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Auftritt bei Talk im Turm zur "Ehe für alle"

ANA & ANDA mit Regenbogen-Accessoires
Auftritt zum Thema "Ehe für alle"

Talk im Turm mit ANA & ANDA

Künstlerischer Input zum Diskussionsforum "Ehe für alle"

"Talk im Turm" ist ein regelmäßig stattfindendes Diskussionsforum in Karlsruhe-Daxlanden. Veranstaltet von der Heilig Geist-Gemeinde diskutieren die Gäste im Turmzimmer der Heilig Geist-Kirche jeweils zu einem aktuellen gesellschaftlichen Thema.

Wir freuen uns sehr, dass wir angefragt wurden, den künstlerischen Input zum nächsten Talk im Turm am 24. Oktober beizutragen! Thema ist die Ehe für alle, die seit Kurzem in Deutschland eingeführt wurde und Lesben und Schwulen die gleichen Ehe-Rechte gibt, wie sie auch Heterosexuelle haben.

Genau deshalb ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt, über dieses Thema zu diskutieren. Was ändert sich dadurch in der Gesellschaft? Welche Auswirkungen auf die Ehe hat die neue Gesetzgebung? Wertet sie die Ehe zwischen Frau und Mann ab, wie Manche befürchten? Oder wird die Ehe dadurch sogar kostbarer, schützenswerter? Vor welchen Herausforderungen stehen Religionsgemeinschaften und wie stellen sie sich zur neuen Gesetzeslage? Warum wollen Lesben und Schwule überhaupt heiraten?

Es gibt unzählige Fragen, die in der Gesellschaft zur "Ehe für alle" gestellt werden - und natürlich nach wie vor viele Vorurteile und Vorbehalte lesbischen und schwulen Paaren gegenüber.

Schön, dass sich die Heilig Geist-Gemeinde diesen Fragen und Diskussionen stellt! Und sehr gerne liefern wir den künstlerischen Input dazu! Mit Beiträgen wie "Dornröschen vom anderen Ufer" oder der "Heteroheilerin" bieten wir nicht nur eine Grundlage zum Nachdenken und Reden, sondern erlauben auch den schmunzelnden Blick auf so manche gegenseitigen Vorurteile und Missverständnisse zwischen Homo- und Heterosexuellen.

Der "Talk im Turm" zum Thema "Ehe für alle" findet am 24. Oktober von 19:30-21 Uhr im Turmzimmer der Heilig Geist Kirche, Kastenwörtstr. 23, Karlsruhe-Daxlanden statt. Der Eintritt ist frei und Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!

Wir freuen uns auf einen anregenden Diskussions-Abend!

Mehr über unsere Musik und Bühnenkunst

Mehr über unsere Bühnenprogramme zu Themen rund um Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuellen

Jubiläumsjahr-Vorschau 2015

ANA & ANDA mit Seidenaccessoires von "nachhaltiger eleganz"
ANA & ANDA 2015

2015: Ein Jubiläumsjahr beginnt

300 Jahre Karlsruhe, 5 Jahre "nachhaltige eleganz"

Heute, am 1. Januar 2015, beginnt für uns ein ganz besonderes Jahr: Karlsruhe feiert seinen 300. Stadtgeburtstag und unser Ökomode-Label "nachhaltige eleganz" wird 5 Jahre alt!

Ein Jahr voller Feste und Feiern also, und bei der Jahresplanung ist uns fast ein bisschen schwindlig geworden angesichts der vielen Projekte, die anstehen. An diesem Schwindel wollen wir Sie und Euch gerne ein wenig teilhaben lassen:

Januar
Das Jubiläumsjahr der "nachhaltigen eleganz" beginnt - und wir werden gleich das erste neue Produkt präsentieren: Einen Kummerbund aus Bio-Seidensatin, natürlich fair und nachhaltig produziert, in allen Farben erhältlich und von uns individuell auf Bestellung in Handarbeit angefertigt!

Februar
Die erste Überraschung der "nachhaltigen eleganz" planen wir für den Februar. Kein Produkt aus Seide, sondern eines aus Bio-Leinen, gut für die Umwelt und sehr praktisch im Alltag. Mehr darüber bald auch hier im Blog. Das Buch "300 x Karlsruhe" erscheint und wird im Tollhaus der Öffentlichkeit präsentiert: Auch wir werden darin porträtiert und freuen uns sehr darüber.

März
Die bundesweit stattfindenden "Wochen gegen Rassismus" feiern ihre zentrale Eröffnung dieses Jahr in Karlsruhe. Auch wir planen, wieder dabei zu sein und hoffen, dass es mit der beantragten finanziellen Unterstützung klappt. Und ein weiteres, farbenfrohes neues Produkt der "nachhaltigen eleganz" soll präsentiert werden - diesmal aus buntem Bio-Baumwollgarn.

April
Im April sind bei der "nachhaltigen eleganz" mal wieder die Babys dran!

Mai
Anfang Mai geben wir in Staßfurt im Norden Deutschlands ein Konzert zum Thema Inklusion, und gegen Ende Mai laden wir als 5. Jubiläumsaktivität mit Stattreisen e. V. zu einer ökofairen Stadt-Tour durch Karlsruhe.

Juni
Dies wird ein wichtiger Monat! Am 13. Juni feiern wir im Atelier "5 Jahre nachhaltige eleganz" - und laden bei Imbiss und Getränken zur Atelierbesichtigung und zum gemeinsamen Feiern ein! Eigentlich wäre der genaue Jubiläumstermin der 21. Juni, aber da wird der Festivalsommer zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag eröffnet - und so können wir unser "echtes" 5-jähriges Jubiläum gemeinsam mit Tausenden Menschen beim Schloss in Karlsruhe feiern :-D

Juli
Während des Karlsruher Festivalsommers vom 21. Juni bis 23. September laden wir immer mittwochs um 17:30 Uhr zu "Green Event-Führungen" durch den Schlossgarten. Die Führungen unter dem Titel "Von Palmblatt-Tellern und Heldbockkäfern" finden in Kooperation mit dem Stadtmarketing statt. Aber auch unsere drei "Unvergleichlich! Kulturellen Schulprojekte" führen ihre selbst entwickelten Theaterstücke zum 300. Stadtgeburtstag Karlsruhes auf.

August
Im Sommer vertiefen wir das Thema Bio-Leinenbeutel und präsentieren eine erste Bilder-Galerie der Gemüse- und Brotbeutel aus Bio-Leinen

September
Der September wird weiterhin vom Festivalsommer und den Green Event-Führungen bestimmt - aber auch von der "Fairen Woche 2015", bei der wir natürlich wieder aktiv sein werden. Wir führen auf ökofaire Tour durch Karlsruhe-Durlach und freuen uns riesig darauf, dass die nachhaltige eleganz erstmals in einer Fairen Öko-Modenschau gezeigt wird!

Oktober
Diesen Monat widmen wir uns ganz der Bestickung von Seidenschals und Seidentüchern. Auch beim Besticken wird Nachhaltigkeit bei uns groß geschrieben. Und wer Seidenschals besticken lassen möchte, kann Motive, Schriftarten, Farbe und Größe frei wählen.

November
In der dunklen Jahreszeit verlagern sich die Tätigkeiten und Freizeitaktivitäten mehr in die Häuser und Wohnungen. Viele setzen sich dann auch wieder an die Nähmaschine und haben Freude am Selbermachen von Kleidern und Accessoires. In unserer Jubiläumsaktion 11 bieten wir darum neben den Fliegen- und Krawatten-Schnittmustern nun auch Kummerbund-Schnittmuster mit Anleitung und den dazu passenden Kummerbund-Verschlüssen an.

Dezember
Das Jubiläumsjahr geht zu Ende und wir widmen uns in der Jubiläumsaktion 12 ganz dem Thema sinnvoll schenken. Wir wüschen allen Leserinnen und Lesern und uns selber, dann auf ein gutes und gesundes Jahr zurückblicken zu können, in dem viele Projekte Realität werden konnten!

Wer keinen unserer Termine verpassen möchte, ist gerne eingeladen, sich für unsere News anzumelden: Zur Anmeldeseite für die "ANA & ANDA-News"

Aber auch bei Facebook informieren wir immer über unsere Aktivitäten: Zur Facebook-Seite "ANA & ANDA"

Wir freuen uns über alle, die mit uns durch dieses etwas verrückte Jahr gehen!

zeitgenössische Kirchenmusik

Die Instrumente von ANA & ANDA in der Lukaskirche Karlsruhe
Musik zum Gottesdienst

Christlich-agnostische "ImPulse"

Rückblick auf Musik zum Gottesdienst

Sonntag Morgen, acht Uhr dreissig. Die Kirche ist still, als wir sie betreten. Nur die Instrumente stehen da - aber im Gegensatz zum Tag zuvor, an dem wir sie in der Umtriebigkeit des Alltags aufgestellt haben, scheinen sie jetzt eine Verheißung auszustrahlen. Fast magisch fühlen wir uns von ihnen angezogen, setzen uns an Klavier und Perkussion und beginnen zu spielen. Der Kirchenraum füllt sich mit den Klängen von "Evolution" und als der letzte Ton verhallt, hat der Dialog, der gleich im Gottesdienst stattfinden soll, für uns bereits begonnen:

War das jetzt einfach ein musikalisches Aufwärmen - oder war es nicht viel mehr das erste Gebet zur Einstimmung auf das, was gleich unsere Aufgabe sein würde; die Menschen in jene anderen Welten zu entführen, denen Religionen wie das Christentum Namen geben und die für uns als Agnostikerinnen vielleicht in "Wirklichkeit", ganz sicher aber im Inneren der Menschen existieren.

Vier Kompositionen hatten wir für den Jubiläumsgottesdienst "ImPuls" in der Lukaskirche Karlsruhe geschrieben und zusammen mit dem Pfarrer Walter Boës thematisch in den Gottesdienst eingebettet. "Nichtreligiöse Musik im Dialog mit christlicher Liturgie" hatten wir angekündigt - aber den Teil des Dialogs, den der Pfarrer und seine Gemeinde beitragen würden, kannten wir noch nicht. Was würde geschehen, wenn wir unsere ungewöhnliche Musik anstimmen würden? Würde sich die erhoffte Art von Austausch und "Gespräch" zwischen der Gemeinde und uns ergeben? Oder würden am Ende alle das Gefühl haben, doch eher aneinander vorbei "geredet" zu haben?

Als die Glocken verklangen, setzten wir uns an die Instrumente und begrüßten die Gemeinde musikalisch mit "Eight Corners". Ein Stück, das sich nicht gleich auf die spirituellen Fragen warf, sondern einfach nur langsam und behutsam den Raum mit seinen acht Ecken ertastete, Tuchfühlung mit den Anwesenden aufnahm und uns allen Zeit ließ, uns aufeinander einzustimmen.

Dann stand der Pfarrer auf - und von seinen ersten Worten an war klar, dass der Dialog klappen würde. Mit treffenden Worten, sorgfältig ausgewählten Texten, am richtigen Ort platzierten Fragezeichen und einer passgenauen Einbettung der Kompositionen in den Ablauf der Gottesdienstes legte er uns sozusagen den roten Teppich aus, auf dem unsere Musik in den Raum schweben und sich entfalten konnte. Wort für Wort und Ton für Ton näherten wir uns gemeinsam den ganz großen Fragen menschlichen Daseins an. Woher kommen wir, wohin gehen wir? Wie fing alles an und wie hört es vielleicht auf? Was bedeutet Ewigkeit und gibt es sie überhaupt?

"Bell Chimes" griff das Glockengeläute der Lukaskirche auf. Fast wie Pentatonik, meinte der Pfarrer - nur fehlte der fünfte Ton. Und ob der wohl fehlte, weil er von uns Menschen gefüllt werden sollte? Was für eine bereichernde Frage in Zeiten, die von so vielen Krisen geprägt sind wie unsere!

Dann die Worte der Schöpfungsgeschichte nach Genesis. Aber nur ein Teil davon, denn - so der Pfarrer - den Rest würde die Musik beisteuern. Eine Musik, die zwar "Evolution" heißt, aber das Wunder in diesen wissenschaftlich geprägten Begriff einfließen lässt. Und schon erklang der Ozean in unserer Komposition, aus dem nach und nach das Leben erwachte und seinem Höhepunkt zusteuerte. Ob am Ende, als alles wieder zur Ruhe kam, der Sabbat stand oder das Ende der Welt? Der agnostisch-christliche Dialog ließ die Frage offen.

Dass 50 Jahre im Vergleich zu den Jahrmillionen der Evolution ein Nichts sind, steht fest. Und doch, so der Wunsch der Lukasgemeinde, kann Gott sie einschreiben ins Gedächtnis der Schöpfung. Ein urmenschlicher Wunsch: Eine Spur zu hinterlassen, wo wir doch wissen, dass wir auch wieder gehen müssen (oder dürfen?). Etwas getan zu haben, das bleibt, das einen Einfluss genommen hat - so wie der schlagende Schmetterlingsflügel irgendwo auf der Welt, der das Wetter auf der anderen Seite der Erdkugel beeinflussen kann. "TickTack" hieß unsere Komposition zur Vergänglichkeit der Zeit, mit der wir die Gemeinde hinausgeleiten durften in einen wunderschönen Herbsttag, der eher an Sommer erinnerte.

Zurück blieb die Gewissheit, dass uns alle in diesem Gottesdienst etwas Besonderes berührt hatte. "Gott", würden die Christinnen und Christen sagen. "Vielleicht", würden wir antworten - es kann aber auch einfach die Fähigkeit gewesen sein, einander offen und ohne Vorbehalte zu begegnen, neugierig aufeinander zuzugehen und uns gegenseitig zuzuhören, um so ein Erlebnis tatsächlich miteinander zu teilen. "Und wer hat uns diese Fähigkeit gegeben?", käme vielleicht die Frage zurück.

Wem auch immer wir die Fähigkeit zu verdanken haben, uns in Frieden, Offenheit und Toleranz zu begegnen - wichtig ist, dass wir sie besitzen und einsetzen.

Wir danken der Lukasgemeinde von ganzem Herzen für diese Offenheit und Akzeptanz, gerade in diesen Zeiten, in denen radikale Ideologien eine ganz andere Sprache sprechen. Es ist Zeit, dagegen zu halten. Jetzt. Hier. Denn was groß werden soll, fängt - wie die Schöpfung und Evolution - klein an. Zum Beispiel auch in der Hagenstraße 7 in Karlsruhe.

Mehr zu neuer Kirchenmusik für Tasten und Perkussion

Spenden aus CD-Verkäufen

ANA & ANDA Spenden CD-Verkäufe
Spenden aus CD-Verkäufen

Spenden aus CD-Verkäufen 2013

Musik und Spenden für Menschenrechte

Aus den Verkäufen unserer CDs "Zu Recht gebogen" und "Neustart!" fließen ein Euro pro verkauftem Exemplar an amnesty international bzw. TERRE DES FEMMES. Jährlich wählen wir bei beiden Organisationen ein Projekt aus, für das wir die angesammelten Spenden überweisen. Bedingt durch die Großaufträge, die wir für die "nachhaltige eleganz" bekommen haben, sind wir erst jetzt dazu gekommen, die Spenden aus den CD-Verkäufen 2013 zu überweisen.

Die Spenden aus dem Verkauf der Menschenrechts-CD "Zu Recht gebogen - 19 gesungene Kommentare zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" ließen wir diesmal der Gruppe "Queeramnesty" von amnesty international zukommen. Queeramnesty setzt sich für die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Homosexuellen weltweit ein. Angesichts der zum Teil drastischen Menschenrechtsverletzungen an Lesben und Schwulen in vielen Ländern halten wir es für außerordentlich wichtig, dass es bei amnesty international eine Gruppe gibt, die sich ganz gezielt diesem Thema widmet und es an die Öffentlichkeit bringt. Wir wünschen der Gruppe viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit und danken allen Käuferinnen und Käufern der CD für ihre Spende!

Die Spenden aus dem Verkauf der CD "Neustart! Zwölf musikalische Visionen" fließen zugunsten der Aktion "Vergewaltigung stoppen - Schluss mit Straflosigkeit" an TERRE DES FEMMES. Damit setzt sich die Organisation dafür ein, dass eine Vergewaltigung auch dann bestraft werden kann, wenn die Frau zwar "nein!" gesagt hat, der Täter aber keine physische Gewalt angewandt hat. Unglaublich, aber wahr, dass dies zur Zeit in Deutschland noch nicht möglich ist. Hier muss dringend eine Gesetzesreform her, weshalb wir nicht nur gespendet haben, sondern auch Mitunterzeichnerinnen der Aktion geworden sind. Auch hier bedanken wir uns herzlich bei den Käuferinnen und Käufern der CD für die Spenden, die wir durch sie sammeln konnten!

Auch dieses Jahr sammeln wir wieder die Spenden aus den CD-Verkäufen und freuen uns deshalb über jedes verkaufte Exemplar doppelt!

Mehr zu den CDs "Zu Recht gebogen" und "Neustart!"

Mehr zu Queeramnesty

Mehr zur Aktion "Vergewaltigung stoppen" von TERRE DES FEMMES

Rückblick Konzerte gegen Gewalt

Doppelzimmer in der Pension Domblick in Wetzlar
Pension Domblick in Wetzlar

Konzerte gegen Gewalt 2013: Rückblick

Musik gegen Gewalt im November 2013

Auch dieses Jahr wieder begaben wir uns zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen auf Konzertreise. Wetzlar, Aschaffenburg und St. Pölten in Österreich hießen die Stationen.

KulturStation Wetzlar - Bühne
Bühne und Zuschauerraum
Die Reise nach Wetzlar begann für uns um 9 Uhr morgens mit dem Beladen des Autos. Für uns war es "kleines Gepäck", da wir in der KulturStation Wetzlar engagiert waren, wo alle technischen Einrichtungen und ein Klavier vorhanden waren. Also konnten wir mit einem kleinen Auto fahren - als begeisterte Stadtmobil-Nutzerinnen können wir ja immer genau das Auto buchen, das von der Größe her gerade passt.

In Wetzlar kannten wir das Hotel bereits von unserem "Konzert zum Wahljahr 2013" im September her. Diesmal aber hatten wir ein "richtiges" Doppelzimmer (und nicht ein Zweibettzimmer) erhalten und genossen einen kurzen Moment die Vorfreude auf den Feierabend, bevor wir gleich weiter mussten zur KulturStation. Dort wurden wir von den Auftraggeberinnen sehr freundlich in Empfang genommen und fühlten uns gleich sehr wohl in den Räumlichkeiten. Brötchen und Quark warteten auch schon auf uns, so dass wir in Ruhe und entspannt aufbauen konnten.

KulturStation Wetzlar - Garderobe
Garderobe in der KulturStation
Wie immer wurden die fünf Stunden Aufbau- und Vorbereitungszeit schnell voll. Und die Garderobe war durchaus etwas für unsere Sammlung - siehe Foto. Sie war nicht nur klein, sondern auch so vollgestopft, dass wir selber kaum mehr Platz darin fanden - vor allem, nachdem auch noch unsere leeren Koffer darin verstaut waren.

Unser Konzert gegen Gewalt, das eine Benefizveranstaltung für das Frauenhaus Wetzlar war, ging um 18 Uhr los - und wir durften uns über ein sehr aufmerksames und zugeneigtes Publikum freuen. Konzerte gegen Gewalt sind immer etwas sehr Intensives - und zwar für beide Seiten. Denn natürlich ist es einfacher, sich mit den schönen Seiten des Lebens zu befassen als mit den Abgründen...

Weil das Konzert so früh begonnen hatte, waren wir vergleichsweise früh im Hotel und konnten unseren normalen Rhythmus beibehalten - früh ins Bett, früh aufstehen. Wir genossen das Frühstück und fuhren wieder nach Karlsruhe, wo wir einen Tag Zeit für all unsere anderen Aktivitäten hatten, bevor es wieder losging.

Lichthof Rathaus Aschaffenburg
Lichthof des Rathauses Aschaffenburg
Am 25. November fuhren wir nach Aschaffenburg. Auch an diesem Tag ging es um 9 Uhr los - diesmal aber hieß es "großes Gepäck und großes Auto". Denn sowohl in Aschaffenburg als auch in St. Pölten spielten wir im Rathaus, wo es natürlich keine technische Ausstattung gab. Deshalb packten wir von den Instrumenten über die Tonanlage bis zur Beleuchtung alles ein.

Das Aschaffenburger Rathaus hat einen wunderschönen Lichthof - und eine beeindruckende Akustik! Schnell war die Entscheidung gefasst, ohne Verstärkung und nur mit dem natürlichen Hall zu spielen. Engagiert waren wir zur Ausstellungseröffnung "Tatmotiv Ehre" - eine beklemmende Ausstellung von TERRE DES FEMMES über Gewalt an Frauen im Namen der Ehre. Die Auftrittsdauer betrug zwar nur 30 Minuten, dafür stand aber die Uraufführung von zwei Liedern an - und auch den gesamten Ablauf für das Gastspiel gegen Gewalt im Namen der Ehre hatten wir passend für die Ausstellungseröffnung geschrieben.

Besprechungszimmer Rathaus Aschaffenburg
Garderobe im Besprechungszimmer
Die "Garderobe" war ein Besprechungsraum des Rathauses - und hier gab es natürlich viel Platz, den wir sofort in Anspruch nahmen. Für die Verpflegung mit Brötchen, Brezeln und Obst war auch hier bestens gesorgt - und es blieb sogar etwas Zeit für einen Moment der Entspannung, bevor es um 17:30 Uhr losging. Darüber waren wir sehr froh, denn wir hatten noch einen langen Abend vor uns.

Das Konzert gegen Gewalt im Namen der Ehre war mit einer halben Stunde Dauer für uns ein kurzes Gastspiel, aber wiederum sehr intensiv. Die extra zur Ausstellung geschriebenen Lieder kamen sehr gut an und werden von uns sicher ab und zu bei anderen Konzerten gegen Gewalt wieder aufgeführt. Die Musik an Akkkordeon, Klavier und vietnamesischem Holzschlagzeug sowie der Gesang entfalteten im Lichthof des Rathauses ihre ganze Kraft und wir konnten den Auftritt auch akustisch sehr genießen.

Bio-Hotel Sammüller Neumarkt
Zimmer im Bio-Hotel Sammüller
Allerdings war nach dem Konzert keine Beschaulichkeit angesagt. Am nächsten Abend waren wir in St. Pölten, Österreich, engagiert - mindestens 7,5 Stunden von Aschaffenburg entfernt! Deshalb hatten wir uns schon im Vorfeld entschieden, noch nach dem Konzert in Aschaffenburg ein Stück weit Richtung St. Pölten zu fahren und in Neumarkt in der Oberpfalz zu übernachten. Dort hatten wir im Internet das Bio-Hotel Sammüller gefunden - ein wirklich schöner Übernachtungsort! Gegen 22 Uhr kamen wir an und waren sehr froh, uns zeitig hinlegen zu können, um am nächsten Tag früh zum Bio-Frühstück zu erscheinen.

Veranstaltungsraum im Rathaus St. Pölten
Rathaus St. Pölten - Veranstaltungsraum
Weiter ging's nach St. Pölten, wo wir um 14 Uhr ankamen und erstmal im Hotel einchecken konnten. Im Rathaus erwartete uns dann bereits die Leiterin des Büros für Diversität St. Pölten - und auch hier stellten wir erfreut fest, dass wir die Tonanlage nicht brauchen würden. Hier schlug die "Garderobe" mit ihren Kronleuchtern alle Rekorde in Punkto Schönheit und Großzügigkeit - siehe Foto! Aber noch viel mehr zu unserem Wohlfühlen beigetragen haben die vielen sehr freundlichen Menschen, die wir vor und nach dem Konzert kennengelernt haben!

Nebenzimmer Rathaus St. Pölten
"Garderobe" im Rathaus St. Pölten
Das Konzert gegen Gewalt wurde äußerst positiv aufgenommen und die Gäste waren sehr offen für unsere ungewöhnliche Musik und Bühnenkunst. Lange standen wir danach noch mit den Menschen zusammen und haben uns ausgetauscht. Wie letztes Jahr in Klagenfurt, begegneten wir auch hier lauter offenherzigen und angenehmen Gesprächspartner/innen - nach Österreich werden wir immer wieder gerne fahren!

Hotel Graf St. Pölten
Hotelzimmer in St. Pölten
Im Hotel beschlossen wir die diesjährige Konzertreise gegen Gewalt und fuhren nach einem gemütlichen Frühstück am nächsten Tag den weiten Weg zurück nach Karlsruhe. Lange Autofahrten finden wir immer äußerst anstrengend, so dass wir nach der langen Fahrt abends froh waren, noch das Gepäck in unser Atelier im 2.OG bringen zu müssen - Hauptsache Bewegung!

Wir danken all unseren Auftraggeberinnen nochmals herzlich für die gute Betreuung vor Ort - vor allem aber für ihr Engagement gegen Gewalt und ihren Mut, so ungewöhnliche "Musik gegen Gewalt" zu sich einzuladen und ihren Gästen zu präsentieren!

Auch nächstes Jahr wird es wieder Konzerte gegen Gewalt geben - denn der Wunsch einer Stadträtin in Wetzlar, es möge irgendwann nicht mehr nötig sein, einen Tag gegen Gewalt an Frauen zu veranstalten, wird wohl so schnell keine Wirklichkeit werden.

Dankes-e-Mail aus dem Publikum an die Veranstalterinnen in Aschaffenburg

Mehr zu "Musik gegen Gewalt"

Musik gegen Gewalt - Hörvideo

Musik gegen Gewalt

"Dorfidylle" - ein Hörvideo zum Nachdenken

Ein zentraler Termin im November ist für uns jedes Jahr der 25. November - der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Auch dieses Jahr werden wir wieder mit Konzerten gegen Gewalt unterwegs sein und in Wetzlar, Aschaffenburg und dem österreichischen St. Pölten gastieren.

Neben den neuen Liedern, die wir zu diesen Anlässen geschrieben haben, kommen auch Musik-Stücke zum Einsatz, die es schon länger gibt. Mit dazu gehört die "Dorfidylle". Das Hörvideo dazu präsentieren wir heute hier im Blog. Das Lied gegen häusliche Gewalt und über die Enge in manchen scheinbar so idyllischen Gegenden ist auch Teil unserer CD "Neustart! Zwölf musikalische Visionen".

Während wir auf der Bühne mit Mimik und Gestik arbeiten, haben wir uns für das Hörvideo auf Foto-Tour begeben und nach Bildern gesucht, die auf den Inhalt des Liedes gegen Gewalt Bezug nehmen. Es war leichter als gedacht - überall gab es die gesuchten Zäune, verschlossenen Fensterläden und leuchtenden Bewegungsmelder. Sogar den Hund und den Stall mit der Krippe haben wir gefunden!

Die "Dorfidylle" ist ein gutes Beispiel für unsere musikalische Arbeit mit Stimmungen und symbolträchtigen Bildern. Die Konzerte sind für uns eine Möglichkeit, uns mit dem Publikum über die Gesellschaft, in der wir leben, auszutauschen. Nur, wer genau hinguckt, kann danach auch Veränderungen anstoßen. Mit den Konzerten gegen Gewalt wollen wir genau diesen Prozess anstoßen.

zu den "Konzerten gegen Gewalt" 2013

zu den CDs mit Musik zu den Menschenrechten

zu unserem Youtube-Kanal

Video 11 Jahre ANA & ANDA

11 Jahre ANA & ANDA: Video

Künstlerinnen-Paar seit 2002

Dieses Jahr feiern wir 11 Jahre künstlerische Zusammenarbeit. Nachdem wir letztes Jahr schon unsere 11jährige private Partnerschaft mit einem Video gefeiert haben, folgt nun das Video "ANA & ANDA - Künstlerinnen-Paar seit 11 Jahren". Erst, nachdem wir uns ein Jahr lang kennengelernt hatten, wagten wir auch die erste künstlerische Zusammenarbeit. Und was mit einem kurzen Straßentheaterstück begann, entwickelte sich schnell zu ausgewachsenen Bühnenprogrammen.

Was dann folgte, ist auf unseren Homepages zu sehen - und ab sofort auch in vielen Bildern in unserem neuen Video. Musik und Bühnenkunst, das Ökomode-Label "nachhaltige eleganz", "Unvergleichlich! Kulturelle Schulprojekte", ökofaire Stadt-Touren durch Karlsruhe, Atelierbesuche, das Ökofair-Portal Karlsruhe und und und...

Im Video gewähren wir auch ein paar Einblicke in unser Management. Denn ein Großteil des Tages als freischaffende Künstlerinnen verbringen wir natürlich mit der Verwaltung: Akquise für Konzert-Engagements, Angebote für "nachhaltige eleganz"-Interessierte, Pflege der Homepages, Vorbereitung der Schulprojekte und Vieles mehr.

Unterlegt haben wir das Video mit unserer Komposition für Akkordeon und vietnamesisches Holzschlagzeug "Conversation", die auch auf unserer CD "Neustart! Zwölf musikalische Visionen" zu hören ist.

Wir laden alle Leserinnen und Leser herzlich ein, das Video zu genießen und auf diese Art mit uns zusammen das 11jährige Jubiläum zu feiern.

Viel Spaß dabei!

Der ANA & ANDA-Kanal auf Youtube

Zur CD "Neustart! Zwölf musikalische Visionen"

Homepage ANA & ANDA

Konzert zum Wahljahr 2013

Hotelzimmer Gastspiel Wetzlar
Hotelzimmer in Wetzlar vor...

ANA & ANDA bei den Labyrinth-Wochen Wetzlar

Ungewohnte Klänge zum Wahljahr 2013

Am Sonntag, den 1. September 2013 fanden die diesjährigen Labyrinthwochen in Wetzlar einen klangvollen Abschluss mit dem ANA & ANDA-Konzert "Von wahllos bis gedankenfrei" zum Wahljahr 2013.

Gastspiel Wetzlar Hotel
...und nach dem Umbau!
ANA & ANDA Künstlerinnen-Garderobe
"Garderobe" im Grünen
Wie immer machten wir uns früh auf den Weg zum Gastspiel, da wir ja viel Zeit für den Aufbau der Instrumente brauchen. Bei sonnigem Wetter reisten wir um 13:30 Uhr in Wetzlar an, wo wir uns noch kurz Zeit nehmen konnten, im Hotel einzuchecken. Eine gemütliche Pension erwartete uns und weckte bereits Vorfreude auf den "Feierabend" nach dem Konzert. Der erste Ausspruch beim Betreten des Zimmers war allerdings: "Nein!". Denn wie so oft standen wir nicht in einem Doppel-, sondern einem Zweibettzimmen und mussten erst einen kleinen Bettenumbau vornehmen. Ein paar Handgriffe genügten, und wir hatten das Gewünschte. Zwei der Fotos zu diesem Beitrag zeigen das Hotelzimmer vorher und nachher.

Die Colchesteranlage in Wetzlar in der sich das Labyrinth befindet, lag vom Hotel nur wenige Minuten entfernt, so dass wir eine schnelle Anreise zum Veranstaltungsort des Konzerts hatten. Dort wurden wir von den freundlichen und hilfsbereiten Frauen des Labyrinthvereins in Empfang genommen.

Hotelzimmer Wetzlar
Hotelzimmer Wetzlar
ANA & ANDA Gastspiel Wetzlar
letzte Vorbereitungen
Ein Open-air-Gastspiel gibt es bei uns nicht alle Tage, aber Dank der guten Vorbereitungen des Labyrinthvereins vor Ort, waren die Voraussetzungen für ein wohlklingendes Konzert zum Wahljahr schnell geschaffen. Ein engagierter Licht- und Ton-Techniker begleitete uns den ganzen Nachmittag während des Soundchecks. Auch die Garderobe wurde zu unserer ersten "Open-air-Garderobe" und schmückt nun unsere Fotosammlung von "Künstlerinnen-Garderoben".

Pünktlich um 19 Uhr begannen wir unser Konzert zum Wahljahr 2013 unter dem Motte "Von wahllos bis gedankenfrei" vor zahlreichen Konzertgästen. Es war ein sehr aufmerksames Publikum, das sich als offen und neugierig für unsere ungewöhnlichen Kompositionen zeigte. Einer der Höhepunkte war für uns, als ein paar Frauen zu unserem Musikstück "Dances of Seven" im 7/8-Takt sogar tanzten! Ein wirklich sehr musikalisches Publikum!

ANA & ANDA Konzert zum Wahljahr
ANA & ANDA-Perspektive auf die Bühne
Unser Konzertprogramm, das vor allem Instrumentalmusik zu bieten hatte und sich inhaltlich mit den Themen "Frau und Wahlen" bzw. "Frau und Politik" beschäftigte, konnte durchaus als Vorprogramm zum abendlichen Fernsehduell zwischen Angela Merkel und ihrem Herausforderer Peer Steinbrück betrachtet werden.

So beendeten wir unser Konzert pünktlich um 20 Uhr, um den Politikinteressierten die Chance zu geben, im Fernsehen noch mehr Politisches zu erleben. Zahlreiche Konzertbesucherinnen und -besucher suchten jedoch nach dem Konzert noch das Gespräch mit uns, worüber wir uns immer ganz besonders freuen. Viele nutzten die Gelegenheit, selber ein paar Takte auf dem vietnamesischen Holzschlagzeug zu spielen und auch andere Perkussionsinstrumente auszuprobieren.

Uns selber reichte es nach dem Konzert zwar nicht für das TV-Duell Merkel-Steinbrück, da wir ja zuerst alle Instrumente wieder abbauen und ins Auto laden mussten. Zu den Analysen aber kamen wir gerade rechtzeitig in die Pension zurück, und konnten bei selbstgemachtem Brot und Käse Entscheidungsfindung in Punkto Wahlen betreiben. Eine große Hilfe war das Duell allerdings für uns dabei nicht.

ANA & ANDA Labyrinth-Wochen Wetzlar
Blick auf die Bühne vom Publikum aus
Am nächsten Morgen genossen wir noch das schöne Frühstücksbuffet und machten einen langen Spaziergang durch Wetzlar, bevor wir wieder nach Hause fuhren.

Im November werden wir auf unserer diesjährigen "Tour gegen Gewalt" gleich nochmals in Wetzlar gastieren und freuen uns nach dieser schönen Erfahrung jetzt um so mehr darauf!

Mehr zu ANA & ANDA "Von wahllos bis gedankenfrei"
Mehr zu ANA & ANDA "Musik und Bühnenkunst zum Wahljahr 2013"
Mehr zur Arbeit des Labyrinthvereins in Wetzlar

Konzert im Naturkundemuseum Karlsruhe

ANA, ANDA, Musik, Naturkundemuseum, Karlsruhe
Die Musikinstrumente von ANA & ANDA

Konzert im Rahmen des Wissenschaftsfestivals EFFEKTE

Musikalische Führung durch die Ausstellung "bodenlos"

Am 29. Juni war es endlich soweit! Mit der Zeitmaschine "Auerbach" unternahmen wir gemeinsam mit dem zahlreichen Publikum im Auerbach-Saal des Naturkundemuseums Karlsruhe einen Zeitensprung ins Bodenlose, der uns zunächst 350 Millionen Jahre in die Vergangenheit reisen ließ. Angekommen im Paläozoikum konnten die Zeitreisenden einen Blick auf das erste Leben nehmen, um dann schon bald Pterosaurier- und Vogelstimmen zu hören. Im weiteren Verlauf der Reise landeten wir auch vor über 2000 Jahren auf dem Mittelmeer, wo die Geschichte Europas, einer phönizischen Prinzessin, begann.

Der Traum vom Fliegen begleitet die Menschheit, doch im Gegensatz zu den Vögeln, die die artenreichste Klasse der Landwirbeltiere sind, benötigt der Mensch drehende Propeller, stampfende Maschinen und dröhnende Motoren, um sich in der Luft zu halten. Auch dies dokumentiert die Ausstellung "bodenlos" im Naturkundemuseum eindrücklich - und wir griffen es an unseren Perkussions-Instrumenten auf.

Beeindruckend ist auch die rätselhafte Vergangenheit der Schildkröten, die bereits seit Abermillionen von Jahren die Erde bevölkern. Eine bekannte Schildkröte ist übrigens die der griechischen Mythologie entstammende Nymphe Chelone, die den Schildkröten auch ihren wissenschaftlichen Namen gegeben hat. Die Geschichte der Chelone konnten die Zeitreisenden in unserem Konzert von ihr selbst erfahren - und natürlich nahmen wir uns die Freiheit, eine etwas andere Interpretation als die altgriechische zum Besten zu geben ;-) . Das Lied "Chelone" haben wir übrigens der Schildkröte "Luxa" gewidmet, die ebenfalls in der großen Landesausstellung "bodenlos" besucht werden kann.

Schließlich machten wir uns nach einer sehr bewegenden Zeitreise wieder auf den Rückweg in die Gegenwart nach Karlsruhe, um dort zum Abschluss dem Nachtlied der Fledermäuse zu lauschen.

Diese Zeitreise konnte das Publikum gemütlich auf den Stühlen im Museum erleben - denn wir entführten es ohne einen Schritt zu tun, rein musikalisch, an den verschiedensten Perkussions-Instrumenten sowie am Klavier. Das Konzert war übrigens eines der wenigen, bei denen ANA neben dem Klavierspiel auch einen Schlagzeugpart an der Snare-Drum übernahm. Mit Europa, Chelone und dem Nachtlied der Fledermäuse wurde das Programm auch mit gesungenen Liedern ergänzt.

Wir haben einen äußerst gelungenen Tag im Naturkundemuseum verbracht. Schon am Morgen waren wir von dem super-freundlichen Museumsteam in Empfang genommen und durch den Tag begleitet worden und besonders gefreut haben wir uns auch darüber, dass eine Vertreterin des Stadtmarketings sich mit auf die Zeitreise gemacht hat.

Viele begeisterte Rückmeldungen des Publikums haben uns gezeigt, wie gut das thematische Konzert zur großen Landesausstellung "bodenlos" bei den Besucherinnen und Besuchern ankam. Und auch wenn wir selber die Zeitreise natürlich schon unzählige Male geprobt hatten, war es für uns ebenfalls nochmals etwas ganz Besonderes, sie mitten im Naturkundemuseum Karlsruhe gemeinsam mit dem Publikum zu erleben. Vieles entfaltete erst im Auerbach-Saal die Magie, die wir uns mit unserer Musik und Bühnenkunst im Museum gewünscht hatten - und unter anderem haben wir das auch unserem sehr aufmerksamen Publikum zu verdanken!

ANA & ANDA, Gastspiel Naturkundemuseum
"Garderobe" im Naturkundemuseum
Für uns war diese Art zu arbeiten keine Ausnahme, denn wir schreiben unsere Musik- und Bühnenkunstprogramme immer thematisch zur Veranstaltung ausgerichtet. So kann ein Konzertprogramm nie beliebig werden. Jedesmal bleibt es so für uns aber auch sehr spannend, wie sich ein Konzert dann vor Ort gestaltet, anfühlt und entwickelt. Unser besonderer Dank gilt deshalb auch immer den Veranstalter/innen, die den Mut haben, sich auf dieses künstlerische Wagnis einzlassen.

Diesmal waren dies das Naturkundemuseum und das Stadtmarketing Karlsruhe, die mit ihrer Ausstellung und dem beeindruckenden Wissenschaftsfestival EFFEKTE den idealen Rahmen für ein Konzert wie unseres geschaffen haben!

Mehr über "Musik zu Ausstellungen"

Konzert in Salzgitter

Musik, Konzert, Ausstellungen, gegen, Gewalt, Salzgitter
ANA & ANDA in der "Garderobe"

Ausstellung über Selbstbewusstsein und Gewalt

"Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du"

Am 4. Juni begann unser Tag bereits um 4.30 Uhr, denn pünktlich um 7 Uhr mussten wir unsere Fahrt Richtung Salzgitter zum Gastspiel zur Ausstellungseröffnung "Die Hälfte des Himmels" starten. Die Eröffnung war für 18 Uhr geplant und so hieß es für uns, ab 13 Uhr für die Vorbereitungen vor Ort zu sein.

Vor Ort wurde wir sehr freundlich von unserer Auftraggeberin und der Ausstellungsinitiatorin in Empfang genommen. Beide waren noch intensiv mit den Vorbereitungen für Veranstaltung am Abend beschäftigt. Schnell leerte sich unser Auto und ebenso schnell füllte sich unsere "Garderobe" mit Musikinstrumenten, Auftrittskleidung und allen anderen Gepäckstücken. Als Garderobe fungierte diesmal ein Nebenraum. Er diente uns diesmal aber nicht nur zum Umkleiden und Schminken, sondern auch für den Aufbau der Instrumente und die Probe. Denn der eigentliche Veranstaltungsraum war bis 17 Uhr besetzt. Also bauten wir auf kleinstem Raum unsere Instrumente auf und probten einen Durchlauf zwischen Koffern, Schminkutensilien und Verpflegung. Das Foto davon gibt's oben links.

Konzert in der Ausstellung
ANA & ANDA Konzert in der Ausstellung
Bereits beim ersten Rundgang durch die Ausstellung spürten wir die Faszination, die von der Ausstellung ausgeht. Gezeigt werden 99 Frauenporträts, 99 Lebensperspektiven und 99 Interviews auf Audio-Guide. Den porträtierten Frauen wurden immer die gleichen fünf Fragen gestellt, auf die sie ihre Antworten gaben. Auf der 100. Tafel ist ein Spiegel angebracht. Die Betrachterin ist an dieser Stelle dazu aufgefordert, sich selbst die fünf gestellten Fragen zu beantworten.

Porträtiert werden Frauen aus verschiedenen Kulturkreisen, in sich unterscheidenden Lebenssituationen und mit den unterschiedlichsten Lebenserfahrungen. Viele von ihnen haben Gewalt - entweder gegenüber sich selbst oder aus der Rolle der Beobachtenden - erlebt. Jede hat eine eigene Lebensperspektive und eine eigene Art, mit ihren Erfahrungen umzugehen.

Wir haben jedenfalls nur selten eine derart spannende und eindrucksvolle Ausstellung gesehen.

Umso mehr konnten wir uns darüber freuen, dass wir für diese Ausstellung engagiert wurden, um einen Beitrag in Form eines musikalischen Rahmenprogramm beizusteuern. Unsere Auftraggeberin von der Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt Salzgitter e.V. hatte uns im vergangenen November auf unserer "Tour gegen Gewalt" live erlebt und uns daraufhin engagiert.

Das Konzertprogramm hatten wir wie immer eigens für den Anlass aus unserem Repertoire zusammengestellt und inhaltlich genau auf die Ausstellung abgestimmt. Diese Vorgehensweise hat sich - trotz des erhöhten Aufwandes - in den vielen Jahren unserer musikalischen Arbeit immer wieder bewährt. So bleibt gewährleistet, dass Musik und Ausstellung optimal zueinander passen.

In Salzgitter aber erhielten wir ganz besondere Unterstützung: Annette Schiffmann, die Ausstellungsinitiatorin, baute die Stellwände mit den Frauenporträts kurzerhand rund um unsere Instrumente herum auf - ein passenderes Ambiente hätten wir uns nicht wünschen können - siehe Foto links!

Um 18 Uhr eröffneten wir die Ausstellung mit dem ersten musikalischen Beitrag in einem gut besuchten Saal im Kniestedter Herrenhaus in Salzgitter Bad. Die darauf folgende sehr bewegenden Einführung in die Ausstellung durch die Kuratorin Annette Schiffmann passte so gut zu unserem musikalischen Beitrag, dass es so wirkte, als hätten wir den Inhalt der Rede schon vorher gekannt. So setzten wir unser Konzert nach der Rede fort, als wäre alles von einer unsichtbaren Regisseurin genau so geplant worden. Ein äußerst aufmerksames Publikum begleitete uns während der gesamten Aufführung.

Hotelzimmer Salzgitter
Hotelzimmer in Salzgitter
Im Anschluss an das Konzert freuten wir uns über das große Interesse der Ausstellungsgäste nicht nur an der Ausstellung, sondern auch an Gesprächen mit uns.

Die Ausstellung "Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du" ist noch bis 25. Juni 2013 im Kniestedter Herrenhaus, Braunschweiger Str. 137, Salzgitter Bad, zu den Öffnungszeiten der VHS, zu sehen. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Zum Dankesschreiben der Veranstalterin

Mehr zur Ausstellung "Die Hälfte des Himmels - 99 Frauen und Du"

Mehr über die Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt Salzgitter e.V.

Mehr zu den Konzerten gegen Gewalt an Frauen

Mehr über Musik zu Ausstellungen

Gastspiel in Schwäbisch Gmünd

ANA & ANDA Konzert LGBT
ANA & ANDA Vorbereitungen in der Garderobe

Konzert zum Internationalen Tag gegen Homophobie

Musik und Bühnenkunst zu lesbisch-schwulen Themen

Am vergangenen Freitag war es endlich soweit. Pünktlich zum Internationalen Gedenktag gegen Homophobie konnte die Uraufführung unseres Musik- und Bühnenkunstprogramms "Sie mit Ihr und Er mit Ihm" stattfinden.

Zeitig waren wir mit dem Auto gestartet und bereits nach kurzer Strecke befanden wir uns in einem ganz erheblichen Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen und Bundesstraßen. Mit einer ganz ordentlichen Verspätung kamen wir schließlich in Schwäbisch Gmünd an, was unserer guten Laune keinen Abbruch tat, denn dort wurden wir sehr herzlich von der städtischen Frauenbeauftragten in Empfang genommen.

Die Theaterwerkstatt war für unser lesbisch-schwules Programm gegen Homophobie ein sehr geeigneter Veranstaltungsraum und der Aufbau konnte zügig vorangehen. Der leckere Imbiss, den uns unsere Auftraggeberin bereit gestellt hatte, stillte schnell Hunger und Durst und die anschließende kurze Probe klappte auch bestens.

Die vielen Spiegel in unserer Garderobe inspirierten uns gleich dazu, noch ein Foto zu machen - ein Bild mehr für unsere "Garderoben-Galerie".

Um 19 Uhr begann die Veranstaltung, zunächst mit den Vorstellungen einiger örtlicher Lesben- und Schwulengruppen, die sich eigens für den Abend interessante und informative Präsentationen überlegt hatten.

ANA & ANDA Theaterwerkstatt Schwäbisch Gmünd
Bühne der Theaterwerkstatt
Gegen 19:30 Uhr begann unsere Musik und Bühnenkunst. Da wir "Sie mit Ihr und Er mit Ihm" noch nie auf einer Bühne aufgeführt hatten, war es auch für uns eine spannende Angelegenheit. So hatten wir uns während der wochenlangen Proben immer wieder gefragt, wie sich das Programm gegen Homophobie für uns auf der Bühne wohl anfühlen würde. Sehr wohl haben wir uns gefühlt. Für uns war es ein stimmiges Programm und auch aus dem Publikum bekamen wir zahlreiche sehr positive Rückmeldungen.

Unsere Auftraggeberin zeigte sich sehr zufrieden mit den Inhalten und der Darbietung unseres Musik- und Bühnenkunstprogramms und wir sind schon gespannt, was die Presse in den nächsten Tagen zu berichten weiß, denn auch eine Vertreterin der örtlichen Presse war gekommen, um zu berichten.

Mehr über Musik und Bühnenkunst gegen Homophobie

Ökomode und Musik

ANA & ANDA, Ökomode und Musik
Ökomode und Musik: neues Bühnenprogramm

Ökomode, Vortrag und Musik

Bühnenprogramm über Ökomode und faire Kleidung

Neu auf unserer Homepage ist die Seite "Ökomode: Vortrag und Musik". Hintergründe über Ökomode am Beispiel Bio-Seide".

Schon seit geraumer Zeit halten wir immer wieder Vorträge zu ökofairen Themen, die wir mit unserer Musik zu einem Bühnenkunstprogramm zusammenführen. Wie es dazu kommt?

Bereits seit 2002 treten wir mit unterschiedlichsten Musik- und Bühnenkunstproduktionen in ganz Deutschland und im deutschsprachigen Ausland auf.

Im Jahr 2010 gründeten wir unser Ökomode-Label "ANA & ANDA nachhaltige eleganz". Wir entwerfen und produzieren Krawatten, Fliegen, Schals, Tücher, Turbane und Baby-Schmusetücher. Die hochwertigen Accessoires werden aus fair gehandelter Bio-Seide hergestellt.

Für uns bedeutete der Einstieg in die Textilbranche, dass wir uns intensiv in verschiedene ökofaire Textilthemen einarbeiten mussten. Dieses Wissen vermitteln wir dem interessierten Publikum nun auch in unserem Bühnenprogramm.

Seide stellt eine echte Herausforderung dar, wenn es um nachhaltige Textilherstellung geht. Dies wurde uns allerdings erst klar, als wir uns konkret damit beschäftigten.

Was ist Ökomode? Was bedeutet Nachhaltigkeit? Wo gibt es Grenzen der Nachhaltigkeit? Wie wird fair gehandelte Bio-Seide hergestellt? Welche Kriterien werden zugrunde gelegt? Was unterscheidet konventionelle Seide von Öko-Seide? Welche Rolle spielen Landbau und Tierzucht bei ökofairer bzw. bei konventioneller Textilherstellung? Worin unterscheiden sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten? Dies sind nur einige der Fragen, die wir in unserem musikalischen Vortrag beantworten. Darüber hinaus geben wir Einblicke in die Hindernisse, die wir selbst zu bewältigen hatten, als wir unser eigenes Ökomode-Label gründeten.

Unser musikalisches Vortragsprogramm umfasst einen unterhaltsamen Mix aus Informationen, Instrumentalmusik und thematisch passenden Liedern.

Natürlich haben wir auch bei Aufführungen dieser musikalischen Produktion eine Vielzahl von spannenden Musikinstrumenten mit dabei. So erklingen z. B. ein vietnamesisches Holzschlagzeug oder auch verschiedene Perkussionsinstrumente neben Klavier und Akkordeon.

Vortrag und Musik können bei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen, Messen oder in Geschäften erklingen. Wie sonst auch, stimmen wir uns mit der Auftraggeberin oder dem Auftraggeber ab, damit jeweils ein individuelles und maßgeschneidertes Programm erklingen kann.

Mehr über "Ökomode und Musik"

Mehr über das Ökomode-Label "nachhaltige eleganz"

Presseschau Viernheim

ANA & ANDA Presse und Referenzen
Presseschau Viernheim

Pressespiegel Konzert Viernheim

Presseberichte und Dankesschreiben für das Gastspiel in Viernheim

Zum Internationalen Frauentag 2013 waren wir in Viernheim mit Musik und Bühnenkunst zum Thema "Die Frau im Märchen" engagiert. Das passte nicht nur zum Frauentag am 8. März, sondern auch zum Grimm-Jahr 2013 - denn viele der Märchen, die wir auf der Bühne aufgreifen, stammen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm.

Erfreulicherweise war nicht nur das Publikum ganz bei der Sache - auch die Presse war gleich doppelt anwesend und unsere Auftraggeberin, die Leiterin des Frauenbüros in Viernheim, meldete sich danach noch mit einem Dankesschreiben bei uns.

Gerne listen wir hier die drei Nachbesprechungen mit ein paar Kommentaren auf:

Dankesschreiben der Auftraggeberin: Im Schreiben der Leiterin des Frauenbüros Viernheim ist von einem ganzen "Musikinstrumentenimperium" die Rede, das wir "hervorragend" bespielt hätten. Und dass unsere Texte "wegweisend" sein sollten, freut uns natürlich ebenfalls sehr.

Pressebericht im Viernheimer Tageblatt: Im Bericht vom 11.03.2013 glänzt unsere "Europa" durch Mut und Freiheitswillen und tauchen die Gäste in Traumwelten ein. Dass wir das Publikum überall mit ungewöhnlichen Werken überraschen, lesen wir gerne ;-) .

Presseartikel im Südhessen Morgen: Der "Südhessen Morgen" spricht von einem "begeisterten Publikum" und konstatiert uns den "Mut zu klaren Standpunkten". Interessant an diesem Artikel ist allerdings auch der Passus, der von "weit geschnittenen Männeranzügen" spricht, die wir auf der Bühne tragen würden. Solche Anmerkungen bekommen wir immer wieder zu lesen. Deshalb aus aktuellem Anlass:

Wir tragen sogenannte "Damen-Hosenanzüge", Größe 38, wie es unserer Körpergröße entspricht. ANA trägt meistens auch eine Damenbluse dazu, während ANDA tatsächlich ein Herrenhemd trägt - einfach, weil Fliegen nun mal an Damenblusen keinen richtigen Halt finden.

Die Tatsache, dass ein einfaches Accessoire wie Fliege oder Krawatte reicht, um einen normal geschnittenen Damen-Hosenanzug zu einem "weit geschnittenen Männeranzug" werden zu lassen, zeigt sehr schön, wie stark die Menschen in der Wahrnehmung von Geschlechterklischees gesteuert sind. "Frau" trägt offensichtlich nach wie vor keine Anzüge, die nicht deutlich "weiblich" geschnitten sind - was auch immer das dann heißen mag.

Weitere Referenzen zu anderen Gastpielen und Konzerten gibt es hier: Referenzen ANA & ANDA

Viel Spaß beim Lesen ;-)

Die Frau im Märchen - Viernheim

ANA & ANDA Konzert Viernheim
Rückblick auf das Gastspiel in Viernheim

Rückblick "Die Frau im Märchen"

Gastspiel zum Internationalen Frauentag 2013

Wie wichtig der Internationale Frauentag nach wie vor ist, konnten wir am 8. März schon vor der Abreise zu unserem Gastspiel wieder deutlich erfahren. In einer Rundfunksendung waren Interviewausschnitte mit Bürgerinnen und Bürger zu hören, die sich zum Internationalen Frauentag äußerten. Dabei war zu erfahren, dass insbesondere junge Frauen und Männer oftmals keinen Bezug zu diesem Gedenktag haben. Kommentare wie "das hat mit mir nichts zu tun", "das braucht es heute doch nicht mehr", "das ist doch sch...", "ist doch schön, wenn die Frauen auch mal etwas mehr in den Vordergrund dürfen und die Männer sich mal einen Tag ein wenig um ihre Frauen bemühen" oder "damit kann ich nichts anfangen" waren keine Seltenheit. Offensichtlich fehlt es vielen Menschen am Bewusstsein für die nach wie vor große Wichtigkeit des Gedenktages.

Umso freudiger packten wir das Auto mit all unseren Instrumenten und dem ganzen Konzert-Equipment und starteten nach Viernheim, wo wir am Abend unser Konzert zum Internationalen Frauentag 2013 gaben. Thema des Gastspiels waren die Frauen im Märchen. Denn Geschlechterklischees werden nicht zuletzt auch durch Geschichten aufrechterhalten und gestärkt, die immer und immer wieder erzählt werden. Also präsentieren wir in Musik, Liedern und Texten neue Versionen, lassen die Märchen anders enden oder erfinden die eine oder andere überraschende Wendung.

Da in dem Konzertsaal am Nachmittag noch eine Kinderveranstaltung stattfand, fingen wir mit dem Aufbau der Instrumente in einem Nebenraum an. Flexibilität ist immer wieder eine Eigenschaft, die uns bei den Gastspielreisen sehr weiterhilft. Doch dann konnte der Aufbau beginnen. Tatkräftig durch Christian, den Haustechniker des T.i.B. Viernheim unterstützt, klappten Aufbau der Instrumente und Soundcheck zügig und ohne Komplikationen.

Schließlich trafen unsere Auftraggeberinnen vom Frauenbüro Viernheim ein. Nach einer herzlichen Begrüßung stellten sie uns unseren Imbiss bereit. So konnten wir gut gestärkt nach einer kleinen Pause mit dem Schminken und Umkleiden beginnen, um gegen 19.45 Uhr schließlich mit dem Konzert zu beginnen.

Der Saal im T.i.B. war voll besetzt und das Publikum war aufmerksam und interessiert. Auch in Viernheim fand unser vietnamesisches Holzschlagzeug guten Anklang, so dass sich nach dem Konzert einige der Gäste neugierig auf der Bühne wiederfanden, um sich über das exotische Instrument zu informieren.

Müde, aber erfüllt von dem gelungenen Konzert packten wir all unsere Instrumente wieder ein und traten den Heimweg nach Karlsruhe an. Nach dem Ausladen der Instrumente im Atelier war dann um 1.30 Uhr endlich die Bettzeit gekommen, so dass uns das Konzert in Viernheim noch ein wenig in unsere Träume begleiten konnte.

Schön dann auch die Entdeckung der Nachbesprechung im "morgenweb.de". Eine ausführliche und sorgfältig geschriebene Rezension über unser Konzert in Viernheim - mit großem Foto:

"Eine Frau küsst Dornröschen wach"

Das nächste Konzert ist schon diesen Freitag in Emmerich und wir freuen uns darauf, das Jubiläum "25 Jahre Gleichstellung in Emmerich am Rhein" musikalisch mitfeiern zu dürfen!

Demokratie und Kultur

ANA & ANDA: Demokratie und Kultur
Konzerte zu Demokratie und Kultur

Demokratie und Kultur

Musik und Bühnenkunst über Demokratie

Viel zu oft vergessen wir in unserer Gesellschaft, dass unsere Demokratie nicht einfach so "vom Himmel gefallen" ist, sondern dass demokratische Rechte über einen langen Zeitraum hinweg schwer "erkämpft" werden mussten. Und selbst in einer lebendigen Demokratie bleibt die Diskussion um die Definition und Ausweitung demokratischer Werte ein Dauerthema.

Das lebendige und lebensnahe Thema "Demokratie" bietet sich deshalb auch für Auseinandersetzungen in Kunst und Kultur an. Mit großer Freude widmen wir uns mit Musik und Bühnenkunst immer wieder den Themen "Demokratie und Kultur". "Wie demokratisch denken wir im Alltag wirklich?" "Wieviel Einschränkungen der Demokratie sind hinnehmbar?" "Wo geben wir leichtfertig demokratische Werte auf?" sind Fragen, die uns dabei immer wieder als Inspirationsquelle für unsere Musik und Bühnenkunst dienen.

An Klavier, Akkordeon, Perkussion und vietnamesischem Holzschlagzeug spielen wir unsere Instrumental-Musik. Mit Gesang zu Klavier oder Akkordeon präsentieren wir unsere Lieder. Immer stammen Text und Musik ausschließlich aus eigener Feder.

Wie inspirierend das Thema "Demokratie" sein kann, zeigen Lieder wie "Justitia neu designt" oder "gedankenfrei", bei denen es um sich wandelnde Gerechtigkeitsbegriffe und um die Passivität von Bürgerinnen und Bürgern geht.

Weitere Facetten zum Themenkomplex "Demokratie und Kultur" zeigen übrigens auch unsere Konzertprogramme zu den Themen "Musik und Menschenrechte" "Kultur gegen Gewalt" und Produktionen, die sich mit dem großen Thema "Wahlen, Wahlrecht, Frauenwahlrecht, Frau und Politik" beschäftigen.

Veranstalterinnen oder Veranstalter mit dem Thema "Demokratie" beraten wir gerne zu einem maßgeschneiderten künstlerischen Beitrag, der zu Ihrer Veranstaltung passt, egal, ob es sich dabei um ein Konzert, einen Vortrag, ein Syposium oder eine Informationsveranstaltung handelt.

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