CSD Karlsruhe vom 3.5.-14.6.2014

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ANA & ANDA mit LGBTTI-Accessoire zum CSD 2014

CSD Karlsruhe mit großem Programm

CSD Karlsruhe mit Parade am 31.5.2014

Auch in diesem Jahr haben die Organisatorinnen und Organisatoren des Karlsruher CSD ein umfangreiches Programm erarbeitet. Unter dem Motto "Wir gehören dazu. Du auch" finden bereits seit dem 3. Mai eine ganze Reihe von abwechslungsreichen Veranstaltungen in Karlsruhe statt.

Der Höhepunkt des diesjährigen Karlsruher CSD ist am Samstag, 31. Mai erreicht. Bereits ab 11 Uhr beginnt das Familienfest auf dem Stephanplatz, die große Parade durch die Innenstadt (Beginn und Ende am Stephanplatz) folgt um 14 Uhr, um 16 Uhr wird sich eine politische Kundgebung auf der Hauptbühne anschließen und danach wird das Unterhaltungsprogramm mit Bühnenprogramm, Essen und Trinken, Informations- und Verkaufsständen weitergehen. Den Abschluss bilden dann ab 22 Uhr die CSD After Party im Café Prinz-S und die Rosapark Dance Night im Nachtwerk.

Gay-Accessoire, bestickter Schal
Gay-Accessoire aus Bio-Seide
Der CSD in Karlsruhe wird vom CSD Karlsruhe e.V. organisiert. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sorgen durch ihren tatkräftigen Einsatz dafür, dass in Karlsruhe auch 2014 ein CSD stattfinden kann.

Mit dem Motto "Wir gehören dazu. Du auch" soll auf die Vielfalt und Buntheit menschlichen Lebens und Liebens aufmerksam gemacht werden. Vorurteilen gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen wollen die Veranstalterinnen und Veranstalter des Karlsruher CSD Informationen entgegensetzen. Allen Bürgerinnen und Bürgern soll die Begegnung mit Menschen der LGBTTI-Community ermöglicht werden, denn Viele wissen nicht, dass auch in ihrem direkten Umfeld Nicht-Heterosexuelle leben. Den Veranstaltenden ist klar, dass Toleranz zu oft nur dann existiert, wenn ein Thema das eigene Leben nicht tangiert, wenn es versteckt und unausgesprochen bleibt.

Noch bis zum 14. Juni werden Veranstaltungen zum CSD 2014 in Karlsruhe stattfinden.

Das Orga-Team sowie alle Lesben, Schwulen, Bi- Trans- und Intersexuellen in Karlsruhe freuen sich auf viele Interessierte, die mitmachen, mitfeiern oder sich informieren wollen.

Nachdem wir, ANA & ANDA, bereits vor einigen Wochen ein Video zum Motto des diesjährigen Karlsruher CSD produziert hatten, haben wir dieser Tage anlässlich der diesjährigen CSD-Saison ein neues Produkt für unser Ökomode-Label "ANA & ANDA nachhaltige eleganz" entwickelt. Hochwertige Schals, Tücher, Krawatten und Fliegen können - bestickt mit den typischen LGBTTI-Symbolen in Regenbogenfarben - bei uns erworben werden. Alle Gay-Accessoires werden individuell nach Bestellung aus fair gehandelter Bio-Seide angefertigt. Pro verkauftem LGBTTI-Accessoire geht 1,- EUR als Spende an den CSD Verein Karlsruhe. Alles ist möglich: lesbische, schwule und transident-Symbole können auf Schals, Tücher, Fliegen oder Krawatten gesticktwerden.

Wir freuen uns auf die CSD-Parade am kommenden Samstag. Gerne beteiligen wir uns als Fußgruppe an dem Umzug durch die Karlsruher Innenstadt und hoffen, dabei viele bekannte Gesichter zu sehen.

Mehr zum CSD 2014 in Karlsruhe

Mehr zu den Accessoires zum CSD von ANA & ANDA nachhaltige eleganz

CSD-Kollektion: Ökofaire LGBTTI-Seidenaccessoires

Fliegen mit Regenbogenstickerei, ANA & ANDA
ANA & ANDA CSD-Kollektion

Ökomode goes LGBTTI

Seidenaccessoires mit Regenbogen-Bestickung

Pünktlich zur diesjährigen CSD-Saison präsentieren wir der LGBTTI-Community die passenden Fliegen und Schleifen, Krawatten, Tücher und Schals aus fair trade Bio-Seide mit regenbogenfarbener Stickerei. Die Stickmotive sind frei wählbar. Jede Bilddatei kann in ein Stickmuster verwandelt und auf ein Seidenaccessoires aufgebracht werden.

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Die lesbische Fliege aus Bio-Seide
Zur Auswahl stehen z. B. das doppelte Venussymbol für Lesben, das doppelte Marssymbol für Schwule sowie Transident-Symbole. Die Symbole können auch kombiniert auf die Fliegen, Krawatten oder Tücher aufgestickt werden. Ergänzt wird das Angebot durch Bestickung mit verschiedenen Zierstichen bei denen regenbogenfarbenes Stickgarn verwendet wird.

Die Farbe der Krawatten, Fliegen, Schleifen, Tücher und Schals ist ebenfalls individuell wählbar, wir empfehlen jedoch weiß, da die Regenbogenfarben auf Weiß optimal zur Geltung kommen.

Eine Besonderheit bei den Fliegen ist, dass die zweiteiligen Exemplare auch so getragen werden können, dass die Bestickung nicht zu sehen ist. Eine weitere Variante ist die zweiteilige zweifarbige Fliege, die kombiniert in zwei verschiedenen Farben getragen werden kann.

Jedes Bio-Seidenaccessoire wird individuell nach Bestellung hergestellt und bestickt. Die verwendeten Materialien sind nach nachhaltigen, ökologischen und fair trade Kriterien ausgewählt.

Interessierte beraten wir gerne unter Tel. 0721/8306129 oder per mail unter: info@anaundanda.de

"Wir gehören dazu. Du auch." heißt das diesjährige Motto des CSD Karlsruhe. Dazugehören ist ein wichtiges, elementares Thema für alle Menschen, denn ohne Zugehörigkeit gibt es kaum ein Überleben. Wenn Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle ausgegrenzt werden, muss dagegen immer wieder protestiert werden. Wir wollen dazugehören und in der Gesellschaft die gleichen Rechte und Pflichten haben, wie Heterosexuelle auch.

Dazu haben wir unser Video "Dazugehören ist einfach!" produziert: Video gegen Homophobie und Rassismus.

Seidentuch bestickt mit LGBTTI-Motiv
CSD-Tasse mit CSD-Seidentuch
Für die Gleichberechtigung von LGBTTI-Menschen setzt sich in unserer Heimatstadt Karlsruhe mit viel Engagement der CSD-Verein ein. Und weil wir das unterstützen möchten, spenden wir von jedem verkauften "CSD-Accessoire" einen Euro an den CSD-Verein.

Mehr zu den mit Motiv bestickten Fliegen

Mehr zum CSD-Verein Karlsruhe

Mehr zum Ökomode-Label "nachhaltige eleganz"

Kiss-in in Karlsruhe am 17.05.2014

ANA, ANDA, Kiss-in, CSD, Karlsruhe
ANA & ANDA Kiss-in

Kiss-in am CSD-Stand in Karlsruhe

ANA & ANDA beim Kiss-in in Karlsruhe

Am Samstag, 17. Mai, wird um 17:05 Uhr für die Dauer von 10 Minuten in Karlsruhe ein Kiss-in im Rahmen des IDAHOT stattfinden. Der IDAHOT ist der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie.

Treffpunkt für die Flashmob-Aktion ist der Platz vor der Kleinen Kirche in der Nähe des Marktplatzes. Anwesend sind vor Ort neben dem CSD-Verein auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener lesbisch-schwuler Vereine sowie hoffentlich viele Menschen, die mitmachen wollen.

Alle, die am Flashmob Kiss-in teilnehmen möchten, finden sich am 17. Mai um 17:05 Uhr am Treffpunkt ein und küssen oder umarmen eine Person ihrer Wahl. Wir wollen möglichst Viele sein, um ein Zeichen gegen das "Übersehen" zu setzen. Nicht darüber zu reden ist auch heute noch eine weitverbreitete Strategie vieler Menschen im Umgang mit Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. Die Aktion soll darauf aufmerksam machen, dass Zärtlichkeiten unter gleichgeschlechtlichen Menschen in der Öffentlichkeit noch immer keine Selbstverständlichkeit sind. Viele Lesben und Schwule fürchten sich davor, ihre Liebe zu einem Menschen des gleichen Geschlechts im der Öffentlichkeit zu zeigen, während es für Heterosexuelle selbstverständlich ist, sich küssend, umarmend und Hand in Hand zu präsentieren.

Das Kiss-in soll einerseits Homosexuellen Mut zu mehr Öffentlichkeit machen und andererseits einen Beitrag leisten für mehr Akzeptanz und Toleranz vom heterosexuellen Teil der Bevölkerung.

Und natürlich machen wir mit dem Kiss-in auch auf den diesjährigen CSD in Karlsruhe am 31. Mai aufmerksam, der unter dem Motto: "Wir gehören dazu. Du auch." steht. Dazugehören heißt nämlich auch, sich in der Öffentlichkeit als homosexuelles Paar zeigen zu können, ohne dass es Nasenrümpfen oder gar Ekelbekundungen von Umstehenden gibt! Wir laden deshalb gerne alle Heterosexuellen ein, beim Kiss-in mitzumachen und uns - auch mit heterosexuellen Küssen ;-) - zu unterstützen.

Was könnte es Schöneres geben, als einen Kusstermin in den Kalender einzutragen :-)

Mehr zum Kiss-in auf der CSD Karlsruhe-Seite

CSD Karlsruhe 2014

CSD 2014 mit großer Parade in der Innenstadt

Auch 2014 wieder ein CSD in Karlsruhe

Am 31. Mai 2014 ist es wieder soweit. Unter dem Motto "Wir gehören dazu. Du auch" findet die diesjährige Parade zum CSD in Karlsruhe statt. Ganz besonders freuen wir uns, dass der CSD-Verein in diesem Jahr die Sportlerin Regina Halmich als Schirmfrau gewinnen konnte. Jedes Jahr zum Christopher Street Day gehen weltweit Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle, die sogenannte LGBTTI-Community, auf die Straße und demonstrieren einerseits für Ihre Rechte, stärken sich aber andererseits auch gegenseitig mit bunten Paraden in ihrem Selbstbewusstsein und dem Mut, sich öffentlich als "anders" zu bekennen.

Das Motto "Wir gehören dazu. Du auch" will das Bewusstsein dafür wecken, dass LGBTTI-Menschen trotz ihrer Andersartigkeit ein Teil der Gesellschaft sind und zur Gesellschaft dazugehören wollen, wie alle anderen Menschen auch. Das Motto soll deutlich machen, wie vielfältig und bunt menschliches Leben sich gestaltet. Menschen der LGBTTI-Community leben mitten in unserer Gesellschaft, sie haben die gleichen Hobbys, die gleichen Berufe, die gleichen Lebensziele wie Heterosexuelle auch.

Leider gibt es noch immer viele Vorurteile gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen. So gibt es Berufsgruppen, in denen es Homosexuelle besonders schwer haben, wenn sie geoutet leben wollen. So sind z. B. geoutete aktive Fußballer nach wie vor ein Tabu.

Oft sind Vorurteile gegenüber der LGBTTI-Community subtil oder unterschwellig vorhanden, aber dennoch präsent.

Aber das Motto dreht den Spieß auch um: Dazugehören ist keine Einbahnstraße. Nicht nur wir LGBTTI-Menschen wollen zur Gesellschaft dazugehören, sondern wir laden umgekehrt auch die heterosexuellen Mitmenschen dazu ein, bei uns dabei zu sein. Der CSD in Karlsruhe ist offen für alle: Wir freuen uns, wenn auch Heterosexuelle an der Parade teilnehmen, mitdemonstrieren, uns fotografieren, applaudieren und mitfeiern, -tanzen und -lachen!

"Wir gehören dazu. Du auch." richtet sich somit an beide Seiten und plädiert für ein Aufeinander-Zugehen - ein Prozess, der in Karlsruhe glücklicherweise mit dem neuen Bürgermeister kräftig an Fahrt gewonnen hat.

Der CSD in Karlsruhe will 2014 auf die Buntheit und Vielfalt der Menschen in unserer Gesellschaft aufmerksam machen und so einen Beitrag leisten für mehr Offenheit, Toleranz und Akzeptanz, auch für vielleicht Ungewohntes.

Mit unserem Video "Dazugehören ist einfach!" haben wir das Motto des diesjährigen CSD in Karlsruhe aufgegriffen. Das Video entstand bereits zu den "Wochen gegen Rassismus" in Karlsruhe, die zum Thema "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" veranstaltet wurden. In diesem Video gegen Homophobie und Rassismus beschäftigen wir uns damit, dass Angepasstheit und Unauffälligkeit meist toleriert wird, Auffälliges und Ungewohntes jedoch Toleranz erfordert.

Das Video wurde vom Kulturbüro der Stadt Karlsruhe gefördert und bei der Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus uraufgeführt. Wir freuen uns, es nun auch zum CSD Karlsruhe hier öffentlich präsentieren zu können.

Mehr zum CSD am 31. Mai 2014 in Karlsruhe

Spenden aus CD-Verkäufen

ANA & ANDA Spenden CD-Verkäufe
Spenden aus CD-Verkäufen

Spenden aus CD-Verkäufen 2013

Musik und Spenden für Menschenrechte

Aus den Verkäufen unserer CDs "Zu Recht gebogen" und "Neustart!" fließen ein Euro pro verkauftem Exemplar an amnesty international bzw. TERRE DES FEMMES. Jährlich wählen wir bei beiden Organisationen ein Projekt aus, für das wir die angesammelten Spenden überweisen. Bedingt durch die Großaufträge, die wir für die "nachhaltige eleganz" bekommen haben, sind wir erst jetzt dazu gekommen, die Spenden aus den CD-Verkäufen 2013 zu überweisen.

Die Spenden aus dem Verkauf der Menschenrechts-CD "Zu Recht gebogen - 19 gesungene Kommentare zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" ließen wir diesmal der Gruppe "Queeramnesty" von amnesty international zukommen. Queeramnesty setzt sich für die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Homosexuellen weltweit ein. Angesichts der zum Teil drastischen Menschenrechtsverletzungen an Lesben und Schwulen in vielen Ländern halten wir es für außerordentlich wichtig, dass es bei amnesty international eine Gruppe gibt, die sich ganz gezielt diesem Thema widmet und es an die Öffentlichkeit bringt. Wir wünschen der Gruppe viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit und danken allen Käuferinnen und Käufern der CD für ihre Spende!

Die Spenden aus dem Verkauf der CD "Neustart! Zwölf musikalische Visionen" fließen zugunsten der Aktion "Vergewaltigung stoppen - Schluss mit Straflosigkeit" an TERRE DES FEMMES. Damit setzt sich die Organisation dafür ein, dass eine Vergewaltigung auch dann bestraft werden kann, wenn die Frau zwar "nein!" gesagt hat, der Täter aber keine physische Gewalt angewandt hat. Unglaublich, aber wahr, dass dies zur Zeit in Deutschland noch nicht möglich ist. Hier muss dringend eine Gesetzesreform her, weshalb wir nicht nur gespendet haben, sondern auch Mitunterzeichnerinnen der Aktion geworden sind. Auch hier bedanken wir uns herzlich bei den Käuferinnen und Käufern der CD für die Spenden, die wir durch sie sammeln konnten!

Auch dieses Jahr sammeln wir wieder die Spenden aus den CD-Verkäufen und freuen uns deshalb über jedes verkaufte Exemplar doppelt!

Mehr zu den CDs "Zu Recht gebogen" und "Neustart!"

Mehr zu Queeramnesty

Mehr zur Aktion "Vergewaltigung stoppen" von TERRE DES FEMMES

Abschlussfest Wochen gegen Rassismus

Video Wochen gegen Rassismus ANA & ANDA
Abschluss der Wochen gegen Rassismus

Videoaufführung beim Abschlussfest

Abschluss der Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe

Am nächsten Sonntag, 30. März, ist es soweit: Die Karlsruher Wochen gegen Rassismus gehen mit dem großen Abschlussfest "Wir feiern die Vielfalt" im Tollhaus zu Ende.

Das Fest beginnt um 14 Uhr und dauert bis 20 Uhr. Auf der Bühne des Tollhauses gibt es ein durchgehendes Kultur-Programm aus Musik, Lesung, Comedy, Friedensgebeten und Videos. Mit dabei auch unser Video gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach!", das um 15:50 Uhr gezeigt wird. Dazu gibt es ein großes Buffet mit kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt - und alles bei freiem Eintritt!

Damit gehen zwei äußerst intensive Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe zu Ende. Eine unglaubliche Vielfalt an Veranstaltungen hat über Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit informiert und zum aktiven Eintreten dagegen aufgerufen. Ein großer Erfolg, wie wir finden.

Wir freuen uns auf alle, die beim Abschlussfest am Sonntag dabei sind und gratulieren ganz Karlsruhe zu diesen gelungenen Wochen gegen Rassismus 2014!

Zum Programmflyer des Abschlussfestes im Tollhaus

zum Video gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach"

Netzpremiere Video gegen Homophobie

Premiere im Netz: Video Wochen gegen Rassismus

Video gegen Homophobie und Rassismus online

Nach den ersten zwei öffentlichen Aufführungen am Samstag und Sonntag ist es nun soweit: Unser Video gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach!" feiert "Premiere im Netz". Gerne präsentieren wir das Video hier im Blog, aber auch auf Youtube, Facebook, Vimeo und anderen Internetportalen.

Die Uraufführung des Videos bei der Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus war sehr erfolgreich und wir durften uns über viele Komplimente freuen. Überhaupt war die Eröffnung eine sehr gelungene Veranstaltung, bei der auch ein Video von Isis Chi Gambatté zu sehen und Musik von Ender & Uwe zu hören war. Den Hauptteil aber bestritt die Journalistin Hadija Haruna mit Ihrem Vortrag "Alte Rassismen im neuen Gewand"; ein wirklich äußerst interessanter und fundierter Einstieg in die Wochen gegen Rassismus.

Gleich am nächsten Tag folgte die zweite Aufführung unseres Videos gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach!" in der Evangelischen Lukasgemeinde Karlsruhe. Hier wurde schon der Gottesdienst ganz auf die Wochen gegen Rassismus ausgerichtet und im darauffolgenden Kirchkaffee wurde dann bei Kaffee, Tee und Kuchen unser Video gezeigt und anschließend zur Diskussion geladen. Gerade diese Gesprächsrunde fanden wir sehr anregend und interessant. Es wurden uns viele Fragen zu unserem Leben als lesbisches Künstlerinnen-Paar in Karlsruhe gestellt und es gab viele wertvolle und vertiefende Gedanken zum Thema Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Heute also präsentieren wir unter dem Nachklang all dieser schönen ersten Eindrücke die Premiere im Netz. Wir freuen uns, damit auch gleichzeitig unseren Beitrag zum diesjährigen CSD in Karlsruhe präsentieren zu können. Denn der Christopher Street Day in Karlsruhe hat 2014 das Motto: "Wir gehören dazu. Du auch." Das Thema "Dazugehören" wird uns also noch weiter begleiten und im Umgang mit Minderheiten bleibt es für eine demokratisch gesinnte Gesellschaft eine zentrale Fragestellung.

Nun aber "Film ab!" - und viel Spaß beim Video "Dazugehören ist einfach!"

zum Youtube-Kanal ANA & ANDA

Das Video auf vimeo

Facebook-Seite ANA & ANDA

Start der Wochen gegen Rassismus

Video Uraufführung ANA & ANDA Wochen gegen Rassismus Karlsruhe
Wochen gegen Rassismus Karlsruhe

Start der Karlsruher Wochen gegen Rassismus

Aufführungen des Videos gegen Homophobie und Rassismus

Der Countdown läuft - morgen Abend um 18 Uhr werden die Karlsruher Wochen gegen Rassismus eröffnet. Damit geht ein Reigen von über 120 Veranstaltungen unter Beteiligung von über 100 Institutionen, Organisationen, Vereinen und Kulturschaffenden los. Karlsruhe ist damit bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus ganz vorne mit dabei - und darauf dürfen wir alle sicher ein bisschen stolz sein :-)

Für uns bedeutet das ein intensives Video-Wochenende. Zunächst steht morgen Abend bei der Eröffnung die Uraufführung des Videos gegen Homophobie an. Nach der vielen Dreh-, Schneide-, Vertonungs-, und Feinschliffarbeit freuen wir uns richtig darauf! Eine Technikprobe hatten wir auch schon, so dass wir uns morgen Abend nur noch hinsetzen können und zugucken dürfen...

Gleich am nächsten Morgen, am Sonntag, den 16. März, geht es für uns weiter: Um 10 Uhr werden wir - völlig untypisch für uns - den Gottesdienst der Ev. Lukasgemeinde Karlsruhe besuchen. Denn gleich nach dem Gottesdienst beginnt das Kirchkaffee mit Kaffee, Tee und Kuchen, bei dem unser Video gegen Homophobie "Dazugehören ist einfach!" ebenfalls gezeigt wird.

Aber nicht nur das: Die Lukasgemeinde lädt auch zur anschließenden Diskussion. Schon heute treffen wir uns mit der Moderatorin, um Details, mögliche Fragen und Sonstiges abzuklären. Und auch eine Technikprobe findet wieder statt.

Wir finden es klasse von der Lukasgemeinde, dass sie das Video "Dazugehören ist einfach!" im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus zeigt. Es ist - leider - gerade auch in Kirchengemeinden nicht selbstverständlich, dass Homophobie thematisiert und diskutiert wird. Schon seit vielen Jahren sind wir als Nichtchristinnen der Lukasgemeinde freundschaftlich verbunden und haben noch nie etwas Merkwürdiges in Bezug auf uns und unsere Liebe zueinander erlebt. In der Lukasgemeinde hat auch schon manches homosexuelle Paar geheiratet - ein "würdiges Umfeld" also für unser Video gegen Homophobie.

Auf dieses ereignisreiche Wochenende freuen wir uns sehr und sind gespannt auf die Rückmeldungen, die wir für das Video zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus erhalten werden.

Hier nochmals die Aufführungstermine:

Samstag, 15. März, 18 Uhr, Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus im Rathaus am Marktplatz, mit Uraufführung des Videos "Dazugehören ist einfach!". Eintritt frei, Anmeldung bitte an wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de

Sonntag, 16. März, ca. 11 Uhr, Kirchkaffee im Gemeindesaal der Ev. Lukasgemeinde Karlsruhe, Hagenstr. 7, mit Aufführung des Videos "Dazugehören ist einfach!" und anschließender Diskussion mit uns, Eintritt frei, wer will, bringt eine Kuchenspende mit.

Kostüme für das Video gegen Homophobie

ANA & ANDA Video-Kostüme
Adrettes Video-Oberteil

Wochen gegen Rassismus: Die Video-Kostüme

Kostüme für das Video gegen Homophobie

"Kleider machen Leute" - wie wahr dieser Spruch ist, haben wir bei der Produktion des Videos "Dazugehören ist einfach!" zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus deutlich erfahren. Bei uns müsste der Satz vielleicht noch erweitert werden: "Kleider und Haare machen Leute"! ;-)

Noch haben wir kein einziges Foto aus dem Video gegen Homophobie und Rassismus veröffentlicht - es soll ja eine Überraschung werden! Aber heute gibt es schon mal ein paar Bilder der Kostüme, die wir im Video tragen. Wer errät, welche Kostüme von wem getragen werden?

Die Termine beim Kostümverleih "Avantgarde Plus" und bei "pepita 2nd Hand" zum Auswählen der Kleidung waren jedenfalls auch für uns sehr unterhaltsam. Haben wir doch eigentlich unseren Kleidungsstil längst gefunden, auch wenn es damals lange genug gedauert hat. Wir waren deshalb wenig verliebt in unser "Alter Ego", das da beim Anziehen von Rüschenblusen und Body zum Vorschein kam - aber dafür um so belustigter.

Ja, "Dazugehören" könnte so einfach sein - wenn die Mainstream-taugliche Kleidung bloß nicht so verunstaltend wirken würde :-D Wobei wir während des Drehs auf dem Weg zum Klo bei uns im Atelier-Gebäude auch noch Komplimente für das neue Outfit entgegennehmen mussten! Au weia :-)

Heute würden wir um nichts in der Welt den eigenen Stil zugunsten der "Kleidungsnormen" der Gesellschaft wieder aufgeben wollen. Aber wir erinnern uns beide gut daran, wie viel Mut es zu Beginn gebraucht hat, kahlköpfig oder mit Hemd und Fliege gekleidet auf die Straße zu gehen. Und doch fühlten wir uns eben nur so wohl und identifizierten uns ganz mit unserem Aussehen.

Dazugehören ist einfach, so lange die geltenden Normen zu einem selber passen. Wenn nicht, bleibt aber nur das Auffallen - und wer auffällt, muss sich darauf gefasst machen, nicht so ganz dazu zu gehören. Viele Menschen fühlen sich heute schon tolerant, wenn sie sagen: "Ich habe nichts gegen Lesben/Ausländer/Schwule/Musliminnen..." Darauf folgt dann aber meist ein - manchmal auch nur gedachtes - "Aber". "Aber sie sollen nicht auffallen, sie sollen sich anpassen, sie müssen ja nicht darüber sprechen, sie sollten nicht so viel fordern..."

Toleranz ist etwas Anderes: Es ist der Versuch, das Gegenüber in seiner Fremdartigkeit zu verstehen, ihm einen Platz in der Gesellschaft einzuräumen, ihm die gleichen Rechte wie der Mehrheit zu gewähren, ihm das Gefühl zu geben, dazu zu gehören.

ANA & ANDA Perücke für Video
Perücke für die Videoproduktion
Dafür plädiert unser Video "Dazugehören ist einfach!" Es wendet sich gegen Homophobie, Rassismus und alle anderen Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gleichermaßen. Damit wir alle in einer offenen, bunten und vielfältigen Gemeinschaft miteinander leben können.

Mehr zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus

Mehr zum Video "Dazugehören ist einfach!"

Abschlussarbeiten am Video gegen Homophobie von ANA & ANDA

ANA & ANDA Videoprojekt erfolgreich beendet

Video zu den "Wochen gegen Rassismus" fertiggestellt

Arbeiten am Video gegen Homophobie abgeschlossen

Geschafft! Unser Video gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach!" ist fertig und bereit für die Vorführung!

Nachdem wir tagelang am Soundtrack für das Video "Dazugehören ist einfach!" gearbeitet hatten, kamen zum Abschluss noch einige technische Detailfragen auf uns zu. Bild und Ton mussten zusammengefügt werden und zu unserer Überraschung gab es da einige Stolpersteine zu bewältigen. Die beiden verwendeten Softwareprogramme wurden von uns erstmals angewandt, so dass uns die Erfahrungswerte fehlten. Plötzlich waren Bild und Ton verschoben und ließen sich zunächst gar nicht mehr so leicht wieder richtig ausrichten. Mit viel Geduld und Zeit gelang es uns, die entstandenen Fragen zu klären, so dass wir inzwischen das fertige Video vorliegen haben.

Dabei haben wir einmal mehr erlebt, dass Schwierigkeiten oft auch eine positive Seite haben - gerade in kreativen Prozessen. Beim Video zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus jedenfalls ging es uns so, dass wir durch die Probleme noch auf sehr schöne Effekte gestoßen sind, die wir gleich beibehalten haben ;-)

Da eine ganze Reihe von Ausgabeformaten existieren, liegt uns das Video "Dazugehören ist einfach!" nun in unterschiedlichen Formaten mit verschiedenen Qualitäten vor, so dass wir je nach Aufführungsort entscheiden können, in welcher Form das Video präsentiert werden kann.

Wir freuen uns sehr auf die öffentlichen Aufführungstermine:

Samstag, 15.03.2014 18 Uhr: Eröffnung der "Wochen gegen Rassismus" in Karlsruhe im Rathaus am Marktplatz statt. Zu diesem Anlass wird das Video "Dazugehören ist einfach!" von ANA & ANDA erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Eintritt ist frei; es wird einen Stehempfang geben. Anmeldung erbeten unter: wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de

Weitere Termine für die öffentliche Präsentationen des Videos sind:

Sonntag, 16.03.2014: Gemeindesaal der Lukaskirche, Hagenstraße 7, 76185 Karlsruhe, beim Kirchkaffee ca. 11 Uhr, nach dem 10 Uhr-Gottesdienst. Im Anschluss findet dort auch eine Gesprächs- und Diskussionsrunde mit unserer Beteiligung geben. Eintritt frei

Montag, 17.03.2014: Premiere im Netz. Wir veröffentlichen das Video gegen Homophobie und Rassismus hier im Blog und auf unserem Youtube-Kanal

Sonntag, 30.03.2014: beim Abschlussfest zu den "Wochen gegen Rassismus", 14-20 Uhr im Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe, Eintritt frei

Mehr zu den "Karlsruher Wochen gegen Rassismus"

Soundtrack für das Video gegen Homophobie von ANA & ANDA

ANA & ANDA Soundtrack zum Video
Soundtrack komponieren am PC

Soundtrack zum Video "Dazugehören ist einfach!"

Videovertonung von ANA & ANDA

Nachdem wir das Video mit Intro, Abspann und Feinschliff fertiggestellt hatten, machten wir uns an die Vertonung. Wie auch immer eine Vertonung von Bildern sich gestaltet, die Musik hat einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung.

Erst im vergangenen Jahr hatten wir uns nicht nur mit einer Video-Software, sondern auch mit einer Musik-Produktions-Software ausgestattet. So ausgerüstet stand unseren kreativen Ideen nichts mehr im Weg.

Ein Video zu vertonen bedeutet vor allem, viele Klänge zu hören und auszuprobieren. Es machte uns viel Spaß, mit Klängen jeder Art zu experimentieren und uns immer wieder von der Wirkung überraschen zu lassen. Immer wieder mussten Klänge auf weitere Tonspuren gestellt und arrangiert werden - am Ende hatten wir über 20 Musikspuren angelegt! Wir freuen uns täglich darüber, dass wir so nahezu ungehindert kreativ sein können.

Nach Fertigstellung des Soundtracks für das Video "Dazugehören ist einfach!" konnten wir das Video gegen Homophobie und Rassismus endlich erstmals als Ganzes anschauen. Wie schön, als sich dann das Gefühl einstellte, dass sich die ganze Arbeit so richtig gelohnt hatte!

Am Samstag, 15.03.2014 findet um 18 Uhr die Eröffnung der "Wochen gegen Rassismus" in Karlsruhe im Rathaus am Marktplatz statt. Zu diesem Anlass wird das Video "Dazugehören ist einfach!" von ANA & ANDA erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Eintritt ist frei; es wird einen Stehempfang geben. Anmeldung erbeten unter: wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de.

Weitere Termine für öffentliche Präsentationen des Videos sind:

Sonntag, 16.03.2014 Gemeindesaal der Lukaskirche, Hagenstraße 7, 76185 Karlsruhe, beim Kirchkaffee ca. 11 Uhr, nach dem Gottesdienst. Im Anschluss findet dort auch eine Gesprächs- und Diskussionsrunde mit unserer Beteiligung geben. Eintritt frei

Montag, 17.03.2014: Premiere im Netz. Wir veröffentlichen das Video gegen Homophobie und Rassismus hier im Blog und auf unserem Youtube-Kanal

Sonntag, 30.03.2014 beim Abschlussfest zu den "Wochen gegen Rassismus", 14-20 Uhr im Tollhaus, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe, Eintritt frei

ANA & ANDA Video zu den "Wochen gegen Rassismus"

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Der Camcorder leistete uns wertvolle Dienste

Intro, Abspann und Feinschliff für das Video

"Wochen gegen Rassismus" in Karlsruhe mit Video gegen Homophobie

Mit dem Schnitt und der Untertitelung des Videos gegen Homophobie und Rassismus war die Arbeit am Videomaterial noch nicht abgeschlossen. Zu einem Film oder Video gehört immer auch ein Intro und ein Abspann. Schließlich sollen die Zuschauerinnen und Zuschauer u. a. den Titel erfahren und auch, von wem das Video produziert wurde. Die Nennung der Mitwirkenden und die Danksagungen sind ebenfalls fester Bestandteil einer Film- oder Videoproduktion.

Im Abspann unseres Videos gegen Homophobie und Rassismus "Dazugehören ist einfach!" wollten wir vor allem drei "Anlaufstellen" danken:

Finanzielle Förderung:

Das Kulturbüro der Stadt Karlsruhe förderte unser Video zu den Wochen gegen Rassismus und machte damit die Produktion erst möglich.

Kostümsponsoring, -verleih, -verkauf und -beratung:

Für uns war es ganz wichtig, im Video nur Kostüme zu tragen, die ökofairen Kriterien standhalten. D. h., sie mussten entweder fair produziert oder aus Zweiter Hand sein. Zum Glück konnten wir auf die Kontakte zurückgreifen, die wir im Zusammenhang mit unserem Ökomode-Label "nachhaltige eleganz" und dem Aufbau des Ökofair-Portals Karlsruhe geknüpft hatten.

Bettina del Valle von "Avantgarde Plus" bietet Kostümverleih und -verkauf (Second Hand!) an - und beides nahmen wir gern in Anspruch. Natürlich nicht ohne uns vorher von ihr fundiert beraten zu lassen!

Genau so nett beraten hat uns auch Sabine Zoller von "pepita Second Hand" - und sie sponserte schließlich sogar das "sehr nette" Oberteil, das wir bei ihr gefunden hatten!

Auf die Kostüme, Perücken, Brustschalen (!) etc. dürfen alle schon jetzt sehr gespannt sein ;-)

Nach der Erstellung von Danksagungen, Vorspann und Abspann für das Video "Dazugehören ist einfach!" nahmen wir in einem weiteren Arbeitsschritt den Feinschliff der Aufnahmen vor. Vieles am Bildmaterial bedarf mehr oder weniger starker Korrekturen. Hier muss Farbe korrigiert werden, dort stimmt die Belichtung nicht und ein weiterer Clip bedarf der Nachschärfung - das alles ist ganz "normaler" Teil einer Videoproduktion. Dieser Feinschliff braucht nochmals einiges an Zeit, denn jede Aufnahme muss kritisch begutachtet und ggfs. verändert werden.

ANA & ANDA Video gegen Homophobie Kostüme
Kostüme aus Verleih und Second-Hand
Nun fehlte "nur" noch der Soundtrack - Ehrensache, dass wir das als Musikerinnen selbst übernahmen. Der Bericht darüber folgt demnächst.

Mehr zu den Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe

Zu den Aufführungsterminen des Videos gegen Homophobie und Rassismus

Die Uraufführung findet am 15. März bei der Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus statt: 18 Uhr, Rathaus am Marktplatz, Karlsruhe.

Musik zum Bürgerforum Inklusion

ANA & ANDA Musik zum Thema Inklusion
Musik zum Thema Inklusion

Bürgerforum Inklusion in Karlsruhe

Musikalischer Input zum Bürgerforum im März

"Inklusion – Verändert ein Menschenrecht unsere Gesellschaft? –" Unter diesem Titel laden die Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung e.V. und die Evangelische Erwachsenenbildung Karlsruhe unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Mittwoch, 19. März, zum Bürgerforum Inklusion in Karlsruhe ein.

Die von der Bundesrepublik ratifizierte Behindertenrechtskonvention fordert die umfassende gesellschaftliche Teilhabe als Verwirklichung eines Menschenrechts. Dahinter steht die Vision einer Gesellschaft, in der niemand mehr aufgrund seiner gesundheitlichen, sozialen oder materiellen Beeinträchtigungen ausgeschlossen wird.

Wollen wir das wirklich? Und welche Voraussetzungen bräuchten wir, um den Einschluss aller benachteiligten Bevölkerungsgruppen in den zentralen gesellschaftlichen Handlungsfeldern Bildung, Arbeit, Kultur, Sport und Politik hier vor Ort in Karlsruhe zu ermöglichen?

Zu Diskussion und Austausch darüber sind alle Bürgerinnen und Bürger in das Südwerk Bürgerzentrum Südstadt eingeladen.

Wir freuen uns sehr, dass wir den musikalischen Input für diese Veranstaltung liefern dürfen. Gerade bei unserer kulturellen Arbeit an Schulen sehen wir immer wieder, wie wichtig das Thema Inklusion ist - und wie weit wir in der Gesellschaft noch davon entfernt sind. Genau so gilt das aber auch für alle anderen Gesellschaftsbereiche. Vor allem das reine Leistungs- und Perfektionsdenken, das menschliche Qualitäten in den Hintergrund rücken lässt, stehen der Umsetzung von Inklusion entgegen.

Die Musik zum Bürgerforum Inklusion haben wir natürlich passend zur Veranstaltung zusammengestellt und teilweise auch neu geschrieben. So entstand z. B. das Lied "schnell, perfekt und viel", das sich kritisch mit dem Thema Hochleistung auseinandersetzt. Aber wir laden auch zum "Varieté der Randfiguren" und haben selbstverständlich unser vietnamesisches Holzschlagzeug dabei.

Das Programm des Bürgerforums Inklusion im Detail:

Ankommen bei Fingerfood und Getränken
Musikalischer Auftakt mit dem Künstlerinnen-Duo ANA & ANDA
Inhaltlicher Impuls von Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann (Ev. FH Rheinland-Westfalen-Lippe)
Themenrunden mit:
· Dr. Elke Luise Barnstedt, Vizepräsidentin am KIT – Handlungsfeld „Ausbildung und Studium“
· Prof. Dr. Christine Böckelmann, Rektorin an der PH Karlsruhe – Handlungsfeld „Kita und Schule“
· Pfr. Dirk Keller, Pfarrer an der Evang. Stadtkirche Karlsruhe – Handlungsfeld „Gemeindeleben“
· Jan Linders, Schauspielintendant am Badischen Staatstheater – Handlungsfeld „Kultur“
· Pfr. Gertrud Stihler, ehem. Karlsruher Stadträtin – Handlungsfeld „Politik“
· Norbert van Eickels, Hauptgeschäftsführer HWK gGmbH - Handlungsfeld „Arbeitswelt“
· Uwe Ziegenhagen, Geschäftsführer Badischer Fußballverband – Handlungsfeld „Sport“

· Ausblick von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup

Weitere Informationen zur Veranstaltung geben Andrea Sauermost von der Lebenshilfe Karlsruhe Ettlingen und Umgebung e. V. unter Tel. 0721/6208-165 oder Joachim Faber von der Evangelischen Erwachsenenbildung Karlsruhe unter 0721/824673-11.

Um Anmeldung per E-Mail an buergerforum@lebenshilfe-karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721/6208-165 wird gebeten.

19. März, 18:30-22 Uhr, Bürgerforum Inklusion, Südwerk Bürgerzentrum Südstadt, Henriette-Obermüller-Str. 20, Karlsruhe, Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten.

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Postproduktion des Videos "Dazugehören ist einfach!"

ANA, ANDA, Karlsruhe, Wochen, gegen, Rassismus
ANA & ANDA Dreharbeiten zum Video beendet

Video in der Postproduktionsphase

Takes sichten und Schnitt für Video von ANA & ANDA

Nach den Dreharbeiten geht bei einer Film- oder Videoproduktion die Arbeit erst richtig los. So auch bei unserem Video zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus, "Dazugehören ist einfach!" Denn jetzt hieß es vor allem: Aussortieren. Eigentlich ist es ja bei jedem kreativen Prozess so, dass Vieles erfunden und gleich wieder verworfen wird. Bei einer Video- oder Filmproduktion fällt es aber am Schneidetisch so richtig auf.

Zunächst sichteten wir alle Takes, die wir für das Video gegen Homophobie aufgenommen hatten, gaben ihnen wiedererkennbare Bezeichnungen und verschafften uns auf diese Weise einen ersten Eindruck. Es waren 131 Clips - und das für ein Video gegen Rassismus und Homophobie, das drei Minuten dauern sollte...! Nachdem wir uns auf diese Weise an drei Tagen mit dem Material vertraut gemacht hatten, begannen wir dem Schnitt.

Viele Takes wurden zerschnitten und neu zusammengefügt, andere fielen ganz weg. Untertitelungen wurden an den passenden Stellen in der erforderlichen Länge eingefügt. Schließlich musste das jeweilige Tageswerk nochmals als Ganzes unseren kritischen Blicken standhalten. So entstand eine Minute nach der anderen für unser Video zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus 2014.

Je nachdem, ob wir uns in der Rolle der Drehbuchautorinnen, der Darstellerinnen, der Regisseurinnen, der Kamerafrauen oder der Cutterinnen befinden, unterscheidet sich der Blickwinkel auf die Arbeit und das Video ganz erheblich.

In den nächsten Tagen wird der Feinschliff erfolgen, worüber wir weiter berichten werden.

Inzwischen ist auch das sehr umfangreiche Programm online: Programm der Karlsruher Wochen gegen Rassismus

Und unser Video hat schon drei Aufführungstermine:

15. März, bei der Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus, 18 Uhr, Bürgersaal Rathaus am Marktplatz, Eintritt frei, Anmeldung unter wochen-gegen-rassismus@kultur.karlsruhe.de

16. März, im Kirchkaffee der Lukasgemeinde nach dem 10 Uhr Gottesdienst, mit anschließender Diskussion, Hagenstr. 7, Karlsruhe

30. März, beim Abschlussfest der Wochen gegen Rassismus, Tollhaus Karlsruhe, ab 14 Uhr.

Drehtage mit ANA & ANDA zum Video "Dazugehören ist einfach!"

ANA & ANDA Video gegen Homophobie, eingerichteter Drehplatz
eingerichteter Drehplatz

Dreharbeiten Video "Wochen gegen Rassismus"

Die Drehtage für das Videoprojekt gegen Homophobie

Es ist gar nicht so einfach, ein Ökomode- und Musikproben-Atelier in ein Filmstudio zu verwandeln... Für unser Videoprojekt "Dazugehören ist einfach!" standen wir aber genau vor dieser Aufgabe. Also bauten wir den Videohintergrund und die Beleuchtung aus vier LED-Leuchten auf und klebten alle drei Fenster des Ateliers mit schwarzem Kartonpapier zu. Denn Tageslicht konnten wir für unser Video gegen Homophobie zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus nicht brauchen.

Am nächsten Tag starteten wir schon früh morgens mit den Dreharbeiten. Sie dauerten insgesamt 18 Stunden, verteilt auf zwei Tage. Geplant hatten wir eigentlich acht Stunden - aber das Überziehen von Zeitplänen ist ja eine alte Tugend der Filmschaffenden ;-) An beiden Drehtagen regnete es in Strömen. So hatten wir wenigstens nicht das Gefühl, draußen etwas zu versäumen. Bis zum Ende am Abend war es im Freien längst wieder dunkel geworden. Drinnen arbeiteten wir so konzentriert, dass das Tageslicht, die Tageszeit, hell oder dunkel, völlig egal waren.

Gearbeitet haben wir für unser Video zu den "Wochen gegen Rassismus" mit einem Camcorder sowie einer Kamera mit Videofunktion. So konnten wir zwei Einstellungen gleichzeitig aufnehmen. Dennoch wiederholten wir die meisten Einstellungen gleich mehrfach. Auch wenn Blick, Mimik, Gestik usw. jedesmal gleich sind, so gibt es doch immer wieder kleine Unterschiede zu erkennen. Ziel war es, soviel Rohmaterial wie möglich zu sammeln, damit wir beim Schnitt eine große Anzahl von Takes zur Verfügung haben.

Das Ziel haben wir eindeutig erreicht: Fast zwei Stunden Filmmaterial steht uns nun für den Schnitt des Videos gegen Homophobie "Dazugehören ist einfach!" zur Verfügung. Das Video selbst soll am Ende nur ca. drei Minuten dauern...!

Rechtzeitig zum Drehbeginn hatte uns beide eine Erkältung befallen, so dass die Dreharbeiten richtig anstrengend wurden. Gleichzeitig machte uns alles extrem viel Spaß und wir waren beide überrascht, mit wie viel Geduld wir die vielen Wiederholungen spielten.

Im nächsten Blog-Beitrag berichten wir darüber, wie es nach den Drehtagen mit dem Videoprojekt zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus weitergeht.

Zur Uraufführung kommt das Video gegen Homophobie am 15. März bei der Eröffnung der Karlsruher Wochen gegen Rassismus, die um 18 Uhr im Rathaus am Marktplatz stattfindet.

Mehr zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus

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