. Mai aufmerksam gemacht werden.

Die Kundgebung gegen den Nazi-Aufmarsch in Karlsruhe findet ab 11:30 Uhr in der Ebertstraße - zwischen Klosestraße und Schwarzwaldstraße - statt. Nach den Reden findet ab 13 Uhr auf dem Festplatz ein Fest für Groß und Klein statt - mit Angeboten für das leibliche Wohl.

Wir bitten alle Leserinnen und Leser, am 25. Mai bei der Kundgebung "Karlsruhe zeigt Flagge" dabei zu sein und ein deutliches Zeichen gegen Rechtsradikale und Nazi-Aufmärsche zu setzen!

Zum Video "Flagge zeigen gegen Rechts" auf unserem Youtube-Kanal

zu unserer Facebook-Seite "Musik und Bühnenkunst"

zum städtischen Flyer "Karlsruhe zeigt Flagge" mit der Resolution des Gemeinderats.

Gastspiel in Schwäbisch Gmünd

ANA & ANDA Konzert LGBT
ANA & ANDA Vorbereitungen in der Garderobe

Konzert zum Internationalen Tag gegen Homophobie

Musik und Bühnenkunst zu lesbisch-schwulen Themen

Am vergangenen Freitag war es endlich soweit. Pünktlich zum Internationalen Gedenktag gegen Homophobie konnte die Uraufführung unseres Musik- und Bühnenkunstprogramms "Sie mit Ihr und Er mit Ihm" stattfinden.

Zeitig waren wir mit dem Auto gestartet und bereits nach kurzer Strecke befanden wir uns in einem ganz erheblichen Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen und Bundesstraßen. Mit einer ganz ordentlichen Verspätung kamen wir schließlich in Schwäbisch Gmünd an, was unserer guten Laune keinen Abbruch tat, denn dort wurden wir sehr herzlich von der städtischen Frauenbeauftragten in Empfang genommen.

Die Theaterwerkstatt war für unser lesbisch-schwules Programm gegen Homophobie ein sehr geeigneter Veranstaltungsraum und der Aufbau konnte zügig vorangehen. Der leckere Imbiss, den uns unsere Auftraggeberin bereit gestellt hatte, stillte schnell Hunger und Durst und die anschließende kurze Probe klappte auch bestens.

Die vielen Spiegel in unserer Garderobe inspirierten uns gleich dazu, noch ein Foto zu machen - ein Bild mehr für unsere "Garderoben-Galerie".

Um 19 Uhr begann die Veranstaltung, zunächst mit den Vorstellungen einiger örtlicher Lesben- und Schwulengruppen, die sich eigens für den Abend interessante und informative Präsentationen überlegt hatten.

ANA & ANDA Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd
Bühne der Theaterwerkstatt
Gegen 19:30 Uhr begann unsere Musik und Bühnenkunst. Da wir "Sie mit Ihr und Er mit Ihm" noch nie auf einer Bühne aufgeführt hatten, war es auch für uns eine spannende Angelegenheit. So hatten wir uns während der wochenlangen Proben immer wieder gefragt, wie sich das Programm gegen Homophobie für uns auf der Bühne wohl anfühlen würde. Sehr wohl haben wir uns gefühlt. Für uns war es ein stimmiges Programm und auch aus dem Publikum bekamen wir zahlreiche sehr positive Rückmeldungen.

Unsere Auftraggeberin zeigte sich sehr zufrieden mit den Inhalten und der Darbietung unseres Musik- und Bühnenkunstprogramms und wir sind schon gespannt, was die Presse in den nächsten Tagen zu berichten weiß, denn auch eine Vertreterin der örtlichen Presse war gekommen, um zu berichten.

Mehr über Musik und Bühnenkunst gegen Homophobie

Tag gegen Homophobie

ANA & ANDA Uraufführung Schwäbisch Gmünd
ANA & ANDA Konzert gegen Homophobie

Uraufführung in Schwäbisch Gmünd

Gastspiel zum Internationalen Tag gegen Homophobie

In einer Stunde geht es los: Um 11:30 Uhr ist das Stadtmobil-Auto gebucht, dann geht es ins Atelier zum Einladen der gepackten Koffer. Der Fahrstuhl im Haus ist seit Monaten defekt, da heißt es: Koffer zwei Etagen runter schleppen (und frühmorgens nach der Rückkehr wieder hoch...). Andere gehen ins Fitnessstudio - wir haben dafür unsere Auftritte ;-)

Dann hoffen wir, pünktlich um 14 Uhr in Schwäbisch Gmünd zu sein - denn die fünf Stunden Vorbereitungszeit bis zum Auftritt um 19 Uhr brauchen wir für Aufbau, Einleuchten und "Soundcheck". Eine Verstärkeranlage benötigen wir in der Theaterwerkstatt zwar nicht (zum Glück!), jedes Stück soll aber einmal angespielt werden, sozusagen um uns aufzuwärmen. Viel Zeit, um im Raum anzukommen und uns einzurichten, ist für uns wichtig. Wenn das Publikum kommt, wollen wir uns längst "wie zu Hause" fühlen.

Oft hören wir vor Gastspielen - und erst recht vor einer Uraufführung - die Frage, ob wir aufgeregt seien. Die klare Antwort darauf lautet: Nein. Alles, was wir auf der Bühne tun, ist klar durchdacht und kaum etwas dem Zufall überlassen. Die wochen- und monatelangen Proben geben uns bei einem Gastspiel die Sicherheit, die wir für ein unaufgeregtes Auftreten brauchen.

Eine Rolle spielt dabei aber sicher auch, dass bei uns ja im Grunde jeder Auftritt eine Uraufführung ist. Jedes Konzert wird von uns genau passend zur jeweiligen Veranstaltung zusammengestellt, immer wieder schreiben wir neue Musikstücke und Lieder. So kommt es fast bei jedem Gastspiel zu kleinen Uraufführungen von neuen Werken.

Das Wort "Uraufführung" benutzen wir deshalb vor allem dann, wenn wir zum ersten Mal zu einem bestimmten Thema arbeiten. Dies ist in Schwäbisch Gmünd der Fall. Eigentlich kaum zu glauben, dass es 11 Jahre dauerte, bis wir als Künstlerinnen-Paar zum Thema "Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen" engagiert wurden!

Heute aber ist es endlich so weit und wir freuen uns sehr darauf, heute Abend in der Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd unser Konzert "Sie mit Ihr und Er mit Ihm" präsentieren zu dürfen.

Der Internationale Tag gegen Homophobie könnte für uns nicht besser besetzt sein ;-)

Herzliche Einladung an alle, die in der Nähe sind! Der Eintritt ist frei!

17. Mai, 19 Uhr: Uraufführung "Sie mit Ihr und Er mit Ihm", Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd, Ledergasse 2. Mit lesbisch-schwulem Rahmenprogramm und einem Grußwort des Oberbürgermeisters.

Mehr über das "Konzert für gleiche Rechte"

Die Hälfte des Himmels

ANA & ANDA engagiert für Menschenrechte

Gastspiel zur Ausstellung "Die Hälfte des Himmels

Musikalische Gestaltung der Ausstellungseröffnung in Salzgitter

Sehr gerne arbeiten wir zu Ausstellungen unterschiedlichster Art. Am 04. Juni sind wir mit einem musikalischen Beitrag zur Eröffnung der Ausstellung "Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du" in Salzgitter engagiert.

Thema der Ausstellung ist die häufig fehlende Sichtbarkeit von Gewalt, die an Frauen verübt wird. So zeigt die Ausstellung 99 Frauenportraits, 99 Lebensperspektiven und 99 Interviews auf Audio-Guide, aber keine Opfer.

So, wie es im Leben ist, existiert Gewalt an Frauen häufig in einer subtilen Form, die oft nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Hierfür soll die Ausstellung sensibilisieren.

Wie immer, wenn wir Musik und Bühnenkunst zu Ausstellungen aufführen, werden wir auch bei diesem Konzert Bezug nehmen zu den Ausstellungsinhalten. Unsere Darbietung wird so zu einer sinnvollen Ergänzung zur Ausstellung und erhält keine Beliebigkeit. Unserer Meinung nach geht es bei Ausstellungseröffnungen nicht einfach darum, "ein bisschen" Musik dabei zu haben, sondern mit dem musikalischen Beitrag auf die Ausstellung einzustimmen - genau so, wie das die Rednerinnen und Redner ja auch tun.

In Liedern mit Klavier- bzw. Akkordeonbegleitung und mit Instrumentalmusik an Klavier, Akkordeon, vietnamesischem Holzschlagzeug und anderen teils exotischen Perkussionsinstrumenten thematisieren wir die Ausstellungsinhalte.

Veranstaltet wird die Wanderausstellung in Salzgitter vom Arbeitskreis "Runder Tisch gegen häusliche Gewalt" in Kooperation mit der Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt, der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt, dem Referat für Gleichstellung der Stadt Salzgitter, der Polizei Salzgitter, dem Weissen Ring, dem SOS-Mütterzentrum, dem Frauenhaus, dem Fachdienst Bildung und Intergration - Leitstelle Integration und der VHS der Stadt Salzgitter.

4. Juni, 18 Uhr, "Im Schlagschatten", Musik und Bühnenkunst gegen Gewalt zur Ausstellung "Die Hälfte des Himmels", VHS Salzgitter-Bad. 38259 Salzgitter. Eintritt frei

zur Broschüre mit der Anmeldemöglichkeit für die Teilnahme an der Ausstellungseröffnung

Mehr über unsere Musik zu Ausstellungen

Homepage der Ausstellung "Die Hälfte des Himmels

Lesbisch-schwules Kulturprogramm

ANA & ANDA Konzert zum Gedenktag gegen Homophobie

Konzert zum Internationalen Tag gegen Homophopie

Uraufführung: ANA & ANDA mit Konzertvorbereitungen im Endspurt

Am Freitag ist es so weit. In diesem Jahr werden wir den Internationalen Gedenktag gegen Homophobie mit einem extra für diesen Anlass geschriebenen Konzert begehen.

Schon seit Wochen wird bei uns getextet und komponiert. Für das lesbisch-schwule Kulturprogramm haben wir uns diesmal dazu entschieden, mit einem fiktiven Mail-Wechsel eines Frauenpaares den Rahmen um unsere Lieder und Instrumental-Musikstücke zu bilden. Während die Eine der beiden beruflich im Ausland unterwegs ist und ihre Eindrücke über das Leben von homosexuellen Menschen weltweit beschreibt, ist die andere in Deutschland und schreibt ihrer Partnerin über Ereignisse und Berichte im Inland. Miriam, die Zuhause-Gebliebene, ist an ihrem Arbeitsplatz nicht geoutet, während die reisende Christina offen lesbisch lebt.

Der fiktive mail-Wechsel des Liebespaares bildet den Rahmen für unser Musik- und Bühnenkunstprogamm "Sie mit Ihr und Er mit Ihm", mit dem wir von der Gleichstellungsbeauftragten in Schwäbisch Gmünd engagiert wurden.

Inhaltlich setzen wir uns in diesem Programm u.a. mit den Realitäten von Regenbogenfamilien und einer unerfüllten Liebe von zwei Frauen aus verschiedenen Kulturkreisen auseinander. Das Publikum wird die Begrüßungsrede in einem Institut zur Umerziehung "schwerer Fälle" hören und unsere Lieder und Instrumentalkompositionen an Klavier, Akkordeon, vietnamesischem Holzschlagzeug und anderen exotischen Musikinstrumenten kennenlernen. Aber auch Dornröschen und der Froschkönig bekommen ihren Platz im Bühnenprogramm...!

Uraufführung am 17. Mai 2013 um 19.00 Uhr in der Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd, Ledergasse 2, 73525 Schwäbisch Gmünd, Eintritt frei

Mehr zur Uraufführung von "Sie mit Ihr und Er mit Ihm"

Mehr zum Internationalen Tag gegen Homophobie auf Wikipedia

Theater-AG Werkrealschule

Theater-AG mit Werkrealschülerinnen

Theaterspielen an der Werner-von-Siemens Werkrealschule in Karlsruhe

Vier verschiedene Theater-AGs führen wir in diesem Schuljahr durch - mit Kindern von der 1. bis zur 6. Klasse! Jede der von uns geführten Theatergruppen stellt uns dabei auch vor andere Herausforderungen. An der Werner-von-Siemens-Werkrealschule kommen alle Teilnehmerinnen aus der gleichen Klasse, sieben von den neun Mädchen waren bereits letztes Jahr dabei. Bei dieser Gruppe besteht viel Gesprächsbedarf und so kommt es, dass wir vor dem Theaterspielen oftmals zuerst in Gesprächen die Ereignisse und Vorkommnisse des Schulvormittags besprechen.

Erst, wenn alles geklärt wurde, was klärungsbedürftig war, starten wir mit dem Theaterspiel. Nicht immer steht dann so viel Zeit zur Verfügung, wie mit den anderen Gruppen. Umso mehr freuen wir uns dann, wenn wir auch bei dieser Gruppe die Spielfreude und das Engagement erkennen können.

Es sind nur noch wenige Male, bis die Jugendlichen ihr selbst geschriebenes Theaterstück ganz alleine proben. Bis dahin müssen noch alle Unsicherheiten beseitigt sein. Welche Rolle hat welche Aufgabe? Wer sagt was an welcher Stelle? Wer muss an was im richtigen Moment denken? Alles das braucht Übung und Geduld. Da unser Konzept ohne fertig geschriebene Texte funktioniert, brauchen die Teilnehmerinnen viel innere Orientierung, um den Roten Faden im Stück nicht zu verlieren.

Erfunden haben sie ein Theaterstück voller Vampire, Werwölfe, Hexen und Zombies rund um die Entführung einer Vampirtochter. Und alles nur, weil die Mutter der etwas ungewöhnlichen Familie zwei Wochen auf Geschäftsreise ist...

Das Theaterprojekt an der Werner-von-Siemens-Werkrealschule kann durchgeführt werden Dank einer Spende der Fritz-und-Thekla-Funke-Stiftung.

Die Aufführung des Theaterstücks findet im Rahmen der "Unvergleichlich!"-Festivalwoche im Kulturzentrum TEMPEL am 3. Juni um 14 Uhr statt. Während der ganzen Festivalwoche ist der Eintritt frei.

Mehr zur Theater-AG an der Werner-von-Siemens Werkrealschule

Homosexualität und Entscheidung

ANA & ANDA glücklich lesbisch

Homosexualität als Lebensphilosophie?

Entscheiden wir uns für unsere sexuelle Orientierung?

Immer wieder kommentieren Politikerinnen und Politiker bei Diskussionen über die Gleichstellung von homosexuellen Lebenspartnerschaften, dass Homosexualität eine Frage der persönlichen Entscheidung sei. Wir hegen größte Zweifel an dieser Theorie.

Politische Gesinnungen, Weltanschauungen und Haltungen dem Leben gegenüber entstehen aufgrund persönlicher Entwicklungen. Aber wie ist das mit der sexuellen Orientierung eines Menschen? Wir vertreten die Ansicht, dass die Tatsache, ob wir lesbisch bzw. schwul oder heterosexuell lieben, keine Entscheidungsfrage darstellt.

Viele Lesben und Schwule sammeln - insbesondere in jungen Jahren - heterosexuelle Erfahrungen. Schließlich werden wir in einem heterosexuellen Umfeld sozialisiert, wir sehen die entsprechenden Vorbilder und unsere Umgebung erwartet nichts Anderes von uns. Meist sind dies bittere und schwierige Erfahrungen, weil die betreffenden Menschen sich in ihrem heterosexuellen Leben nicht wohlfühlen können. Gefühle der Entfremdung, der Deplaziertheit, der Demütigung können sich ausbreiten. Mancher junge homosexuelle Mensch glaubt zunächst eher an eine psychische Störung bei sich, als an die Tatsache, möglicherweise im "falschen Leben" herumzuirren.

Manche junge Lesben und Schwule ahnen nicht einmal, in welcher Sexualität sie sich wohler fühlen würden und oft gilt es einen beachtlichen Leidensweg hin zum befreienden Coming-Out zu bewältigen. Die Tatsache, dass Homosexualität in der Gegenwart in den Medien etwas stärker präsent ist als noch vor 30 Jahren, kann sicher einen Beitrag zu leisten, dass homosexuell fühlende Menschen auf dieses Thema aufmerksam werden.

Leider ist es nicht immer positiv, was junge Menschen zunächst über Homosexualität erfahren dürfen. Viel zu oft wird Homosexualität als unnatürlich und krank dargestellt und häufig führen die verwendeten verzerrten Bilder zu Vorurteilen. So existieren auch heute noch in vielen Köpfen Vorstellungen von männerhassenden Lesben, die sich als "Mannweiber" geben sowie von verweichlichten Schwulen, die im Grunde viel lieber eine Frau wären. Viel zu oft werden Begriffe wie z.B. schwul als Schimpfworte verwendet. Wer will unter diesen Umständen zu dieser Bevölkerungsgruppe gehören? Weit verbreitet ist auch die Ansicht, dass Menschen aufgrund von Enttäuschungen mit dem anderen Geschlecht lesbisch oder schwul werden.

Gelingt schließlich ein Coming-Out, wird dies in den meisten Fällen als große Befreiung und als Erlösung aus einem unglücklichen Leben erlebt. Auch sollten wir uns von der Vorstellung frei machen, dass sich Homosexualität spätestens in der Pubertät zeigt. Es gibt sehr viele Menschen, die ein Coming-Out im fortgeschrittenen Alter erleben.

Wir vertreten die Ansicht, dass die Frage, ob ein Mensch heterosexuell oder homosexuell liebt, keine philosophische Frage darstellen kann. Wer lesbisch oder schwul ist, wird dies über kurz oder lang auch zum Ausdruck bringen, unabhängig von sonstigen Weltanschauungen.

Diese Ansicht hat sich durch unsere eigenen Lebensgeschichten gefestigt. Während ANA sich lange Zeit einfach nicht traute, zu ihrem Lesbisch-Sein zu stehen und dachte, sie sei bestimmt weit und breit die Einzige so fühlende Frau, erkannte ANDA ihre Gefühle nicht einmal, als sie bereits in ein anderes Mädchen verliebt war. Liebe gibt es eben nur zwischen Mädchen und Jungen, Frauen und Männern - das ist es, was Kinder auch heute noch lernen. Bei ANDA hat es danach noch fünfzehn Jahre bis zum Coming-Out gedauert. Mit einer "Entscheidung" hatte das nichts zu tun - vielmehr war es die befreiende Erfahrung, sich als Lesbe plötzlich ganz gesund fühlen zu können. Und genau, um Anderen vielleicht solch lange Umwege ersparen zu können, ist uns heute die Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit wichtig.

Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir von der Gleichstellungsbeauftragten in Schwäbisch Gmünd den Auftrag für ein Musik- und Bühnenkunstprogramm für eine Veranstaltung zum Thema "Homosexualität" bekamen. "Sie mit Ihr und Er mit Ihm" soll einen Beitrag für Gleichberechtigung und Akzeptanz von Lesben und Schwulen leisten.

Die Uraufführung findet am 17. Mai 2013 (Internationaler Gedenktag gegen Homophobie) um 19 Uhr in der Theaterwerkstatt, Ledergasse 2 in 73525 Schwäbisch Gmünd statt. Der Eintritt ist frei.

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Theater-AG Tullaschule

Theater-AG an der Tullaschule Karlsruhe

Kinder der 1. und 2. Klasse spielen Theater

Von den fünf kulturellen Schulprojekten, die wir im Schuljahr 2012/13 leiten, findet eines auch an der Tullaschule in Karlsruhe statt.

Die Kinder dieser Gruppe zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass jedes eine Vielzahl von bunten und fantasiereichen Ideen hat und einbringt. Entsprechend haben die Kinder auch ein sehr buntes Theaterstück erfunden - ein Drache, eine "Robinodose", ein Batman, fünf Feenprinzessinnen, eine Schachfigur und ein Fußballer spielen darin eine Rolle. Es kommt zu wilden Kämpfen, aber auch fröhlichen Partys mit Tanz und Gesang.

Diese Vielfalt von Ideen auf der Bühne umzusetzen, ohne dabei ins Chaos abzugleiten, ist für Kinder der 1. und 2. Klasse gar nicht so einfach. Und so haben wir mit ihnen zusammen eine neue Form des Theaterspiels entwickelt: Das moderierte Theaterstück.

Dabei unterstützen wir die Kinder während des Theaterspiels mit moderierenden Kommentaren, die ihnen helfen, den Roten Faden durch ihre Geschichte nicht zu verlieren. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis wir diese Form gefunden haben - aber jetzt macht es allen viel Spaß. Denn so muss auch kein Kind hinter der Bühne auf seinen großen Auftritt warten. Alle bekommen einen Sitzplatz auf der Bühne und stehen zu gegebener Zeit von dort auf, um ihre Aktionen durchzuführen.

So wird die manchmal überbordende Spielfreude der Kinder konstruktiv genutzt - und je besser sie die eigene Geschichte kennen, desto weniger moderieren wir hinein.

Besonders schön an dieser Gruppe ist auch die Begeisterung, mit der alle Kinder der Theater-AG Musik machen. Deshalb nennen wir sie auch gerne unsere "Musik-Gruppe". Die besten Gruppenmomente gibt es, wenn die Kinder mit ihren "Eimertrommeln" zusammensitzen und gemeinsam Schlagzeug spielen. Dazu kämpfen dann Drache, Robinodose und Allianz General - wenn das nicht Spaß macht und spannend ist!

Schon bald wird das Theaterstück aufgeführt. Auch diese Gruppe nimmt an unserer "Unvergleichlich!"-Festivalwoche im Kulturzentrum TEMPEL teil und führt ihr Stück am 2. Juli um 14 Uhr vor.

Mehr zum Theater-AG-Projekt an der Tullaschule

Hochzeits Accessoires

Farblich passend zum Brautkleid: Haarband und Fliege aus Bio Seide

Haarband und Seidenfliege in passender Farbe

Bio Seidenaccessoires passend zum Brautkleid

Es ist immer wieder schön, wenn uns die Kundschaft zu neuen Produkten inspiriert! Kürzlich fragte eine Kundin bei uns wegen einer Fliege und Haarbändern in passender Farbe zum Brautkleid an.

Wir wären nicht ANA & ANDA, wenn wir die Herausforderung nicht gerne angenommen hätten! Bei Haarbändern aus Seide, ist es für interessierte Kundinnen schwierig, im Einzelhandel ein Haarband in der gewünschten Qualität und in passender Farbe zum Brautkleid, zu finden.

Also fertigten wir dieser Tage für unsere fröhliche Kundin sowohl Haarbänder in Türkis als auch eine Seidenfliege für den Bräutigam im gleichen Türkis. Das Foto zeigt das Ergebnis unserer Arbeit.

Selbstverständlich kann die Kundschaft die Maße eines solchen Haarbandes selbst auswählen und wer einen bestimmten Farbwunsch hat, schickt uns am besten ein Farbmuster zu.

So können Braut und Bräutigam farblich genau aufeinander abgestimmt ihren großen Tag feiern.

Alle Accessoires werden von uns aus fair gehandelter Bio-Seide mit GOTS-Zertifikat gefertigt. Alle verwendeten Farben sind gesundheitlich unbedenklich sowie umweltverträglich und werden von uns individuell gemischt. Vorrätig haben wir aktuell rund 600 verschiedene Rezepturen und wenn uns einmal eine Anfrage für eine Farbe erreicht, die es bisher noch nicht gibt, dann ist dies für uns der Anlass, die gewünschte Farbe zu mischen.

Mehr zu Fliegen und Schleifen in passender Farbe