Konzert im Naturkundemuseum Karlsruhe

ANA, ANDA, Musik, Naturkundemuseum, Karlsruhe
Die Musikinstrumente von ANA & ANDA

Konzert im Rahmen des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE

Musikalische Führung durch die Ausstellung "bodenlos"

Am 29. Juni war es endlich soweit! Mit der Zeitmaschine "Auerbach" unternahmen wir gemeinsam mit dem zahlreichen Publikum im Auerbach-Saal des Naturkundemuseums Karlsruhe einen Zeitensprung ins Bodenlose, der uns zunächst 350 Millionen Jahre in die Vergangenheit reisen ließ. Angekommen im Paläozoikum konnten die Zeitreisenden einen Blick auf das erste Leben nehmen, um dann schon bald Pterosaurier- und Vogelstimmen zu hören. Im weiteren Verlauf der Reise landeten wir auch vor über 2000 Jahren auf dem Mittelmeer, wo die Geschichte Europas, einer phönizischen Prinzessin, begann.

Der Traum vom Fliegen begleitet die Menschheit, doch im Gegensatz zu den Vögeln, die die artenreichste Klasse der Landwirbeltiere sind, benötigt der Mensch drehende Propeller, stampfende Maschinen und dröhnende Motoren, um sich in der Luft zu halten. Auch dies dokumentiert die Ausstellung "bodenlos" im Naturkundemuseum eindrücklich - und wir griffen es an unseren Perkussions-Instrumenten auf.

Beeindruckend ist auch die rätselhafte Vergangenheit der Schildkröten, die bereits seit Abermillionen von Jahren die Erde bevölkern. Eine bekannte Schildkröte ist übrigens die der griechischen Mythologie entstammende Nymphe Chelone, die den Schildkröten auch ihren wissenschaftlichen Namen gegeben hat. Die Geschichte der Chelone konnten die Zeitreisenden in unserem Konzert von ihr selbst erfahren - und natürlich nahmen wir uns die Freiheit, eine etwas andere Interpretation als die altgriechische zum Besten zu geben ;-) . Das Lied "Chelone" haben wir übrigens der Schildkröte "Luxa" gewidmet, die ebenfalls in der großen Landesausstellung "bodenlos" besucht werden kann.

Schließlich machten wir uns nach einer sehr bewegenden Zeitreise wieder auf den Rückweg in die Gegenwart nach Karlsruhe, um dort zum Abschluss dem Nachtlied der Fledermäuse zu lauschen.

Diese Zeitreise konnte das Publikum gemütlich auf den Stühlen im Museum erleben - denn wir entführten es ohne einen Schritt zu tun, rein musikalisch, an den verschiedensten Perkussions-Instrumenten sowie am Klavier. Das Konzert war übrigens eines der wenigen, bei denen ANA neben dem Klavierspiel auch einen Schlagzeugpart an der Snare-Drum übernahm. Mit Europa, Chelone und dem Nachtlied der Fledermäuse wurde das Programm auch mit gesungenen Liedern ergänzt.

Wir haben einen äußerst gelungenen Tag im Naturkundemuseum verbracht. Schon am Morgen waren wir von dem super-freundlichen Museumsteam in Empfang genommen und durch den Tag begleitet worden und besonders gefreut haben wir uns auch darüber, dass eine Vertreterin des Stadtmarketings sich mit auf die Zeitreise gemacht hat.

Viele begeisterte Rückmeldungen des Publikums haben uns gezeigt, wie gut das thematische Konzert zur großen Landesausstellung "bodenlos" bei den Besucherinnen und Besuchern ankam. Und auch wenn wir selber die Zeitreise natürlich schon unzählige Male geprobt hatten, war es für uns ebenfalls nochmals etwas ganz Besonderes, sie mitten im Naturkundemuseum Karlsruhe gemeinsam mit dem Publikum zu erleben. Vieles entfaltete erst im Auerbach-Saal die Magie, die wir uns mit unserer Musik und Bühnenkunst im Museum gewünscht hatten - und unter anderem haben wir das auch unserem sehr aufmerksamen Publikum zu verdanken!

ANA & ANDA, Gastspiel Naturkundemuseum
"Garderobe" im Naturkundemuseum
Für uns war diese Art zu arbeiten keine Ausnahme, denn wir schreiben unsere Musik- und Bühnenkunstprogramme immer thematisch zur Veranstaltung ausgerichtet. So kann ein Konzertprogramm nie beliebig werden. Jedesmal bleibt es so für uns aber auch sehr spannend, wie sich ein Konzert dann vor Ort gestaltet, anfühlt und entwickelt. Unser besonderer Dank gilt deshalb auch immer den Veranstalter/innen, die den Mut haben, sich auf dieses künstlerische Wagnis einzlassen.

Diesmal waren dies das Naturkundemuseum und das Stadtmarketing Karlsruhe, die mit ihrer Ausstellung und dem beeindruckenden Wissenschaftsfestival EFFEKTE den idealen Rahmen für ein Konzert wie unseres geschaffen haben!

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